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Arzberg

Alles Gute in Arzberg in einem Heft

Die Stadt legt einen neuen Gastro- und Einkaufsführer auf. 50 Gewerbetreibende, Geschäftsinhaber und Gastronomen zeigen, was sie drauf haben.



In einer Auflage von 11000 Stück ist der "Gastro- & Einkaufsguide" für Arzberg erschienen. Im Bild (von links): Diane Leppert von der verantwortlichen Werbeagentur, Bürgermeister Stefan Göcking und Anja Blaumann vom Stadtbauamt. Foto: Christl Schemm
In einer Auflage von 11000 Stück ist der "Gastro- & Einkaufsguide" für Arzberg erschienen. Im Bild (von links): Diane Leppert von der verantwortlichen Werbeagentur, Bürgermeister Stefan Göcking und Anja Blaumann vom Stadtbauamt. Foto: Christl Schemm  

Arzberg - "Drei Banken an einem Ort! Wo bekommt man das denn noch?" Diane Leppert meint, in Kommunen vergleichbarer Größe sei das Angebot längst nicht überall so gut wie in Arzberg. Die Fachfrau von der Werbeagentur Leppert & Partner in Bischofsgrün hat mit ihren Mitarbeitern in den vergangenen Monaten einen Gastronomie- und Einkaufsführer für die Stadt erstellt. "Gutes aus Arzberg" ist der in den Stadtfarben gebundene, 56 Seiten umfassende "Gastro- & Einkaufsguide" betitelt. Um das Heft zu füllen, das von der Aufmachung her eher an ein Buch erinnert, denn an eine Werbebroschüre, hat Diane Leppert mit vielen Arzberger Gewerbetreibenden, Geschäftsinhabern und Gastronomen gesprochen.

Und sie ist regelrecht begeistert: "Hier leben und arbeiten so viele liebenswerte, offene und freundliche Menschen, die nach vorne streben. Sie sind nicht stehen geblieben, sondern machen tolle Projekte und haben gute Ideen. Das sollte man honorieren, indem man in den Geschäften einkauft oder zu den Dienstleistern, Handwerksbetrieben und gastronomischen Betrieben hingeht." Die Texte seien nicht im üblichen Werbe-Jargon verfasst, sondern legten auch Wert auf menschliche Aspekte der Unternehmen. So werde zum Beispiel erwähnt, wenn ein Betrieb schon in der dritten Generation geführt werde. "In Arzberg gibt es eine sehr große Bandbreite", betont die Fachfrau. "Wir sind auf viele kreative Ideen gestoßen, aber auch auf herkömmlich geführte Betriebe. Letztlich geht es darum, das Gute in Arzberg zu zeigen."

So ist auf 50 ganzseitigen Präsentationen zu sehen, was Arzberger Geschäfte und Firmen offerieren - und auch wie sie das machen. Geordnet nach dem Alphabet, können die Leser unter anderem Werksverkäufe genauso erkunden wie Versicherungsagenturen und Praxen für Physiotherapie, Baufirmen und Banken, Restaurants und Cafés, Online-Shops und Friseur-Salons. Auf zwei weiteren Seiten sind zudem mehr als 50 Anbieter namentlich aufgelistet, die nicht inseriert haben.

In dem Gastronomie- und Einkaufsführer finde sich nicht nur eine Auflistung aller Betriebe aus Arzberg mit den Ortsteilen Bergnersreuth, Haid, Garmersreuth, Oschwitz, Röthenbach, Seußen und Schlottenhof. "Eine kleine und feine Auswahl an Schätzen, Besonderheiten, Leckereien und Angeboten, die unsere Stadt ausmachen", werde ausführlich beschrieben, verkündet Bürgermeister Stefan Göcking im Vorwort. "Sie werden überrascht sein, welche Vielfalt Sie in unserer schönen Heimat finden", spricht er die Leser direkt an.

Laut Göcking war es die Städtebauförderung, die dazu geraten habe, im Rahmen des Stadtumbaus den Einkaufsführer herauszubringen. Dieser erscheine in einer Auflage von 11 000 Stück und werde im Gebiet der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen an alle Haushalte verteilt sowie in Geschäften ausgelegt, die inseriert und Laufkundschaft haben. Das Projekt koste 14 000 Euro und werde zu 90 Prozent gefördert. Der Bürgermeister erhofft sich eine positive Außenwirkung. Und die Bürgerinnen und Bürger könnten sehen, dass sie nicht in andere Städte fahren müssten, um gut einkaufen zu können. "Das kann auch unser Selbstbewusstsein stärken", sagt er. "Was zukunftsfähig ist, das ist in diesem Heft."

Eine weitere Auflage sei durchaus im Bereich des Möglichen - falls diese gefördert werde, sagt Göcking. "Vermutlich werden dann mehr Geschäftsleute mitmachen", meint er. Und Diane Leppert setzt noch eins drauf: "Die zweite Auflage wird dann wichtiger als das Telefonbuch."

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Christl Schemm
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Veröffentlicht am:
07. 09. 2018
17:58 Uhr

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Christl Schemm

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07. 09. 2018
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