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Kunst und Kultur

Deutsche Filme für Entdecker

Ein sehr kontrastreiches Programm bietet ab Donnerstag die Filmreihe "Sehquenz" im Hofer Central Kino. Auf die Leinwand kommen auch schwere Stoffe.



"Vom Lokführer, der die Liebe suchte . . .", ein märchenhaftes Roadmovie von Veit Helmer, läuft erneut bei der Sehquenz. Foto: Neue Visionen
"Vom Lokführer, der die Liebe suchte . . .", ein märchenhaftes Roadmovie von Veit Helmer, läuft erneut bei der Sehquenz. Foto: Neue Visionen  

Hof - Von 21. bis zum 27. März steht im Central-Kino in Hof wieder der deutsche Film im Mittelpunkt. Die Filmreihe "Sehquenz" startet mit 14 deutschen Produktionen in 94 Vorstellungen in die nächste Runde. Ausgewählte Titel aus den vergangenen Monaten, Highlights der Internationalen Hofer Filmtage sowie einige Premieren bilden, wie aus einer Pressemitteilung des Veranstalters hervorgeht, ein abwechslungsreiches Programm.

Termine

Tickets sind ab Montag an der Kinokasse und online erhältlich.

Filmtage-Rendezvous-Vorstellungen :

"Kill me today, tomorrow I’m sick" , Samstag, 19.30 Uhr.

"Vom Lokführer, der die Liebe suchte" , Sonntag, 11 Uhr

"Kahlschlag" , Sonntag, 17.15 Uhr.


Stefan Schmalfuß, Geschäftsführer des Central-Kinos, verspricht diesmal eine kontrastreiche Auswahl. Die größte Diskussion dürfte der neueste Streifen und Berlinale-Beitrag von Fatih Akin, "Der goldene Handschuh", anregen. Es handelt sich dabei um ein schonungsloses Milieudrama nach dem Erfolgsroman von Heinz Strunk, das die Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka erzählt. Einen Kontrast dazu bildet die mit Elmar Wepper und Dagmar Manzel besetzte Roadmovie- Komödie "Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon" von Oscar-Gewinner Florian Gallenberg.

Marcus H. Rosenmüllers Biopic "Trautmann" erzählt über die Torhüter-Legende Bert Trautmann, gespielt von David Kross, der im legendären Cup-Finale von 1956 trotz Genickbruchs spielte und den Pokal holte. Im Drama "Alles ist gut" geht es um eine Frau, die nach einer Vergewaltigung versucht, ihr Leben so weiter zu leben wie bisher, aber die Kontrolle verliert. Auf einer wahren Begebenheit basiert "Wackersdorf", ein in der oberpfälzischen Provinz spielendes Porträt des Landrats Hans Schuierer, der sich für seine Überzeugung gegen die Interessen der höchsten Politik und gegen den Bau einer Wiederaufbereitungsanlage einsetzt.

Das vielfach prämierte Drama "Styx" erzählt die Geschichte einer Alleinseglerin auf hoher See, die zuerst in einen gewaltigen Sturm und danach in einen Gewissenskonflikt gerät, als sie auf ein schwer beschädigtes Flüchtlingsboot trifft. In der Familien- und Gesellschaftskomödie "Womit haben wir das verdient?" schockt eine Teenagerin ihre Eltern, weil sie Muslima werden will. Der Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck zeigt mit "Werk ohne Autor" ein drei Jahrzehnte deutscher Geschichte umfassendes und zum Oscar nominiertes Epos über einen jungen Künstler, der sich auf Kollisionskurs mit seinem herrischen Schwiegervater befindet.

Noch vor dem offiziellen Kinostart sind zwei Filme im Programm. Der Polit-Thriller "Das Ende der Wahrheit" und das Drama "Das schönste Paar", ein intensiver Film über die Zeit nach einem brutalen Überfall auf ein Paar, das seinem Peiniger später begegnet. Besonders hervorzuheben sind drei Filme, die zu den vergangenen Internationalen Hofer Filmtagen liefen und nochmals als Filmtage-Rendezvous unter Moderation von Filmtage-Chef Thorsten Schaumann und mit den jeweiligen Regisseuren zu sehen sind: "Vom Lokführer, der die Liebe suchte…", ein märchenhaftes Roadmovie von Veit Helmer. "Kahlschlag" von Max Gleschinski, der in Hof den Förderpreis "Neues Deutsches Kino" erhielt, sowie "Kill me today, tomorrow I’m sick" von Joachim Schroeder und Tobias Streck, die ebenfalls ihren Film persönlich vorstellen werden. Für alle, die "Ballon" verpasst haben oder nochmals sehen möchten, hat das Central-Kino den Film nochmals in das Programm aufgenommen.

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Veröffentlicht am:
15. 03. 2019
19:42 Uhr

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15. 03. 2019
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