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Nur Torsten Gebhardt stellt sich zur Wahl

Am 19. November wählen die Röslauer den Bürgermeister. Auch in Zukunft wird die Abstimmung getrennt von der für den Gemeinderat stattfinden.



Röslau - Nur einen Kandidaten gibt es am 19. November bei der Bürgermeisterwahl in Röslau: Torsten Gebhardt, den Amtsinhaber. Bis Dienstagabend hätten sich weitere offizielle Kandidaten melden können. Dies ist aber nicht geschehen. So scheint es vorhersehbar, dass Gebhardt, der für die SPD antritt, leichtes Spiel hat. Obwohl dies das wahrscheinlichste Szenario ist, kann es aber auch anders laufen. Dies hat vor drei Jahren in der Nachbarstadt Wunsiedel der damals ebenfalls einzige Kandidat und Amtsinhaber Karl-Willi Beck erfahren müssen. Haarscharf mit einem Ergebnis knapp über 50 Prozent ist er wieder ins Amt gewählt worden.

"Im Falle nur eines Kandidaten gibt es auf dem Wahlzettel eine weitere Linie, auf der der Bürger eine wählbare Person handschriftlich hinzufügen kann", erläutert Heinz Hager vom kommunalen Wahlamt in Röslau. In Wunsiedel hatten während des Wahlkampfs - nachdem die offizielle Gegenkandidatin kurzfristig abgesprungen war - Professor Rainer Schöffel von der Bunten Liste und Manfred Söllner von der SPD den Hut in den Ring geworfen.

In Röslau deutet zwar nichts auf ein derartiges Szenario hin, "aber die Wähler können außer Torsten Gebhardt aus 1618 potenziellen weiteren Personen wählen". Genau so viele wahlberechtigte Röslauer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren gibt es.

Dass die Bürgermeisterwahl genau in der Mitte der kommunalen Amtsperiode stattfindet, die von 2014 bis 2020 läuft, liegt daran, dass der seinerzeitige Amtsinhaber Max Hager 1993 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegte und Neuwahlen notwendig wurden. Wie Heinz Hager erläutert, wird es daher auch künftig diese "Zwischenwahl" geben. "Das Wahlgesetz sieht zwar die Möglichkeit vor, dass die Wahlperioden wieder angeglichen werden, allerdings nur, wenn die Differenz nur bis zu zwei oder aber vier oder mehr Jahre beträgt." Dann könne eine Wahlperiode entsprechend verlängert oder verkürzt werden, damit sie wieder mit der Wahl des Gemeinderates übereinstimme. In Röslau besteht diese Möglichkeit nicht.

Kaum ist die Bundestagswahl "überstanden", beginnt für Heinz Hager jetzt erneut der Wahl-Stress. Ab 16. Oktober verschickt er die Wahlbenachrichtigungskarten an die derzeit 1618 Wähler. "Und sicherlich werden auch bei der Bürgermeisterwahl viele Bürger Briefwahlunterlagen beantragen." M. Bäu.

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11. 10. 2017
16:51 Uhr

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11. 10. 2017
16:51 Uhr



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