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Fichtelgebirge

SPD ehrt Mitglieder für jahrzehntelange Treue

Die Sozialdemokraten in Kirchenlamitz blicken auf ein von der Bundestagswahl geprägtes Jahr zurück. Auch in der Stadt hat sich viel getan.



Der SPD-Ortsverein Kirchenlamitz/Niederlamitz ehrte langjährige Mitglieder. Auf dem Bild (von links): Kreisvorsitzender Jörg Nürnberger, Linda Müller (ausgezeichnet für 40-jährige Mitgliedschaft), Alfred Raithel (zehnjährige Mitgliedschaft), Gudrun Greim (40-jährige Mitgliedschaft) und Ortsvorsitzender Bürgermeister Thomas Schwarz. Foto: Willi Fischer
Der SPD-Ortsverein Kirchenlamitz/Niederlamitz ehrte langjährige Mitglieder. Auf dem Bild (von links): Kreisvorsitzender Jörg Nürnberger, Linda Müller (ausgezeichnet für 40-jährige Mitgliedschaft), Alfred Raithel (zehnjährige Mitgliedschaft), Gudrun Greim (40-jährige Mitgliedschaft) und Ortsvorsitzender Bürgermeister Thomas Schwarz. Foto: Willi Fischer  

Kirchenlamitz - In der Herbstversammlung des SPD-Ortsvereins Kirchenlamitz/Niederlamitz im Züchterheim haben die Genossen die Landtagswahl analysiert und langjährige Mitglieder geehrt.

Ortsvorsitzender Thomas Schwarz hob hervor, dass die SPD trotz des allgemein sehr schlechten Ergebnisses bei den Landtagswahlen regional personell ihre Ziele vollständig erreicht habe: Inge Aures und Klaus Adelt wurden mit den besten Erststimmen-Ergebnissen aller bayerischen Kandidaten in den Landtag gewählt, Holger Grießhammer wurde in den Bezirkstag gewählt. Schwarz führte das schlechte Ergebnis auch auf die Bundespolitik zurück. Nach seiner Meinung wurden bei den Themen Flüchtlinge und Integration Fehler gemacht, indem Probleme verschwiegen wurden. Bei manchen Bürgern habe sich das Gefühl breit gemacht, belogen worden zu sein.

Kreisvorsitzender Jörg Nürnberger bedauerte: "Leider gab es bei den Wahlen ein kräftiges Minus." Er konstatierte: "Manchmal hört man die Frage: Was macht die SPD denn für uns?" Dies könne jedoch nach den Ausführungen Nürnbergers beantwortet werden mit Sicherung der Renten auf 48 Prozent bis 2025 und die Rückkehr zur paritätischen Beitragszahlung in der Sozialversicherung. Negativ wirkten sich jedoch zwei Debakel aus: Der Fall Maaßen und der Diesel-Skandal. Nürnberger: "Die SPD macht den Fehler, alles gleichzeitig leisten zu wollen." Nach seiner Auffassung bedeutet Volkspartei nicht, es allen und jedem recht zu machen. "Wir müssen uns auf unsere Klientel beschränken, nämlich auf die Bürger, die unserer Hilfe bedürfen", so die Forderung von Nürnberger.

Bürgermeister Thomas Schwarz berichtete auch über Themen aus dem Stadtrat. Bei der Dorferneuerung Niederlamitz sei die Festscheune aufgebaut worden. Die Dorfgemeinschaft habe sich bereit erklärt, tatkräftig Hand- und Spanndienste zu leisten.

Der Kanal zwischen Kirchenlamitz und Niederlamitz sei ebenfalls saniert worden. "Der positive Effekt: Es gibt spürbar weniger Fremdwasser in der Kläranlage."

Auch die Schulhaus-Sanierung sei mittlerweile im Gange. Leider sei das Projekt wegen Problemen mit den beteiligten Firmen nicht so schnell vorangekommen wie ursprünglich geplant.

Schließlich hob der Bürgermeister noch das Info-Zentrum am Granit-Labyrinth hervor, das noch in diesem Jahr fertiggestellt werden solle.

Schließlich ehrten Nürnberger und Schwarz noch treue Mitglieder. Für zehnjährige Zugehörigkeit Alfred Raithel und für 40 Jahre Linda Müller und Gudrun Greim.

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Willi Fischer

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Veröffentlicht am:
06. 12. 2018
16:16 Uhr

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