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Fichtelgebirge

Da blüht nicht nur den Kindern was

Der Kreisverband der Gartenbauvereine gibt sich einen neuen Namen. Der legt den Fokus auf Gartenkultur und die Landespflege.



Kinder aus dem ganzen Landkreis beteiligten sich an dem Wettbewerb "Beiß’ rein - Streuobstvielfalt". Der erste Platz ging nach Röslau. Unser Foto zeigt die beteiligten Kindergruppen mit den Vertretern der Vereine. Foto: Herbert Scharf
Kinder aus dem ganzen Landkreis beteiligten sich an dem Wettbewerb "Beiß’ rein - Streuobstvielfalt". Der erste Platz ging nach Röslau. Unser Foto zeigt die beteiligten Kindergruppen mit den Vertretern der Vereine. Foto: Herbert Scharf  

Bad Alexandersbad - "Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Fichtelgebirge" - diesen neuen Namen haben die 30 Gartenbauvereine im Landkreis Wunsiedel ihrem Dachverband bei der Jahreshauptversammlung gegeben. Kreisgeschäftsführerin Claudia Büttner bat die Anwesenden zuvor um eine Änderung der Satzung: Die stammte aus dem Jahr 1980 und musste "dringend aktualisiert werden". Auch der Kreisvorsitzende, Landrat Karl Döhler, unterstrich die Notwendigkeit.

Nach kurzen Erläuterungen stimmten die Vertreter der 30 Ortsverbände der neuen Satzung zu. Danach wird der Kreisverband also in "Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Fichtelgebirge" umbenannt. Neu verankert ist das Bestreben, mehr auf Kinder und Jugendliche zuzugehen und sie früh für die Landschaftspflege zu begeistern. Und: Die Einladungen können künftig auch per Mail erfolgen. Außerdem erhöht sich der Verfügungsetat der Geschäftsleitung für Ausgaben von 100 auf 1000 Euro.

Wobei der Nachwuchs schon bei der Versammlung eine zentrale Rolle spielte, nämlich bei den Ehrungen für die Teilnehmer des Wettbewerbs "Beiß’ rein - Streuobstvielfalt". Kreisvorsitzender Karl Döhler hieß im Bad Alexandersbader "Haus des Gastes" die Kinder der sechs Kindergärten und Gartenbauvereine willkommen, die sich 2018 an dem Streuobst-Wettbewerb beteiligt hatten.

In einem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Peter Berek bei den Vereinen, die das Fichtelgebirge noch schöner machten und dabei helfen, die Artenvielfalt zu erhalten. Sie leisteten damit einen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Auch die Gemeinde Bad Alexandersbad gehe mit gutem Beispiel voran: An dem Platz, an dem einst das Kur- und Sporthotel stand, soll eine Blumenwiese entstehen.

Berek freute sich darüber, dass der kleinste Kurort Bayerns erst am Tag vorher vom bayerischen Innenminister Hermann als Leuchtturmprojekt Frankens bezeichnet wurde.

Nach einem weiteren Grußwort von Daniel Hilgarth vom Gartenbauverein Bad Alexandersbad ging Geschäftsführerin und Kreisfachberaterin Claudia Büttner auf den Wettbewerb "Beiß’ rein - Streuobstvielfalt" ein. Mit Fotos illustrierte sie, mit welchem Elan und Begeisterung die Kleinen im Landkreis bei der Sache waren und so an die Natur herangeführt wurden.

Der erste Platz bei dem Wettbewerb ging an die "Gartenzwerge" aus Röslau. Der zweite Platz an die "Grünen Wichte" des Gartenbauvereins Schirnding. Beide bekamen eine Obstpresse als Preis. Auf den dritten Platz kamen die Kinder des Obst- und Gartenbauvereins Hebanz. Gleichberechtigt Platz vier erreichten die Kleinen der Kindertagesstätte "Arche Noah" aus Höchstädt, die Kinder des Gartenbauvereins Großschloppen und die "Gartenzwerge" des Obst- und Gartenbauvereins Schönbrunn.

Für 25 Jahre Pflege des Bauerngartens in Bergnersreuth bekam Karin Quintavalle vom Landrat und der Geschäftsführerin eine Urkunde und Blumen überreicht. Sie bedankten sich bei ihr und wünschten ihr für den Ruhestand alles Gute.

Dem Kassenbericht von Wilfried Thüring folgte der Geschäftsbericht von Geschäftsführerin Claudia Büttner. Sie blickte auf zahlreiche Veranstaltungen, Treffen und Wettbewerbe des vergangenen Jahres zurück: vom gut besuchten Saatgutfest in Bergnersreuth und einer Fahrt zur Landesgartenschau nach Würzburg über viele Kurse, Staudentauschtage, einen Naturerlebnistag in Röslau und Wettbewerbe bis zum ersten Bauerngartentag in Bergnersreuth. Derzeit gehören dem Kreisverband 3463 Mitglieder an, etwas weniger als im Vorjahr mit 3528.

Im Jahresprogramm 2019 sind wieder wie bisher die Traditionstermine enthalten. Dazu gehören in Bergnersreuth das Saatgutfest am 24. Februar, Termine im Kräuterdorf Nagel, der Wettbewerb "Beiß’ rein - Streuobstvielfalt" sowie der Erntemarkt am 6. Oktober in Thierstein. Dazu kommen neue Programmpunkte wie ein Vortrag von Professor Dr. Andreas Segerer aus München im Landratsamt über das Insektensterben am 9. Mai um 19.30 Uhr.

Autor

Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
11. 02. 2019
17:50 Uhr

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Herbert Scharf

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11. 02. 2019
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