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Fichtelgebirge

Tennet widerspricht Bürgerinitiativen

Der Netzbetreiber Tennet widerspricht der Darstellung der Bürgerinitiativen Brand und "Seußen wehrt sich".



Wunsiedel - Diese hatten in einer Presserklärung mitgeteilt, Tennet behaupte, der sogenannte Südost-Link sei bei entsprechender Speicherkapazität nicht notwendig (wir berichteten). Zum Thema Speicherkapazität gelte für Tennet Folgendes, heißt es in einer Stellungnahme des Netzbetreibers: "Ein Ausbau von Stromspeichern ist sinnvoll und für unseren Netzbetrieb wichtig, weil Last- und Produktionsspitzen - insbesondere die Spitzen bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen - besser ausgeglichen werden können. Durch einen zunehmenden Einsatz von Stromspeichern wäre ein sichererer und wirtschaftlicher Netzbetrieb möglich. Deshalb forscht auch Tennet an der Entwicklung und dem Einsatz von Stromspeichern mit." Stromspeicher können nach Ansicht von Tennet aber nicht das bereits heute bestehende Transportproblem lösen. Im Norden und Osten Deutschland werde bereits heute an sehr vielen vor allem windreichen Tagen mehr Strom produziert, als dort verbraucht werden könne. "Im Süden und Westen Deutschlands fallen aber Stromproduzenten wie große Kraftwerke nach und nach weg. Der Stromverbrauch bleibt im Süden und Westen relativ konstant." Das bedeute, es gebe bereits heute eine Stromlücke Richtung Bayern, die noch deutlich zunehmen werde. "Diese Stromlücke kann nur durch einen Nord-Süd-Transport geschlossen werden. Das gilt auch, wenn vermehrt Stromspeicher zum Einsatz kommen, denn diese müssen mit dem Stromproduzenten und dem Stromverbraucher rund um die Uhr verbunden sein", so Tennet.

Außerdem sei nicht absehbar, wann Speicherkapazitäten in einem Maße zur Verfügung stehen könnten, um Großräume wie Oberfranken, die Oberpfalz, Nürnberg und München über lange Zeiträume hinweg sicher zur versorgen, ohne Strom aus anderen Regionen heranzutransportieren.

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09. 10. 2017
19:21 Uhr

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09. 10. 2017
19:21 Uhr



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