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Arzberg

Ziel ist ein sechstes Mandat

Die UPW Arzberg nominiert einstimmig ihre Kandidaten für die Kommunalwahl. Dr. Heinz Eschlwöch spricht von einem Aufwärtstrend in der Stadt.



Diese Frauen und Männer stellen sich als Kandidatinnen und Kandidaten der UPW Arzberg für die Stadtratswahl zur Verfügung. Links im Bild zweite Bürgermeisterin Marion Stowasser-Fürbringer. Foto: Christl Schemm
Diese Frauen und Männer stellen sich als Kandidatinnen und Kandidaten der UPW Arzberg für die Stadtratswahl zur Verfügung. Links im Bild zweite Bürgermeisterin Marion Stowasser-Fürbringer. Foto: Christl Schemm  

Arzberg - Marion Stowasser-Fürbringer steht an der Spitze der Frauen und Männer, die für die UPW (Unabhängige Parteilose Wählergemeinschaft) in den Stadtrat einziehen wollen. Bei der Nominierungsversammlung am Dienstagabend im Röthenbacher TSV-Sportheim betonte Vorsitzender Roland Werner, der zweiten Bürgermeisterin stehe der erste Listenplatz zu, da sie sich unermüdlich für die UPW und die Stadt einsetze. Erklärtes Ziel der Freien Wähler, die in Arzberg unter dem Namen UPW firmieren, sei es, bei der Kommunalwahl am 15. März ein sechstes Mandat im Stadtrat zu holen. Alle 25 Stimmberechtigen stimmten der vom Vorstand vorgeschlagenen Kandidatenliste zu.

Die Kandidaten

Folgende Frauen und Männer kandidieren für die UPW Arzberg: 1. Marion Stowasser-Fürbringer (55, Unternehmerin), 2. Roland Werner (59, selbstständiger Handelsvertreter), 3. Bernd Fürbringer (55, Unternehmer), 4. Dr. Heinz Eschlwöch (70, Allgemeinarzt), 5. Heike Fürbringer (52, kaufmännische Angestellte), 6. Udo Enderle (62, Diplom-Ingenieur), 7. Andreas Heinl (40, selbstständiger Raumausstattermeister), 8. Katrin Rasp (36, Fitnesstrainerin und Ernährungscoach), 9. Wilfried Löser (78, selbstständiger Handwerksmeister), 10. Christian Wamberg (29, Bestatter), 11. Martin Junghans (28, Vermessungstechniker), 12. Stephanie Joas (37, Prozess- und Dienstleistungsmanagerin im Lesermarketing), 13. Thomas Schaffer (61, selbstständiger Finanzdienstleister), 14. Waldemar Eiswert (32, Regionalhaustechniker), 15. Christian Hinz (39, Diplom-Kaufmann), 16. Gabi Göhl (60, selbstständige Krankenschwester), 17. Ulrich Rabensteiner (44, Diplom-Sozialpädagoge), 18. Kerstin Sirtl (49, selbstständige Gutachterin im Immobilienbereich), 19. Peter Hahn (50, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs), 20. Heinz Kollath (64, Rentner); Ersatzkandidaten: Heinz Schlockermann und Stefan Bieber;

Für den Kreistag bewerben sich: Marion Stowasser-Fürbringer, Heike Fürbringer, Udo Enderle, Dr. Heinz Eschlwöch und Roland Werner.


Um die Bewerber vorzustellen, hatte sich Marion Stowasser-Fürbringer sehr persönliche und humorvolle Persönlichkeitsbeschreibungen ausgedacht. Wer auf welchem Listenplatz stehe, sei vollkommen egal, sagte die zweite Bürgermeisterin. Das Team bestehe aus sechs Frauen und 14 Männern, sei insgesamt 1004 Jahre alt und habe 34 Kinder, meinte sie augenzwinkernd. Die Mannschaft repräsentiere fast alle Arzberger Ortsteile und verschiedene Altersschichten und kümmere sich um die Belange aller Menschen in der Stadt. Stowasser-Fürbringer bedankte sich bei allen, die mitmachen. "Wir sind ein eingeschworenes Team. Wir sind Arzberg", sagte sie.

Die Liste aufzustellen, sei dieses Mal einfacher gewesen als sonst, sagte Roland Werner. "Wir mussten nicht bohren. Es waren einfache Gespräche", sagte der Vorsitzende. Im Stadtrat habe man viel erreicht. Die meisten Entscheidungen seien einvernehmlich getroffen worden. "Aber wir brauchen noch einmal sechs Jahre, um die schlechten Zeiten Arzbergs vergessen zu lassen", meinte Werner.

Auch der Sprecher der UPW-Fraktion im Stadtrat, Dr. Heinz Eschlwöch, unterstrich den Aufwärtstrend in der Stadt. "Ich kann berichten, dass wir nach den vielen Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs und der schwierigen finanziellen Lage der Stadt seit einiger Zeit deutliche Fortschritte bei zukunftsweisenden Entwicklungen zu verzeichnen haben", sagte er. Auch dank der fast immer einvernehmlichen Zusammenarbeit von Verwaltung und Stadtrat sei es gelungen, durch eine sparsame Haushaltsführung die Voraussetzungen für hohe staatliche Förderungen der Bauvorhaben zu erreichen. Dies sei für jedermann an den zahlreichen Baumaßnahmen im Stadtgebiet zu erkennen, zum Beispiel in der früheren "Aktien", bei der Ansiedlung der Lebenshilfe im Schumann-Areal, dem Schwimmbad oder der Ausweisung von Neubaugebieten.

Energiepolitisch liegt Arzberg nach Einschätzung Eschlwöchs hinter Wunsiedel an zweiter Stelle im Landkreis: "In unserer Stadt gibt es Windräder, viele Solaranlagen, ein Smart-Grid-Forschungsprogramm. Die Stadt ist energieautark."

Von großer Bedeutung sind für die Freien Wähler in Arzberg Eschlwöch zufolge unter anderem die Schaffung von ausreichenden Kindergartenplätzen, ein deutlich verbesserter Personennahverkehr, der Ausbau des schnellen Internets sowie der Erhalt einer guten sozialen und gesundheitlichen Versorgung der Menschen. Als Schwerpunkt-Themen der UPW nannte der Fraktionsvorsitzende zum Beispiel die Fortführung des Stadtumbauprogramms und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten und Gemeinden. Auch Wünsche und Visionen hat die UPW für Arzberg: die Errichtung einer Pflegeschule und einer Ausbildungsstätte für Sonderpädagogen, ein Gaskraftwerk und starke Imagewerbung für den Landkreis.

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Christl Schemm
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Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
18:14 Uhr

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Christl Schemm

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Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
18:14 Uhr



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