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Fichtelgebirge

Museums-Event geht in die vierte Runde

Die Macher des Food-Truck-Festivals haben ein Ziel: "Wir wollen die Bürger mit unserem Angebot begeistern", sagt Porzellanikon-Direktor Wilhelm Siemen.



Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für das Festival "Handgemacht" im und um das Porzellanikon. Museumschef Wilhelm Siemen (rechts), Verwaltungsleiter André Zaus und Veranstaltungsleiterin Alexandra Opitz freuen sich wieder auf viele Besucher. Foto: pr.
Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für das Festival "Handgemacht" im und um das Porzellanikon. Museumschef Wilhelm Siemen (rechts), Verwaltungsleiter André Zaus und Veranstaltungsleiterin Alexandra Opitz freuen sich wieder auf viele Besucher. Foto: pr.  

Selb - Tausende von Menschen tummeln sich vor und in einem Museum in der Provinz. Weit ab von den großen Metropolen wie München oder Berlin. "Das gibt es doch nicht!" Wer so etwas sagt, der war an Pfingsten noch nicht im Selber Porzellanikon. Schon zum vierten Mal plant das Museum eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht: das Food-Truck-Festival "Handgemacht".

"Wir wollen Barrikaden abbauen und damit Menschen ansprechen, die bisher wenig mit Museen anfangen können" , erklärt Museumschef Wilhelm Siemen im Gespräch mit der Frankenpost. "Wir wollen ein Haus des Erlebens und der vielfältigen Genüsse sein", so Siemen. Mit einer ungewöhnlichen Mischung punkten die Organisatoren beim Publikum. Das Fest besteht eigentlich aus drei Komponenten, die Veranstaltungsleiterin Alexandra Opitz miteinander verwebt. Grundsätzlich kann man sagen, die Teile führen von außen nach innen. Und das bezieht sich sowohl auf die räumliche - außen, innen und dazwischen - als auch auf die - thematische Seite der zweitägigen Veranstaltung am Pfingstsonntag- und -montag.

Und außen sieht es so aus: Ein optischer Ausnahmezustand wird an beiden Tagen ab 11 Uhr auf dem Vorplatz des Museums herrschen: 18 Food-Trucks, kleine und große Lastwagen, die Spezialitäten für jeden Geschmack anbieten, sind auf dem Gelände platziert. "Heuer kommt auch wieder ein Anbieter mit Insektenküche", erklärt André Zaus, der Verwaltungsleiter des Museums. Er ist sich sicher, dass die Heuschrecken und Mehlwürmer aus dem Wok wieder reißenden Absatz finden. "Gebratene Mehlwürmer erinnern an eine Eierspeise", beschreibt Zaus den ungewöhnlichen Genuss. Aber nicht nur Essen steht im Vordergrund auf dem Festplatz. Ab 13 Uhr spielt am Pfingstsonntag die Gruppe Capone & the Prohibition Band, am Montag gastiert Lord Locksmith.

Hinter dem Stichwort "dazwischen" verbirgt sich der Grund für den Titel des Festivals "Handgemacht". 21 Künstler und Kunsthandwerker präsentieren zwischen den Gebäuden des Museums ihre Objekte und lassen sich auch von den Besuchern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. "Handgemacht, heißt auch handgemacht", erklärt André Zaus und betont, dass das Museum die beteiligten Künstler sorgfältig ausgewählt habe. "Fabrikware gibt es bei uns nicht", sagt er. Die eingeladenen Kunsthandwerker kommen aus allen denkbaren Bereichen: Porzellan, Keramik, Holz, Glas und Metall.

Das Herz des Festivals schlägt aber in den Räumen des weitläufigen Museums und früheren Produktionsstandorts. "An beiden Tagen ist der Eintritt zum Porzellanikon und den Sonderausstellungen frei", informiert Siemen. Und die Besucher können nicht nur alle Räume besichtigen, sondern dürfen sich auch auf einige Extras freuen.

Besonders Familien mit Kindern will Alexandra Opitz mit einem museumspädagogischen Programm begeistern. Die Buben und Mädchen dürfen Boote bauen, mit Upcycling Taschen designen, Hieroglyphe schreiben, sich an einer Filmtrick-Station versuchen und 3-D-Druck ausprobieren.

Autor

Alexandra Hautmann
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Veröffentlicht am:
06. 06. 2019
17:12 Uhr

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Alexandra Hautmann

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Veröffentlicht am:
06. 06. 2019
17:12 Uhr



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