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Arzberg

20 Frauen und Männer treten an

Einstimmig nominiert der SPD-Ortsverein Arzberg die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl. Stefan Klaubert spricht von einem "richtig guten Team".



Sie bewerben sich bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 für den Arzberger Stadtrat (von links): Günther Beyer, Paul Göths, Markus Tröger, Thomas Wiederock, Heike Landgraf, Dennis Klaubert, Rainer Seidel, Kristina Martin, Stefan Klaubert, Stefan Cavrag, Christl Schemm, Manfred Pfeiffer, Günther Frank, Sabine Neidhardt, Lukas Nickl, Adelheid Bröckerhoff, Peter Gräf, Stefan Göcking und Alexander Wagner. Nicht mit im Bild sind: Selina Schemm, Peter Zittlau, Michael Pfeiffer und Klaus Ernstberger. Foto: pr.
Sie bewerben sich bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 für den Arzberger Stadtrat (von links): Günther Beyer, Paul Göths, Markus Tröger, Thomas Wiederock, Heike Landgraf, Dennis Klaubert, Rainer Seidel, Kristina Martin, Stefan Klaubert, Stefan Cavrag, Christl Schemm, Manfred Pfeiffer, Günther Frank, Sabine Neidhardt, Lukas Nickl, Adelheid Bröckerhoff, Peter Gräf, Stefan Göcking und Alexander Wagner. Nicht mit im Bild sind: Selina Schemm, Peter Zittlau, Michael Pfeiffer und Klaus Ernstberger. Foto: pr.  

Arzberg - Die Kandidatenliste des SPD-Ortsvereins Arzberg für die Kommunalwahl am 15. März 2020 steht. Am Freitagabend nominierten die Mitglieder einstimmig alle 20 Frauen und Männer, die bei der Stadtratswahl antreten, sowie drei Ersatzkandidaten. Auf Platz eins bis 20 bewerben sich: Bürgermeister Stefan Göcking, dritter Bürgermeister Stefan Klaubert, Fraktionsvorsitzender Peter Gräf, die bisherigen Stadträte Kristina Martin, Markus Tröger, Sabine Neidhardt und Paul Göths sowie Alexander Wagner, Heike Landgraf, Selina Schemm, Rainer Seidel, Lukas Nickl, Stefan Cavrag, Thomas Wiederock, Dennis Klaubert, Günther Frank, Günther Beyer, Peter Zittlau, Manfred Pfeiffer und Christl Schemm. Ersatzkandidaten sind Michael Pfeiffer, Adelheid Bröckerhoff und Klaus Ernstberger.

Vorsitzender Stefan Klaubert wies darauf hin, dass die Arzberger am 15. März unter anderem darüber entschieden, welche Menschen sie dafür geeignet halten, die wichtigen Aufgaben und vordringlichen Probleme in der Stadt und allen Ortsteilen zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. "Jeder sollte sich die Frage stellen, wem er oder sie das tatsächlich zutraut und wer auch schon bewiesen hat, dass ein Stadtratsmandat nicht nur eine Prestige- oder Repräsentationsaufgabe ist." Wichtig sei, sich auch zwischen den Stadtratssitzungen aktiv ins politische, soziale und gesellschaftliche Leben unserer Heimatstadt einzubringen, sagte Klaubert.

Für ihn bedeute Stadtrat zu sein, so der Vorsitzende, persönliche Befindlichkeiten in den Hintergrund zu stellen und für das Wohl der Stadt Arzberg und aller Menschen zu kämpfen. Dies heiße auch, manchmal unangenehme Entscheidungen zu treffen. "Hier gibt es keine Enthaltung, sondern nur Ja oder Nein bei der Beschlussfassung", erläuterte Stefan Klaubert. Um sich als Ratsmitglied selbst einen objektiven Blick zu verschaffen, müsse man Themen verstehen und sich intensiv mit Sachlagen auseinandersetzen. "Parteipolitik oder parteipolitische Spielchen haben dabei nichts verloren", unterstrich er. Die SPD-Fraktion habe mehr als einmal bewiesen, dass sie genau diesen Anforderungen entspreche und alle Aufgaben und Projekte immer mit Sachverstand und großem Engagement umsetze.

In den vergangenen Wochen und Monaten hätten sich die Kandidaten gut kennengelernt. "Ich muss sagen: Wir sind ein richtig gutes Team geworden und arbeiten perfekt zusammen", freute sich der dritte Bürgermeister. Vor allem habe er auch bemerkt, dass die Kandidatinnen und Kandidaten einen guten Humor besäßen und gerne miteinander etwas in die Tat umsetzten.

Ein bisschen Wahlkampf, ein paar Versammlungen in den Ortsteilen, ab und an ein freundliches "Ich kümmere mich umgehend darum", zum Schluss ein langweiliger Wahlsonntag, "und schon ist man mit etwas Glück im Stadtrat": So werde es definitiv nicht werden, sagte Bürgermeister Stefan Göcking. Die Stadtratsarbeit beschränke sich nicht auf wenige Sitzungen sowie Fest- oder Veranstaltungsbesuche. "Vor uns liegen spannende, aber auch extrem arbeitsintensive Jahre", kündigte der Bürgermeister an. Er nannte zum Beispiel viele Investitionen trotz Haushaltskonsolidierung, den Klimaschutz, den Ausbau regenerativer Energien, den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, die Wahrung der gesellschaftlichen Stabilität, die Schaffung von Wohnraum, den Umgang mit den Folgen von Flucht und Vertreibung sowie die Digitalisierung.

"Lange nicht waren die Herausforderungen derartig gewaltig, aber gleichzeitig die Chancen so sehr gegeben, Arzbergs Zukunft zu gestalten und positiv zu beeinflussen", resümierte der Rathaus-Chef. Er dankte allen, die sich für einen Sitz im Stadtrat bewerben. "Wir brauchen engagierte Menschen, die sich gesellschaftlich, aber auch politisch einbringen", sagte Göcking. Seiner Meinung nach sollte sozialdemokratisches Denken und Handeln im Stadtrat erkennbar sein. Deswegen warb er für die SPD-Liste und drückte dies in der Fußballsprache so aus: "Spielintelligenz, Ballsicherheit, Laufbereitschaft und Teamspirit sind in hohem Maße vorhanden, ebenso wie eine ausgewogene Altersstruktur der Mannschaft."

Stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Ursula Schricker überbrachte die Grüße von Landtagsabgeordneter Inge Aures, Kreis- und Bezirksvorsitzendem Jörg Nürnberger sowie Bezirksrat und Landratskandidat Holger Grießhammer. Das Wahlverfahren erklärte und organisierte Peter Gräf. Und Markus Tröger dankte zum Schluss sowohl Bürgermeister Stefan Göcking als auch Ortsvereinsvorsitzendem Stefan Klaubert für deren langjährige gute Arbeit. Der SPD-Fraktion und dem Bürgermeister könne niemand vorwerfen, dass sie plan- und ziellos agierten. "Wir haben einen Plan und klare Zielvorstellungen", betonte Tröger. Er zitierte Purus-Geschäftsführer Jürgen Manzei, der bei der Jubiläumsfeier der Firma kürzlich gesagt hatte, dass er sich mehr hemdsärmelige und durchsetzungsstarke Politiker wünsche. Tröger: "Einen solchen Bürgermeister haben wir seit 14 Jahren." C.S.

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Veröffentlicht am:
06. 10. 2019
18:06 Uhr

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06. 10. 2019
18:06 Uhr



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