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Fichtelgebirge

Horrorwochenende im Fichtelgebirge

Bei Verkehrsunfällen stirbt ein Mann und einer wird lebensgefährlich verletzt. Die Rettungskräfte aus der Region sind im Dauereinsatz.



Jede Hilfe kam zu spät für einen 38 Jahre alten Mann, der bei Weißenstadt verunglückte. Foto: News 5
Jede Hilfe kam zu spät für einen 38 Jahre alten Mann, der bei Weißenstadt verunglückte. Foto: News 5   » zu den Bildern

Wunsiedel - Von tragischen Verkehrsunfällen ist das dritte Adventswochenende im Fichtelgebirge überschattet worden. Dabei verlor ein Mensch sein Leben, ein weiterer erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Ein Bild des Schreckens bot sich den Rettungskräften am Sonntag gegen 4.30 Uhr auf der Kreisstraße Wun 1 zwischen Kirchenlamitz und Weißenstadt. Aus noch ungeklärter Ursache ist ein 38 Jahre alter Mann aus Selb mit seinem Auto am Wetzelsberg, etwa einen Kilometer vor Weißenstadt, in die Leitplanke gekracht und hat diese durchschlagen.

Das Auto war nach dem heftigen Aufprall total zerstört. Nach Angaben der Polizei hat sich offenbar die Leitplanke in das Fahrzeug gebohrt. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Die binnen Minuten an der Unfallstelle eingetroffenen Rettungskräfte versuchten vergeblich, den Mann zu reanimieren. Der Beifahrer verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Er wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

16.12.2018 - Tödlicher Unfall bei Weißenstadt - Foto: News5

Tödlicher Unfall bei Weißenstadt Weißenstadt
Tödlicher Unfall bei Weißenstadt Weißenstadt
Tödlicher Unfall bei Weißenstadt Weißenstadt
Tödlicher Unfall bei Weißenstadt Weißenstadt
Tödlicher Unfall bei Weißenstadt Weißenstadt
Weißenstadt

Zur Klärung der Unfallursache waren Polizei, Staatsanwaltschaft und ein Gutachter vor Ort. Warum es zu dem Unfall gekommen ist, steht bislang noch nicht fest. Straßenglätte herrschte nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Sonntag im Bereich Weißenstadt jedenfalls nicht.

An der Rettungsaktion waren die Feuerwehren aus Weißenstadt und Kirchenlamitz beteiligt. Während der Rettungsarbeiten musste die Straße komplett gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von rund 15 000 Euro. Die Polizei Wunsiedel hat die weiteren Unfallermittlungen aufgenommen.

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagabend auf der Staatsstraße 2180 zwischen den Thiersheimer Ortsteilen Kothigenbibersbach und Stemmas ereignet. Gegen 20 Uhr ist ein 37 Jahre alter Autofahrer aus Hohenberg in einer leichten Linkskurve gegen einen Baum am rechten Fahrbahnrand geprallt. Der Mann erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen und musste in eine Spezialklinik gebracht werden. Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde noch in der Nacht ein Sachverständiger hinzugezogen.

Laut Angaben der Polizei am Sonntag war der Fahrer nicht angeschnallt und hatte eine erhebliche Menge Alkohol im Blut. Auch stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher ohne gültigen Versicherungsschutz für das Auto unterwegs war. Die Polizei leitete daher mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Die Straße war während der Unfallaufnahme gesperrt. Feuerwehren leiteten den Verkehr um.

Zu einem kuriosen Unfall ist es am Samstagmittag gekommen. Ein 45 Jahre alter Mann aus Brandenburg war mit seinem VW Transporter samt Sportbootanhänger auf der A 93 von Pechbrunn in Richtung Marktredwitz unterwegs. Geladen hatte der Mann aus dem Landkreis Oberhavel das sieben Meter lange Boot, das er kurz zuvor in Oberbayern erworben hatte, berichtet die Polizei. Auf Höhe der Anschlussstelle Pechbrunn geriet das Gespann ins Schaukeln. Dem erfahrenen Trailerfahrer gelang es nicht mehr, das Gefährt zu stabilisieren. So schleuderte die Fahrzeugkombination erst gegen die rechte und danach in die Mittelschutzplanke. Der Anhänger mit dem Boot lag nun auf der Seite und blockierte beide Fahrspuren.

Der Verkehr konnte jedoch auf dem Standstreifen in Richtung Norden passieren. Lediglich zur Bergung des Gespanns musste die Autobahn kurzzeitig komplett gesperrt werden.

Der Fahrer des Transporters und dessen Frau kamen mit dem Schrecken davon. Das Boot wird nun wahrscheinlich unbrauchbar sein. Der Schaden ist jedoch vor allem ideeller Natur, da das Boot nur noch einen Zeitwert von rund eintausend Euro hatte. Der Schaden an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei beläuft sich hingegen auf knapp 3000 Euro, berichtet die Polizei.

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Veröffentlicht am:
16. 12. 2018
18:40 Uhr

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16. 12. 2018
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