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Arzberg

Luke Skywalker grüßt zum neuen Jahr

Bürgermeister Stefan Göcking greift beim Neujahrsempfang zum "Laserschwert". Er sieht für Arzberg enorme Chancen. Diese seien so gut wie lange nicht.



"Möge die Macht mit euch sein": Mit dem Gruß der Jedi aus "Star Wars" wünschte Bürgermeister Stefan Göcking den Arzbergern alles Gute für das neue Jahr. Mehr Bilder gibt es im Internet unter www.frankenpost.de Fotos: Florian Miedl
"Möge die Macht mit euch sein": Mit dem Gruß der Jedi aus "Star Wars" wünschte Bürgermeister Stefan Göcking den Arzbergern alles Gute für das neue Jahr. Mehr Bilder gibt es im Internet unter www.frankenpost.de Fotos: Florian Miedl   » zu den Bildern

Arzberg - Was Luke Skywalker in den Star-Wars-Filmen kann, kann Stefan Göcking schon lange. Der Bürgermeister zückte am Ende seiner Rede beim Neujahrsempfang der Stadt Arzberg ein Plastik-Laserschwert und richtete an die vielen jugendlichen Besucher im Festsaal der Bergbräu den legendären Abschiedsgruß der Jedi: "Möge die Macht mit euch sein". Für alle anderen übersetzte er von der virtuellen in die analoge Realität: "Alles Gute im Jahr 2018, Glück auf!"

13.01.2018 - Neujahrsempfang Arzberg - Foto: Florian Miedl

Neujahrsempfang Arzberg Arzberg
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Pläne für die nächsten Jahre

Beim Blick in die Zukunft und auf die Aufgaben, die der Stadt in den kommenden Jahren mit Investitionen von rund 30 Millionen Euro bevorstehen, verwies Bürgermeister Stefan Göcking unter anderem auf die Digitalisierung der Wasserversorgung, die Ansiedlung der Lebenshilfe und den Landschaftspark im Schumannhof, die Umgestaltung des Maxplatzes und der Rathausstraße, den Abriss und den Neubau in der Friedrich-Ebert-Straße 2, den Umbau der alten Schule zu einem Bürgerhaus, die Sanierung der Schumann-Villa, den Neubau eines Kindergartens, Pläne für betreutes Wohnen und den Bau eines Gaskraftwerks.

 

Weil das Bürgermeister so machen müssten und weil sie es auch gerne täten, könne er den Gästen einige allgemein gültige Betrachtungen zum Jahreswechsel nicht ersparen, meinte Göcking. Viele Konflikte und Kriege, Naturkatastrophen, massive Klimaveränderung, weltweiter Terror, irrationale Wahlausgänge, Flüchtlingselend und aufsteigender Nationalismus wirkten auf die Menschen beängstigend. Abseits von Trump, Brexit, EU-Krise und langwierigen Sondierungs-Verhandlungen habe die Stadt Arzberg 2017 handwerklich sauber sowie qualitativ hochwertig gearbeitet und vieles auf den Weg gebracht - jedoch ohne das Weltgeschehen aus den Augen zu verlieren. "Wir sind unseren gesellschaftspolitischen Verpflichtungen nachgekommen, haben massiv, aber mit Bedacht investiert, ohne die Konsolidierung zu vernachlässigen."

 

Dass die Chancen für eine bedeutsame Neugestaltung der Stadt so gut wie lange nicht seien, führte Göcking auf die Unterstützungen aus München zurück sowie darauf, dass die Region in den Medien wieder als attraktiv wahrgenommen werde und sich eine fühlbare Aufbruchstimmung breitmache. Diese Dynamik gelte es in alle Lebensbereiche zu übertragen. "Das enorme Potenzial unserer Stadt mit einer engagierten Bürgerschaft und einem hoch motivierten Ratsgremium ist der Grundstein für eine gute Zukunft."

Indikatoren für Arzberg als ein Wohn- und Wirtschaftsstandort mit guten Perspektiven und hoher Lebensqualität sind laut Bürgermeister unter anderem hohe Förderungen, geringe Arbeitslosigkeit, Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, stabile Bevölkerungszahlen, leistungsfähige Betriebe, ein intaktes Ehrenamtswesen, günstiger Wohnraum, schöne Landschaft, eine gute Infrastruktur, die Nutzung von regenerativen Energien und eine Vielfalt von weichen Standortfaktoren wie Musikschule, Kulturprogramm, Schwimmbad und Sportmöglichkeiten. "Zudem geht in Arzberg erwiesenermaßen niemand verloren, und jeder ist willkommen", unterstrich Göcking.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro bis 2021 könne Arzberg gerade im Jubiläumsjahr den Startschuss für den Aufbruch in eine neue, gute Zeit geben. "Bekannterweise ist ja das, was eine Stadt ausmacht, ihr Charakter und die Art und Weise, wie man mit den Herausforderungen und Veränderungen umgeht", so der Bürgermeister. "Diesen Beweis für Charakterstärke erbringt unsere Stadt, allen erdenklichen Widrigkeiten zum Trotz, seit nunmehr 750 Jahren immer wieder eindrucksvoll aufs Neue."

Den Rückblick auf 2017 gestaltete Göcking anhand einer Vielzahl von Bildern und vor allem Zeitungsausschnitten aus der Frankenpost in einer Power-Point-Präsentation. Angefangen vom Neujahrskonzert der Marktredwitzer Blasmusik, über Faschingsveranstaltungen, Märkte, Feste und Feiern, Einblicke in das vielgestaltige Vereinsleben, den Einzug von Geflüchteten in die zweite Gemeinschaftsunterkunft in der ehemaligen Post, Filmaufnahmen auf dem früheren Schumann-Areal und in der Innenstadt, Preisverleihungen, die Arbeit der Feuerwehren, Kirchen, Schulen und Kindergärten, die steigenden Geburtenzahlen, Projekte der Energiewende, der Wasserversorgung, des Straßenbaus und des Stadtumbaus bis hin zu den Aktivitäten für die Städtepartnerschaften ließ Göcking Ereignisse des Jahres 2017 Revue passieren.

Autor

Christl Schemm
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
14. 01. 2018
15:30 Uhr

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Christl Schemm

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Veröffentlicht am:
14. 01. 2018
15:30 Uhr



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