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Fichtelgebirge

Auf dem Weg zum Fichtelgebirgs-Wasserstoff

Wunsiedel - Wasserstoff ist weltweit ein Massenprodukt, wird aber häufig aus Kohle gewonnen. Er treibt Busse, Züge, Pkw oder Gabelstapler in großen Betrieben an und wird in der Industrie benötigt.



Wunsiedel - Wasserstoff ist weltweit ein Massenprodukt, wird aber häufig aus Kohle gewonnen. Er treibt Busse, Züge, Pkw oder Gabelstapler in großen Betrieben an und wird in der Industrie benötigt. Viele sehen Wasserstoff als Energiequelle der Zukunft. Diese Entwicklung möchte man im Fichtelgebirge nutzen. Das Stichwort heißt: Power-to-Gas.

Mit Siemens, der SWW Wunsiedel und möglichst vielen lokalen Akteuren verfolgt die Entwicklungsagentur Fichtelgebirge eine Vision: Sie möchte in Wunsiedel "grünen Wasserstoff" produzieren - also nur regenerative Energie zur Produktion verwenden - und das Produkt hier vor Ort absetzen. Eine Idee, die viele Vorteile bringt. Die Produktion des Wasserstoffs wäre ökologisch, für die Betriebe, die bereits Wasserstoff nutzen, würden lange Transportwege entfallen, und die Zahl der Betriebe, die auf die neue Energiequelle setzen, würde durch das günstigere Produkt aus dem Fichtelgebirge steigen.

Beim ersten "Wasserstoff-Stammtisch" im Landkreis hat man dies zur Diskussion gestellt und festgestellt, dass man offenbar einen Nerv getroffen hat. Mehr als 40 Unternehmer, Kommunalpolitiker und Vertreter verschiedener Institutionen waren sehr interessiert. Die Idee von Siemens, einen "Elektroliseur" (die Anlage, die durch Elektrolyse Wasserstoff produziert) in Wunsiedel aufzustellen, stieß auf große Begeisterung. Viele können sich vorstellen, ihre Fahrzeug- oder Staplerflotten auf den neuen Treibstoff umzustellen - wenn die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Genutzt werden könnte der Wasserstoff in wichtigen Industriezweigen wie Metall- und Kunststoffverarbeitung, Glasindustrie oder Lebensmittelindustrie.

Um die Anlage realisieren und eine sinnvolle Dimension festlegen zu können, muss zunächst der Bedarf in der Region ermittelt werden. Ziel sei es, im Fichtelgebirge einen möglichst geschlossenen Kreislauf zu schaffen und damit den Ruf, den man sich in Sachen "Vorreiter bei der Energiezukunft" geschaffen hat, weiter zu untermauern.

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Veröffentlicht am:
16. 07. 2019
17:34 Uhr

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16. 07. 2019
17:34 Uhr



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