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Arzberg

Haid und Preisdorf surfen schneller

In den beiden Arzberger Ortsteilen ist der Breitbandausbau beendet. Wer flott ins Internet möchte, muss entsprechende Produkte buchen. Mit dem Höfebonus geht es weiter.



Bürgermeiser Stefan Göcking, Friedrich Weinlein von der Telekom-Technik, Verena Fritsch vom Telekom-Shop Marktredwitz und Martin Buchwald von der Stadt Arzberg drücken den Startknopf für schnelles Internet in den Ortsteilen Haid und Preisdorf. Foto: pr.
Bürgermeiser Stefan Göcking, Friedrich Weinlein von der Telekom-Technik, Verena Fritsch vom Telekom-Shop Marktredwitz und Martin Buchwald von der Stadt Arzberg drücken den Startknopf für schnelles Internet in den Ortsteilen Haid und Preisdorf. Foto: pr.  

Arzberg - Für die Arzberger Ortsteile Haid und Preisdorf ist es ein Weihnachtsgeschenk gewesen. Die Stadt Arzberg hat dort gemeinsam mit der deutschen Telekom den zweiten Abschnitt des Breitbandausbaus in Betrieb genommen. Rund 90 Haushalte können dort nun schneller im Internet surfen, wie es in Pressemitteilungen der Stadt Arzberg und der Telekom heißt.

Höfebonus erreicht letzte weiße Flecken

Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets sind Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen, teilt das bayerische Heimatministerium mit. Daher sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem "Höfebonus" unterstützt werden. Bayernweit stellt der Freistaat für das Förderprogramm 400 Millionen Euro bereit, 50 Millionen entfallen auf den Regierungsbezirk Oberfranken. Dazu wird der Fördersatz für künftige Projekte auf 80 Prozent angehoben und der Förderhöchstbetrag erhöht. Voraussetzung dafür ist, dass die Gemeinde bereits einen Förderbescheid erhalten hat und einen großen Teil ihres Förderhöchstbetrags abgerufen hat. Kommunen, die bereits bisher einen Fördersatz von 90 Prozent hatten, behalten diesen. Ein besonderer Fokus beim Höfebonus liegt auf einem hohen Anteil direkter Glasfaseranschlüsse in die Gebäude (FTTB).

 

Für 38 Gebäude stehen in Haid und Preisdorf nun Bandbreiten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und für weitere fünf Gebäude Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung. Da auch Bereiche außerhalb des Erschließungsgebiets von der verbesserten Anbindung der Kabelverzweiger per Glasfaserleitung erfasst sind, profitierten insgesamt 90 Haushalte von der Maßnahme, die die Telekom realisiert habe.

 

Das Telekommunikations-Unternehmen hat dafür rund 23 Kilometer Glasfaser verlegt und vier Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet. Die Investitionskosten der Maßnahme lagen bei rund 440 000 Euro. Der bei der Stadt Arzberg verbleibende Kostenanteil beträgt knapp 173 900 Euro. Damit sind sämtliche der Gemeinde zugesicherten Landesmittel des "Startgeld-Netzes" ausgeschöpft. Das wurde 2014 vom Freistaat Bayern aufgelegt, um Kommunen bei der verwaltungstechnischen Abwicklung des Breitband-Förderprogramms zu unterstützen.

Den Mitteilungen von Stadt und Netzbetreiber zufolge, werden die Anschlüsse nicht automatisch umgestellt. Der Wechsel zum schnellen Internetanschluss muss beim Internetanbieter beantragt werden. "Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen", sagt Andreas Rudloff, Ansprechpartner Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. Nur dann seien Telefonieren, Surfen und Fernsehen im Internet gleichzeitig möglich. Das gelte auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steige auf bis zu 50 MBit/s. "In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht", sagt Friedrich Weinlein, kommunaler Ansprechpartner der deutschen Telekom Technik. "Wir danken der Stadt Arzberg für die gute Zusammenarbeit."

Was für Kunden wichtig sei: Die schnellen Internetanschlüsse kämen nicht von allein in die Haushalte. "Die Internetnutzer müssen aktiv werden und sich bei einem Internetprovider wie der Telekom informieren, welche Geschwindigkeiten und Produkte an ihrem Wohnort möglich sind. Weitere Informationen zu den Ansprechpartnern stelle die Stadt Arzberg unter der Adresse www.arzberg.de zur Verfügung.

Mit der Inbetriebnahme des schnellen Internets in Haid und Preisdorf sei der Breitbandausbau in Arzberg noch nicht abgeschlossen. Für den Ausbau des dritten Abschnitts, in dem noch die letzten unterversorgten Bereiche abgedeckt werden sollen, nutze die Stadt Arzberg das neu vom Freistaat aufgelegte Programm "Höfebonus".

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Veröffentlicht am:
27. 12. 2017
18:09 Uhr

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27. 12. 2017
18:09 Uhr



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