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Arzberg

Hochwertiges aus Kunststoffmüll

Mitglieder der AGI informieren sich bei der Arzberger Firma Purus Plastics. Sie sind tief beeindruckt von dem hochmodernen Werk.



Mitglieder der AGI Hochfranken besuchten das mittelständische Unternehmen Purus Plastics in Arzberg. AGI-Vorstandsmitglied Rolf Brilla (Zweiter von links) freute sich über das starke Interesse daran. Seniorchef Jürgen Manzei (Zehnter von rechts) und seine Kollegin Waltraud Zeisel (Dritte von rechts) führten durch das Unternehmen und gewährten dabei spannende Einblicke in eine hochmoderne Produktion. Foto: jr.
Mitglieder der AGI Hochfranken besuchten das mittelständische Unternehmen Purus Plastics in Arzberg. AGI-Vorstandsmitglied Rolf Brilla (Zweiter von links) freute sich über das starke Interesse daran. Seniorchef Jürgen Manzei (Zehnter von rechts) und seine Kollegin Waltraud Zeisel (Dritte von rechts) führten durch das Unternehmen und gewährten dabei spannende Einblicke in eine hochmoderne Produktion. Foto: jr.  

Arzberg - 35 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Industrie (AGI) haben die Firma Purus Plastics am Standort Arzberg besucht. Die Geschäftsführer Jürgen Manzei und Waltraud Zeisel begrüßten die Besuchergruppe. AGI-Vorstandsmitglied Rolf Brilla dankte ihnen "für die Möglichkeit, ein spannendes Unternehmen kennenlernen zu dürfen". Brilla sagte: "Wir als AGI kümmern uns um regionale Unternehmen." Und er warb um neue Mitglieder.

Nach einer einstündigen Präsentation von Jürgen Manzei überzeugten sich die Gäste, unter ihnen zahlreiche Vertreter von Firmen aus der Oberpfalz, beim Rundgang von einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen, das am 28. September mit einem Tag der offenen Tür sein 25-jähriges Bestehen in Arzberg feiert.

Es blieb Seniorchef Jürgen Manzei vorbehalten, den Besuchern dann sein Unternehmen vorzustellen. In Arzberg betreibt das Unternehmen, wie er erklärte, eine der weltweit modernsten und in ihrer Art einzigartigen Kunststoff-Aufbereitungsanlagen, nach dem Motto, "vom Abfall zum Endprodukt". Manzei freute sich, dass sein Unternehmen mittlerweile der zweitgrößte Arbeitgeber Arzbergs ist. "Ziel ist es, das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren nochmals zu erweitern, Flächen sind bereits vorhanden." Manzei verdeutlichte das Geschäftsmodell des Unternehmens, vom Kunststoffabfall zum Endprodukt und sprach von einer "Schande" angesichts des unsäglichen Plastikmülls, wie er derzeit in Asien und Afrika vorkomme. Der Geschäftsführer forderte, Europa müsse in der Lage sein, den eigenen Müll auch selbst zu recyclen und ihn nicht in arme Länder abzuschieben. Er sieht die Gesetzgebung auf dem richtigen Weg, wonach Kunststoffverpackungen im eigenen Land recycelt werden müssen.

Im Arzberger Werk würden vor allem Kunststoffabfälle verarbeitet, die hier angeliefert würden. Manzei demonstrierte die einzelnen Prozesse in der hochmodernen Anlage bis zum Endprodukt. Hergestellt werden hier demnach vor allem Ecoraster-Bodengitter sowie Paletten aus Kunststoff und "vorbegrünte Komplettsysteme". Verkauft würden die Artikel überwiegend in Europa sowie Nordamerika, Russland, Asien und Australien über Exklusivhändler und Partner im Großhandel. Im Anschluss an die Ausführungen des Geschäftsführers konnten sich die Besucher beim Rundgang von einem hochmodernen Werk überzeugen.

Autor

Josef Rosner
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Veröffentlicht am:
11. 07. 2019
17:38 Uhr

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Josef Rosner

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Veröffentlicht am:
11. 07. 2019
17:38 Uhr



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