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Fichtelgebirge

Prominenz lobt Birgit Simmler

Die Regie-Arbeit der neuen künstlerischen Leiterin kommt bei den Ehrengästen gut an. Aber nicht nur für die neue Chefin war es eine Premiere, sondern auch für Ministerin Ilse Aigner.



Ein Prosit nach der Premiere: Die bayerische Staatsministerin Ilse Aigner (Zweite von rechts) unterhielt sich mit der künstlerischen Leiterin Birgit Simmler (Zweite von links) sowie den Schauspielern Paul Kaiser und Nikola Norgauer über das Stück "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers". Mehr Bilder gibt es unter www.frankenpost.de im Internet. Fotos: Florian Miedl
Ein Prosit nach der Premiere: Die bayerische Staatsministerin Ilse Aigner (Zweite von rechts) unterhielt sich mit der künstlerischen Leiterin Birgit Simmler (Zweite von links) sowie den Schauspielern Paul Kaiser und Nikola Norgauer über das Stück "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers". Mehr Bilder gibt es unter www.frankenpost.de im Internet. Fotos: Florian Miedl  

Wunsiedel - Erst hat sie der Bürgermeister vergeblich gesucht, dann war sie der Star des Abends. Aber das will sie gar nicht sein. Froh gelaunt, selbstverständlich auch erleichtert sitzt Birgit Simmler beim Staatsempfang nach der Luisenburg-Premiere auf einem Barhocker. Die neue künstlerische Leiterin redet gerne und mit vielen Menschen über die erste Aufführung von "Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers".

22.06.2018 - Luisenburg-Premiere - Foto: Florian Miedl

Luisenburg-Premiere Wunsiedel
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Aber eines macht Birgit Simmler auch klar: "Heute wird gefeiert. Am Samstagmorgen bin ich nicht auf der 'Burg'." Zahlreiche Gäste beim Empfang betonten, dass die Nachfolgerin von Michael Lerchenberg die Felsenbühne verstanden habe, dass sie mit ihr umgehen könne. Die Prominenz gratulierte der künstlerischen Leiterin und plauderte mit ihr bei Häppchen, Bier und Wein ausgiebig über das Dargebotene.

Ein Lob tat der Luisenburg-Chefin besonders gut: "Felix Mitterer, der dieses Stück extra für unsere Bühne geschrieben hat und heute hier war, hat es sehr gut gefallen", erzählte sie. "Von so einem großen Autor ein Lob zu bekommen, ist schon etwas Besonderes. Diesen Tag muss ich mir rot im Kalender anstreichen."

Das wird wohl auch Ilse Aigner machen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin, die am Freitagabend die Spielzeit offiziell eröffnete, war zum ersten Mal auf der Luisenburg zu Gast - und sie war begeistert: "Es war toll. Diese großartige Bühne und dieses hochdramatische Stück passen hervorragend zusammen", sagte die Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr im Gespräch mit der Frankenpost.

Einen Vergleich zu früheren Aufführungen könne sie freilich nicht ziehen, da es eben ihre ganz spezielle Premiere war. Aber es soll jedenfalls nicht der letzte Besuch auf der Luisenburg gewesen sein. "Ich komme im nächsten Jahr gerne wieder. Nur temperaturmäßig können wir dann ein paar Grade zulegen", sagte Aigner - teetrinkend und sich eine heiße Suppe wünschend.

Anerkennung für die Regie-Leistung von Birgit Simmler zollten auch andere Politiker. So sprach Bundestags-Vizepräsident Hans-Peter Friedrich von einer "sehr komplexen Materie über Krieg, Aufstand und Widerstand", die hervorragend auf der Bühne umgesetzt worden sei. Mehr noch: "Die Bühne reicht der Regisseurin ja gar nicht aus. Sie hat sogar viel im Zuschauerraum spielen lassen."

