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Fichtelgebirge

Wespen enpuppen sich als Wildbienen

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) gibt Entwarnung: Auf dem Röslauer Spielplatz am Hirtberg haben sich weder Erd- noch Sandwespen eingenistet.



Röslau – Wie LBV-Vorsitzender Walter Hollering mitteilt, handelt es sich um Wildbienen. „Ich konnte die Weiden-Sandbiene, eine Blutbienen- und eine Wespenbienen-Art feststellen. Außer Hummeln können Wildbienen nicht stechen.“


Die von Bürgermeister Torsten Gebhardt vermutete Sandwespe fliege erst später im Jahr. Auch sie grabe Brutröhren in den Sand und könne im Laufe des Jahres ebenfalls noch am Spieplatz erscheinen. „Sie besitzt einen Stechapparat, der jedoch nur in der Lage ist, Raupen zu betäuben, die der Brut als Nahrung dienen. Auch hier besteht keinerlei Gefahr für Kinder“, sagt Experte Hollering, der den Spielplatz am Donnerstag genau unter die Lupe genommen hat.


Wildbienen und Kinder können laut Hollering demnach auf dem Spielplatz-Hügel problemlos nebeneinander agieren. „Ein regelmäßiges mechanisches Aufreißen der Grasnarbe durch spielende Kinder ist eher förderlich für Wildbienenarten.“ 


Hollering rät den Röslauer Gemeinderäten, sich eingehender über den Artenschutz und die Artenvielfalt zu informieren, um sachgerechte Entscheidungen treffen zu können.

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Veröffentlicht am:
19. 04. 2019
13:25 Uhr

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19. 04. 2019
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