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Kunst und Kultur

Hofer Festival-Film im Oscar-Rennen

Die Tragikomödie "Jojo Rabbit" feierte bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen ihre Deutschland-Premiere. Jetzt wurde der Film von Taika Waititi für sechs Oscars nominiert.



44. Toronto International Film Festival - Film "Jojo Rabbit"
Taika Waititi (in der Mitte) als Adolf und Roman Griffin Davis als Jojo (rechts) in einer Szene des Films "Jojo Rabbit".   Foto: Twentieth Century Fox

Los Angeles/Hof - Mit sechs Nominierungen geht die satirische Tragikomödie "Jojo Rabbit" in das diesjährige Oscar-Rennen. Der Film des neuseeländischen Regisseurs Taika Waititi, der seine Deutschlandpremiere bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen feierte, hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für die beste Nebendarstellerin und bestes Kostüm-Design. Das gab die Oscar-Academy am Montag in Hollywood bekannt.

Bereits während der Hofer Filmtage hinterließ die Tragikomödie "Jojo Rabbit" einen bleibenden Eindruck bei den Festival-Besuchern. "Ich habe damals so viele positive Reaktionen auf den Film erhalten", verrät der künstlerische Leiter Thorsten Schaumann. Deshalb freut er sich umso mehr, dass der Film nun ins Oscar-Rennen geht. "Somit wird der Erfolg fortgeschrieben, quasi von Hof - dem Home of Films - zu den Oscars", sagt er schmunzelnd. 

"Jojo Rabbit" ist übrigens nicht der erste Film, der - nachdem er bei den Hofer Filmtagen lief - auch für die Oscars nominiert wurde. Im Jahr 2018 räumte "Shape of Water", das fantasievolle Märchen des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro, vier Oscars ab. 

Darum geht es im "Jojo Rabbit": 

Die bissige Tragikomödie spielt in Deutschland, in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht der kleine Junge Jojo (gespielt von Roman Griffen), der Adolf Hitler (Taika Waititi) als imaginären Freund hat. Der „Führer“ steht dem kleinen, regimegetreuen Jungen zur Seite, gibt ihm Ratschläge und feuert ihn an. Die alleinerziehende Mutter von Jojo (Scarlett Johansson) engagiert sich währenddessen beim Widerstand und versteckt bei sich zu Hause ein jüdisches Mädchen (Thomasin McKenzie). Schon bald findet Jojo das heraus und ist verwirrt: Denn das Mädchen ist überhaupt kein Monster, wie es ihm doch eigentlich immer eingetrichtert wurde. 

„Jojo Rabbit“ ist hierzulande ab zwölf Jahren freigegeben und startet am 23. Januar in den deutschen Kinos. 

 

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Alina Juravel

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Veröffentlicht am:
14. 01. 2020
14:22 Uhr

Aktualisiert am:
14. 01. 2020
17:55 Uhr

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Alina Juravel

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14. 01. 2020
14:22 Uhr

Aktualisiert am:
14. 01. 2020
17:55 Uhr



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