Lade Login-Box.
Topthemen: Kommunalwahl 2020Bilder vom WochenendeHof-GalerieBlitzerwarner

Kunst und Kultur

Hofer Festival-Film im Oscar-Rennen

Die Tragikomödie "Jojo Rabbit" feierte bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen ihre Deutschland-Premiere. Jetzt wurde der Film von Taika Waititi für sechs Oscars nominiert.



44. Toronto International Film Festival - Film "Jojo Rabbit"
Taika Waititi (in der Mitte) als Adolf und Roman Griffin Davis als Jojo (rechts) in einer Szene des Films "Jojo Rabbit".   Foto: Twentieth Century Fox

Los Angeles/Hof - Mit sechs Nominierungen geht die satirische Tragikomödie "Jojo Rabbit" in das diesjährige Oscar-Rennen. Der Film des neuseeländischen Regisseurs Taika Waititi, der seine Deutschlandpremiere bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen feierte, hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für die beste Nebendarstellerin und bestes Kostüm-Design. Das gab die Oscar-Academy am Montag in Hollywood bekannt.

Bereits während der Hofer Filmtage hinterließ die Tragikomödie "Jojo Rabbit" einen bleibenden Eindruck bei den Festival-Besuchern. "Ich habe damals so viele positive Reaktionen auf den Film erhalten", verrät der künstlerische Leiter Thorsten Schaumann. Deshalb freut er sich umso mehr, dass der Film nun ins Oscar-Rennen geht. "Somit wird der Erfolg fortgeschrieben, quasi von Hof - dem Home of Films - zu den Oscars", sagt er schmunzelnd. 

"Jojo Rabbit" ist übrigens nicht der erste Film, der - nachdem er bei den Hofer Filmtagen lief - auch für die Oscars nominiert wurde. Im Jahr 2018 räumte "Shape of Water", das fantasievolle Märchen des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro, vier Oscars ab. 

Darum geht es im "Jojo Rabbit": 

Die bissige Tragikomödie spielt in Deutschland, in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht der kleine Junge Jojo (gespielt von Roman Griffen), der Adolf Hitler (Taika Waititi) als imaginären Freund hat. Der „Führer“ steht dem kleinen, regimegetreuen Jungen zur Seite, gibt ihm Ratschläge und feuert ihn an. Die alleinerziehende Mutter von Jojo (Scarlett Johansson) engagiert sich währenddessen beim Widerstand und versteckt bei sich zu Hause ein jüdisches Mädchen (Thomasin McKenzie). Schon bald findet Jojo das heraus und ist verwirrt: Denn das Mädchen ist überhaupt kein Monster, wie es ihm doch eigentlich immer eingetrichtert wurde. 

„Jojo Rabbit“ ist hierzulande ab zwölf Jahren freigegeben und startet am 23. Januar in den deutschen Kinos. 

 

Autor
Alina Juravel

Alina Juravel

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
14. 01. 2020
14:22 Uhr

Aktualisiert am:
14. 01. 2020
17:55 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
53. Hofer Filmtage Adolf Hitler Alleinerziehende Mütter Filmtage Guillermo del Toro Internationale Hofer Filmtage Künstlerinnen und Künstler Künstlerische Leiter Mexikanische Regisseure Mädchen Mütter Regisseure Scarlett Johansson
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Sie können viel über Kinderfilme erzählen: Robert Sandig, Stefan Schmalfuß und Stefan Hofmann (von links). Foto: lk

23.01.2020

Junge Filmfans sind gnadenlos ehrlich

Zum 30. Mal steigt am 1. und 2. Februar das Kinderfilmfest Hof. Die Macher erinnern sich an die Anfänge. » mehr

Joseph Vilsmaier

12.02.2020

Regisseur Joseph Vilsmaier ist tot

Der beliebte Regisseur drehte in Selb und zeigte Filme in Hof. Nun ist er im Alter von 81 Jahren in München gestorben. » mehr

13.10.2019

Herzog zeigt in Hof Family Romance

Als er zum ersten Mal nach Hof kam, im Mai 1968 mit dem Kurzfilm "Letzte Worte", war er 25 Jahre alt. » mehr

Hofer Filmtage 2017

21.10.2019

53. Hofer Filmtage

"Immer wieder hinterfragen"

Die Internationalen Hofer Filmtage starten am Dienstag in ihre 53. Saison. Thorsten Schaumann, künstlerischer Leiter, äußert sich im Vorfeld zum Kino in Zeiten von Netflix & Co. Und verrät, was er unter Glamour versteht. » mehr

Aus dem "Stoff der Zukunft" will Frank Logemann, der auf der Luisenburg den Wunsiedler Bürgermeister (vorne) gibt, das Luxusgut Zucker herstellen. Bei den Stadträten sorgt das allerdings für große Empörung: "Eine Rübe unsere Rettung hat er im Ernst gesagt. Da hat sein Hirn versagt." Foto: Harald Dietz

18.08.2019

Wunsiedels Traum vom süßen Leben

Das köstliche Musical "Zucker" beschließt auf der Luisenburg in dieser Saison die Eigenproduktionen. Bei der Uraufführung des Simmler-Stücks bleiben allerdings viele Plätze leer. » mehr

Auf der Theaterbühne haben sich die Ballettschulen und -Compagnien zur Kulturnacht vor zwei Jahren die Klinke in die Hand gegeben.

27.05.2019

Hof wird zur Kulturmeile

Die 13. Kulturnacht am Samstag bringt diverse Welten des Kulturellen unter einen Hut. Los geht es um 19 Uhr, das Ende ist aber, wie immer, offen. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Kinderfasching in Trebgast Trebgast

Kinderfasching in Trebgast | 25.02.2020 Trebgast
» 31 Bilder ansehen

Narrentreiben Stadtsteinach

Narrentreiben Stadtsteinach | 24.02.2020 Stadtsteinach
» 106 Bilder ansehen

VER Selb - EV Lindau Islanders Selb

VER Selb - EV Lindau Islanders | 23.02.2020 Selb
» 41 Bilder ansehen

Autor
Alina Juravel

Alina Juravel

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
14. 01. 2020
14:22 Uhr

Aktualisiert am:
14. 01. 2020
17:55 Uhr



^