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Bayern

Seeadler brütet auch in der Region

23 Seeadlerreviere gibt es laut dem Landesbundes für Vogelschutz (LBV) aktuell in Bayern. Besonders gut geht es den Vögeln zwischen Tirschenreuth und Regensburg.



Adlerschrei
Seeadlermännchen "Linus" schreit im Wildpark Eekholt nördlich von Hamburg auf der Hand eines Falkners.   Foto: picture alliance / dpa

«Während der derzeitigen Balz sind die majestätischen Greifvögel besonders gut zu beobachten», teilte der LBV am Donnerstag in Hilpoltstein mit. Nachdem der Seeadler ursprünglich weit verbreitet gewesen und dann vom Menschen fast ausgerottet worden sei, erlebe der Vogel nun «einen beeindruckenden Aufschwung und ist seit der Jahrtausendwende auch wieder ein Brutvogel im Freistaat».

Der Seeadler zähle mit einer Flügelspannweite von zwei bis zweieinhalb Metern zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. «Um einen ausgewachsenen Seeadler von anderen Greifvögeln zu unterscheiden, sind neben seiner Größe der eindrucksvolle gelbe Schnabel, der helle Kopf und der weiße Schwanz gute Erkennungsmerkmale», erklärte die Leiterin des LBV-Artenschutzreferates, Miriam Hansbauer.

Die besten Chancen, die Adler zu beobachten, gebe es an den Gewässern Nordbayerns, vor allem in der Oberpfalz und in Teilen Frankens - etwa am Altmühlsee oder am Rothsee. "Das Hauptverbreitungsgebiet der seltenen Tiere liegt derzeit im Osten Bayerns", erklärt Sonja Dörfel von der Pressestelle des LBV, auf Anfrage unserer Zeitung. Zwischen Tirschenreuth und Regensburg fänden die Greifvögel gute Bedingungen vor. Von den bislang bekannten 23 Revieren in Bayern seien einige aber auch südlich der Donau in Ober- und Niederbayern.

Um 1900 war der Seeadler in Deutschland fast ausgestorben. Durch menschliche Verfolgung, Verlust seines Lebensraums und den Einsatz des Insektizids DDT wurde er Mitte des 20. Jahrhunderts beinahe ausgerottet. „Heutzutage sind vor allem Störungen am Brutplatz, der Tod durch Bahnkollisionen und die Aufnahme von bleihaltiger Jagdmunition über die Nahrung Haupttodesursachen der großen Greifvögel“, berichtet Miriam
Hansbauer vom LBV. Wer einen Seeadler entdecke, könne seine Beobachtung oder Fotos an die E-Mail-Adresse adlermeldung@lbv.de schicken.

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dpa

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Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
15:32 Uhr

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14. 02. 2020
15:32 Uhr



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