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Fichtelgebirge

Mehlmeisel bekommt Walderlebniszentrum

Die Einrichtung soll über Natur und Bewirtschaftung informieren. Der Freistaat stellt Mittel in seinen Nachtragshaushalt ein.



Mehlmeisel - Die bayerische Staatsregierung nimmt den Neubau eines Walderlebniszentrums bei Mehlmeisel in den Nachtragshaushalt 2018 auf. Darüber informiert der Wunsiedler Landtagsabgeordnete Martin Schöffel.

"Mit diesem Titel können die Planungen für die Neuerrichtung eines Walderlebniszentrums starten", schreibt Schöffel. Gemeinsam mit der bayerischen Forstverwaltung und den bayerischen Staatsforsten werde man nun an einer Konzeption für das neue bayerische Walderlebniszentrum arbeiten. Der Abgeordnete verspricht sich vom Walderlebniszentrum neben der Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen "Ökosystem Wald" und "Forstwirtschaft" vor allem auch positive Effekte für den Tourismus im Fichtelgebirge. Investitionen in ein Walderlebniszentrum stärkten die Bemühungen um eine Wissensvermittlung zu den Themen der nachhaltigen Forstbewirtschaftung. Als positive Beispiele nennt Schöffel das Walderlebniszentrum Tennenlohe und das Nachhaltigkeitszentrum Steigerwald, an dem auch ein Baumwipfelpfad errichtet wurde.

Schöffel ist fest davon überzeugt, dass ein vergleichbares Projekt auch im Fichtelgebirge Erfolg haben und eine sehr positive Entwicklung nehmen wird. Davon könnten auch private Investoren profitieren. Der Mitteilung zufolge sucht die Gemeinde Mehlmeisel offensiv nach Investoren. Das bayerische Wirtschaftsministerium habe bereits grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, die Errichtung auch im Rahmen der gewerblichen Regionalförderung zu unterstützen, so Martin Schöffel.

Im Wildpark am Waldhaus Mehlmeisel verzeichne die Gemeinde Mehlmeisel derzeit rund 75 000 Besucher jährlich. "Diese Gäste bringen auch ein hohes Interesse an Natur und Waldbewirtschaftung mit. Das sollten wir nutzen", schreibt der Abgeordnete.

Die Gesamtkosten für ein Walderlebniszentrum Mehlmeisel sollen nun im Zuge der Planung ermittelt werden, heißt es abschließend in der Mitteilung Schöffels.

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Veröffentlicht am:
24. 10. 2017
18:06 Uhr

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