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Arzberg

Proben für den Ernstfall

160 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen simulieren den Kampf mit Brand. "Unglücksort" ist die Arzberger Montessori-Schule.



Proben für den Ernstfall
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Arzberg - "Wir haben versucht, einen solchen Fall so realistisch wie möglich darzustellen", kündigte Kreisbrandinspektor Armin Welzel den rund 400 Zuschauern die große Schauübung am Samstagnachmittag auf dem Schulgelände der Arzberger Montessori-Schule an. Über 160 Einsatzkräfte waren mit 22 Fahrzeugen aus dreizehn Feuerwehren zum Unglücksort gekommen. Verstärkung holten sich die Arzberger aus der benachbarten Oberpfalz. Mit dabei, wie schon seit vielen Jahren, die Feuerwehren Mitterteich und Konnersreuth. Unter den Gästen waren die drei Bürgermeister der Stadt Arzberg, Stefan Göcking, Marion Stowasser-Fürbringer und Stefan Klaubert.

Welzel freute sich über das Kommen der vielen "Schaulustigen", die anders als bei einem echten Einsatz, dieses Mal ausdrücklich willkommen waren. Welzel brachte den Menschen die Arbeit der Feuerwehr näher und betonte, dass alle ihre Arbeit ehrenamtlich und unentgeltlich machten. Umso mehr seien die Kommunen, Betriebe und Familien gefordert, diese Arbeit zu unterstützen.

Im Anschluss schilderte Welzel den Zuschauern die angenommene Lage am Unglücksort. In der Montessori-Schule ist es bei Renovierungsarbeiten zu einem Brand gekommen, der sich aufgrund der starken Rauchentwicklung auch auf die benachbarte Grundschule und Dreifachturnhalle ausweitet.

Nach dem Absetzen des Notrufs 112 dauert es nicht lange, bis die ersten Feuerwehr-Rettungskräfte am Einsatzort eintreffen. Die ersten sind die Männer der Feuerwehr Arzberg mit Kommandant Markus Felgenhauer, der als Einsatzleiter den Einsatz koordiniert und leitet. Nach und nach kommen auch die benachbarten Feuerwehren angerast. Mit dabei sind die Drehleitern der Feuerwehren Marktredwitz und Mitterteich sowie BRK-Rettungskräfte. Breiten Raum nimmt die Wasserversorgung ein, denn es muss eine rund 660 Meter lange Schlauchleitung vom Flitterbach bis zur Einsatzstelle gelegt werden.

Während die Helfer mit den beiden Drehleitern jeweils "verletzte" Personen aus dem Schulgebäude retten, machen sich Atemschutzträger auf den Weg ins Innere, um nach weiteren verletzten oder eingeschlossenen Personen Ausschau zu halten. Insgesamt werden schließlich sechs Personen in Sicherheit gebracht.

Nach einer knappen Stunde Einsatz haben die Wehren den Brand im Griff, alle Personen sind gerettet. Mit dabei waren die Feuerwehren Arzberg, Schlottenhof, Seußen, Oschwitz, Haid, Bergnersreuth, Röthenbach, Hohenberg/Eger, Schirnding, Neuhaus/Eger, Marktredwitz, Mitterteich und Konnersreuth sowie ein Rettungsteam des Roten Kreuz. Dank der gelungenen Moderation von Kreisbrandinspektor Armin Welzel waren die Zuschauer immer auf dem Laufenden und durften so hautnah miterleben, wie ein Einsatz abläuft.

Nach dem Rückbau der großen Schauübung machten es sich die Brandschützer im Feuerwehrgerätehaus Arzberg gemütlich. Zunächst gab Kreisbrandinspektor Armin Welzel einen kurze abschließende Lagebesprechung, ehe die ehrenamtlichen Feuerwehrler zum traditionellen Schlachtessen der FFW Arzberg geladen waren.

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Josef Rosner
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Veröffentlicht am:
08. 09. 2019
21:00 Uhr

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Josef Rosner

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Veröffentlicht am:
08. 09. 2019
21:00 Uhr



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