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Arzberg

Rathausbau in Höchstädt geht voran

Die Fundamente stehen, Versorgungsleitungen sind im Bau. Auch die Elektroinstallationen hat die Gemeinde vergeben. Der Grabungsbericht liegt aus.



Höchstädt - Die Arbeiten am neuen Höchstädter Rathaus gehen voran. Bürgermeister Gerald Bauer informierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung über den aktuellen Sachstand. So seien die Punktfundamente, auf die die Träger für die Bodenplatte aufgelegt werden sollen, zwischenzeitlich betoniert worden. Der Kanalanschluss sei fertigt, in der nächsten Woche sei vorgesehen, die restlichen Ver- und Entsorgungsleitungen zu verlegen. In zirka drei Wochen werde die Bodenplatte erstellt, berichtet Bürgermeister Bauer. Außerdem gab das Gemeindeoberhaupt bekannt, dass die Untersuchung des Bodendenkmals abgeschlossen sei. Der Bericht könne bei der Gemeinde eingesehen werden. Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Gerald Bauer bekannt, dass der Auftrag für die Elektroinstallation des Rathauses an die Firma Wun-Elektro vergeben worden sei. Für die im Rahmen der Baustellenverordnung notwendige Überprüfung hinsichtlich des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes wurde das Ingenieurbüro Jörg Bachmann, Schwarzenbach/Saale beauftragt.

Gemeinde fragt Bedarf ab

Im Zuge der Dorferneuerung fragt die Gemeinde Höchstädt den Bedarf an privaten Maßnahmen ab. Dazu wurde ein Fragebogen an alle betroffenen Gebäudebesitzer verteilt. Der Fragebogen soll bis zum 30. April ausgefüllt an die Gemeinde zurückgegeben werden. Immobilienbesitzer sollten auch angeben, welche Maßnahmen geplant sind. Die Befragung dient laut Bürgermeister Gerald Bauer dazu, einen Überblick über geplante Maßnahmen zu erhalten. Eine Verpflichtung zur Umsetzung der Maßnahmen bestehe aber nicht. Auch wenn nicht klar sei, ob Projekte gefördert würden, solle trotzdem ein Antrag eingereicht werden, sagte der Bürgermeister. Das für die Dorferneuerung zuständige Amt für ländliche Entwicklung werde prüfen, ob eine Förderung möglich sei.


Udo Dilsch schlug vor, in Richtung Schule einen Bauzaun als Sichtschutz aufzustellen, damit die Schüler während des Unterrichts nicht durch das Geschehen auf der Baustelle abgelenkt würden. "Dies war geplant gewesen, aber die Lehrer haben gebeten, den Sichtschutz wegzulassen, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, die interessante Baustelle zu beobachten", teilte Bürgermeister Gerald Bauer mit.

Die Förderanträge zur Sanierung der Grundschule und der Mehrzweckhalle, eine FAG-Maßnahme, seien an die Regierung von Oberfranken übermittelt worden, informierte Bauer. Entgegen der ursprünglichen Planung beginnt die Gemeinde jetzt mit der Sanierung der Grundschule. Der Grund ist laut Bauer, dass im Schuljahr 2019/2020 zu wenig Kinder die Schule besuchen. Das mache eine Kombiklasse notwendig. Jedoch sei die jetzige erste Klasse auch nicht so stark, was bedeute, dass die Grundschule Thierstein-Höchstädt nur drei Klassen hätte. Allerdings darf in einem Schulhaus nicht eine Klasse alleine unterrichtet werden. Das Schulamt Wunsiedel habe hierzu mitgeteilt, dass keine Ausnahme genehmigt würde, informierte Bauer. Deshalb machte Bürgermeister Bauer den Vorschlag, im Schuljahr 2019/2020 alle Kinder in der Schule in Thierstein zu beschulen und in dieser Zeit die Sanierung der Grundschule in Höchstädt durchzuziehen. Die folgende erste Klasse im Schuljahr 2020/2021 sei aller Voraussicht nach wieder so stark, dass dann zwei Kombiklasse zustande kämen. Als weiteren Vorteil nannte der Bürgermeister, dass dann die Bauphasen am und im Schulgebäude nicht auf die Ferienzeit beschränkt seien. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag einstimmig zu.

Udo Braun erläuterte ausführlich die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2018 durch den Rechnungsprüfungsausschuss des Gemeinderates. Er teilte mit, dass die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses keinerlei Grund zur Beanstandungen festgestellt hätten. Darauf hin genehmigte der Gemeinderat einstimmig alle über- und außerplanmäßigen Ausgaben und Einnahmen, stellte die Jahresrechnung fest und erteilte Entlastung.

Keine Einwände hatten die Gemeinderäte gegen den Bauantrag von Reinhard und Patrick Rogler für den Ausbau des Dachgeschosses zu Wohnraum sowie für den Anbau eines Treppenhauses. Ebenfalls ohne Einwendungen stimmten die Räte der Bauleitplanung der Nachbargemeinde Thierstein für das Baugebiet "Hopfengrund" zu. Bürgermeister Gerald Bauer rief die Bevölkerung dazu auf, sich als Wahlhelfer für die am 26. Mai stattfindende Europawahl zur Verfügung zu stellen. In die gemeindliche Wasserversorgung sei eine Belüftungsanlage für den Entgaser eingebaut worden, die nun noch vom Gesundheitsamt abgenommen werde, gab Bürgermeister Bauer bekannt. Weiter informierte er, dass Inge Hechtfischer auf Vorschlag der Gemeinde vom Kreisjugendring Wunsiedel als Ehrenamtliche des Jahres geehrt worden sei.

Autor

Daniela Hirsche
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Veröffentlicht am:
15. 04. 2019
17:22 Uhr

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Daniela Hirsche

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Veröffentlicht am:
15. 04. 2019
17:22 Uhr



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