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Bildung und Wohnen in Weißenstadt

Zahlreiche Themen stehen 2019 auf der Agenda von Bürgermeister Frank Dreyer - nicht zuletzt die Entwicklung seiner Stadt. Persönlich freut er sich schon auf den Wahlkampf.



Bildung und Wohnen in Weißenstadt
Bildung und Wohnen in Weißenstadt  

Weißenstadt - Eine Frage, die eigentlich erst später gestellt worden wäre, beantwortet der Bürgermeister von Weißenstadt, Frank Dreyer, gleich eingangs von sich aus: "Ja, ich trete wieder zur Wahl an." Selbstverständlich respektiere er die Wahl der Entscheidungsgremien, schiebt er gleich darauf hinterher. Aber: "Ich habe keine Zweifel und will die erfolgreiche Arbeit in Weißenstadt fortsetzen. Das macht mir immer noch Spaß." Auf den Wahlkampf, der in diesem Jahr sicher schon beginnen wird, und darauf, noch mehr in Kontakt mit den Bürgern zu kommen als sonst, freue er sich richtig. "Sich dem Votum der Wähler zu stellen, gehört dazu, das macht unseren Beruf doch aus. Das ist ganz normal."

In seiner Stadt werde in den nächsten Monaten die Grundschule saniert, und "ich gehe davon aus, dass die Schule nach den Osterferien in die dann neu gebauten Räume einziehen kann". Anschließend sollen die Arbeiten im hinteren Teil des Gebäudes fortgesetzt werden, wo ein Hort gebaut wird. "Das muss in diesem Jahr beginnen", betont Dreyer, "denn die Nachfrage ist riesig."

Zuvor muss die Stadt aber wohl noch ein paar Hausaufgaben erledigen. "Die Finanzierung muss stehen." Bedingung dafür sei, dass es mit der Haushaltskonsolidierung in Einklang gebracht werden kann. "Unser großer Schwerpunkt in diesem Jahr ist eindeutig die Bildung", sagt der Bürgermeister und nennt neben der Schulsanierung die Einrichtung eines Hauses des Kindes und die energetische Generalsanierung der Schulturnhalle. Dreyer: "So etwas machen wir in Weißenstadt nicht alle Tage."

Für andere wichtige Vorhaben wie die Stadtsanierung, bei der es viel zu bedenken und berücksichtigen gelte, brauche man dagegen einen langen Atem. "Um Fördergelder zu beantragen, haben wir ein Stadtbodenkonzept erstellt, das in diesem Jahr genehmigt werden muss." Dazu komme das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept, das die Bereiche Verkehr, Wohnen und Gewerbeentwicklung umfasst. "Da sollen die Bürger mit einbezogen werden", kündigt der Bürgermeister an. Die Planungen für die Kirchenlamitzer Straße etwa sollen heuer beginnen und abgeschlossen werden. "Dann können im nächsten Jahr die Bagger rollen."

Im Ortsteil Birk steht 2019 die Spielplatzerneuerung an. "Da hilft die Dorfgemeinschaft mit", sagt Dreyer. "Ich bin sehr dankbar, dass sich die Bürger dafür mit einsetzen."

Ein weiterer Schwerpunkt auf der Weißenstädter Agenda für 2019 ist das Thema Wohnen. "Wir haben eine große Nachfrage nach Wohnraum und Wohnbauflächen und wollen deshalb in diesem Jahr noch einmal intensiv mit den Grundstückseigentümern sprechen; das ist heutzutage allerdings sehr schwierig."

Was das Echo auf die Förderoffensive Nordostbayern angeht, ist der Weißenstädter Bürgermeister dagegen optimistisch: "Da hat sich schon einiges getan, und wir sind noch mit Projekten unterwegs; da werden noch viele Fördergelder fließen." Dadurch habe sich schon viel im Stadtbild verbessert. "Die Zuversicht bei den Hauseigentümern, dass es voran geht, ist wieder da", hat Dreyer beobachtet. "Viele haben in ihre Häuser investiert, und das müssen wir von der Stadt auch noch auf den öffentlichen Flächen tun."

Für das Stadtbad und den Campingplatz müsse dringend eine Lösung gefunden werden. Dreyer: "Wir brauchen da dringend eine Nachfolgeregelung für den Pächter. Da müssen in diesem Jahr Entscheidungen fallen, doch ich bin da ganz zuversichtlich."

Für sich persönlich wünscht sich Frank Dreyer vor allem, dass er gesund bleibt. "Wir haben alle immer so viel um die Ohren, da vernachlässigt man die eigene Gesundheit manchmal schon." Deshalb hat er sich vorgenommen, seine Runden um den Weißenstädter See auf jeden Fall fortzusetzen. "Das gehört dazu. Besonders aber freue ich mich auf viele Begegnungen und Gespräche mit unseren Bürgern."

Autor

Kerstin Starke
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Veröffentlicht am:
01. 02. 2019
16:54 Uhr

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Autor

Kerstin Starke

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Veröffentlicht am:
01. 02. 2019
16:54 Uhr



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