Dieser Umstand könnte zu einem Kritikpunkt werden. Schon am Freitagabend, aber auch bei Gesprächen beim Brunnenfest am Samstag, gab es Menschen, denen es nicht gefallen hat, dass sie sich mitunter umdrehen mussten, um das Geschehen in den Besucherreihen verfolgen zu können.

Überhaupt: Während sich die Besucher des Empfangs durch die Bank positiv über das Volksstück äußerten, mehrten sich am Wochenende Stimmen von Menschen, die mit der Vorstellung wenig bis nichts anfangen konnten. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass die Mundart mitunter schwer zu verstehen war. Birgit Simmler wies nach dem gut Zwei-Stunden-Stück darauf hin, dass sie die Mundart schon sehr weit zurückgefahren habe. "Aber die Tiroler Bauern müssen meiner Ansicht nach im Dialekt reden, sonst wirkt das Ganze nicht authentisch", erklärte die künstlerische Leiterin.

Keinen Grund für Kritik fand zum Beispiel Landtagsabgeordneter Martin Schöffel. Im Gegenteil, er sprach von einer "super-starken Inszenierung". Er werde sich das Stück noch einmal anschauen, um alle Effekte, die hier eingebaut wurden, zu realisieren, von Schlachten über Pyrotechnik, E-Gitarren-Musik bis zu einem Adler und einem echten Pferd. "In diesem dramatischen Stück mit einem dramatischen Ende ist einfach alles drin", strich Schöffel heraus.

Jörg Nürnberger, Kreisvorsitzender der SPD, fiel an diesem "gelungenen Theaterabend" etwas besonders auf: "Das Ganze war wohltuend ernsthaft. Da war weniger Klamauk als in den Vorjahren drin. Es war einfach Theater."

Für Landrat Karl Döhler war diese "hervorragende Inszenierung" der Beweis dafür, dass Birgit Simmler die ideale Frau für die Luisenburg sei. "Da können wir uns in den nächsten Jahren mit Sicherheit auf weitere große Stücke freuen. Der ,Andreas Hofer' passt jedenfalls hervorragend auf diese Bühne", sagte Döhler.

Noch euphorischer klang Bürgermeister Karl-Willi Beck. Er könne sich nicht an ein Stück erinnern, in dem alle Teile dieser großen Bühne mit so vielen Schauspielern einbezogen worden seien. "Ich bin begeistert, wie Birgit Simmler das gemacht hat. Mir hat das Stück sehr gut gefallen", sagte der Rathaus-Chef, der sich das Stück vor der Premiere bewusst nicht ganz angeschaut hat, um sich die Spannung zu erhalten. Besonders beeindruckt haben ihn die Kampfszenen, die in Slow-Motion seiner Meinung nach noch eindrucksvoller wirkten. "Birgit Simmler hat die Bühne zum Kraftraum gemacht", meinte Karl-Willi Beck. Er sei sich immer sicher gewesen, dass der Stadtrat mit der Wahl der Lerchenberg-Nachfolgerin einen Volltreffer gelandet habe.

Und im nächsten Jahr wird der Bürgermeister auch wissen, wo sich Birgit Simmler bei seiner Ansprache vor der Premiere aufhält. Dann wird dieser Satz vom Freitag nicht mehr fallen: "Der Michael Lerchenberg war immer rechts gesessen. Aber wo ist eigentlich Frau Simmler?" Nach der Aufführung wusste er es und sagte: "Sie ist längst in Wunsiedel angekommen, sie ist mit der Luisenburg-Bühne auf Du und Du."

Dass der Schlussapplaus verhaltener ausgefallen ist als bei Luisenburg-Premieren in den Vorjahren, darüber wurde beim Staatsempfang nicht gesprochen. Zumindest nicht öffentlich.

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Matthias Vieweger
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Veröffentlicht am:
24. 06. 2018
19:18 Uhr

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Autor

Matthias Vieweger

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Veröffentlicht am:
24. 06. 2018
19:18 Uhr



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