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Fichtelgebirge

Verein soll Partnerschaft beleben

Marktleuthener gehen bei der Freundschaft mit der ungarischen Stadt Herend einen neuen Weg. Künftig soll es wieder mehr Besuche geben.



Sie wollen neues Leben in die Städtepartnerschaft bringen: Das Foto zeigt einen Großteil des neuen Führungsteams um die Vorstandsmitglieder Susanne Schädlich (vorne, schwarz-weißes T-Shirt), Christof Wunderlich (links neben Susanne Schädlich) und Helmut Ritter (hinter Susanne Schädlich). Foto: Anja Lohneisen
Sie wollen neues Leben in die Städtepartnerschaft bringen: Das Foto zeigt einen Großteil des neuen Führungsteams um die Vorstandsmitglieder Susanne Schädlich (vorne, schwarz-weißes T-Shirt), Christof Wunderlich (links neben Susanne Schädlich) und Helmut Ritter (hinter Susanne Schädlich). Foto: Anja Lohneisen  

Marktleuthen - Aus einer Idee beim Bürgerfest ist Realität geworden. "Ihr müsst einen Verein gründen, um die Städtepartnerschaft Marktleuthen und Herend neu zu beleben", regte da Helmut Ritter nämlich an. Schnell wurden noch am selben Tag Pläne geschmiedet, Formalitäten wurden in den vergangenen Wochen geklärt. Und jetzt existiert in Marktleuthen tatsächlich ein neuer Verein: Der Partnerschaftsverein Marktleuthen Herend (kurz PVMH).

Der Vorstand

Vorsitzende des Partnerschaftsvereins ist Susanne Schädlich, 2. Vorsitzender Christof Wunderlich, 3. Vorsitzender Helmut Ritter. Kassiererin ist Sigrid Jabusch, Revisoren sind Roman Proxa und Markus Schädlich, Schriftführerin Anja Lohneisen. Als Beisitzer wurden Eric Oeler, Petra Proxa, Sabrina Kaestner, Christian Peter Rothemund, Jürgen List und Rainer Hautmann gewählt. Um die Verbindung zur Stadt zu halten, ist satzungsgemäß ein weiterer Beisitzer kraft Amtes stets der Bürgermeister.


Zur Erinnerung: Zwischen Marktleuthen und Herend besteht seit 27 Jahren eine Städtepartnerschaft. Organisiert und vorwärtsgetrieben durch die beiden Stadtverwaltungen fanden in den ersten zwei Jahrzehnten ein recht reger Austausch statt- durch die Schulen, aber auch durch gegenseitige Besuche zu diversen Festlichkeiten. Bunte Abende hier und dort sind vielen in guter Erinnerung. Freundschaften haben sich gebildet und gefestigt. Der letzte gegenseitige Besuch im größeren Rahmen ist allerdings schon sieben Jahre her. Danach waren es nur noch kleinere Begegnungen im familiären Rahmen.

Umso erfreulicher war es, dass sich zum Bürgerfest eine Delegation mit etwa 15 Gästen aus Herend auf den Weg nach Marktleuthen gemacht hatte, um den Tag mitzufeiern. Anders als bei früheren Besuchen, die federführend durch die Stadt organisiert wurden, war diesmal viel Eigeninitiative gefragt: Die Ungarn hatten sich selbst ihre Übernachtungsquartiere bei Marktleuthener Bekannten gesucht, und das Programm für den zweiten Tag wurde spontan von den Gastgebern organisiert. Auch wenn die Unterstützung bei der Organisation des Partnerschaftsbesuches von städtischer Seite ausblieb, ließen es sich die ungarischen Gäste nicht nehmen, vor ihrer Abreise am Montagmorgen noch die mitgebrachten Geschenke ins Rathaus zu bringen.

Es war gut, dass die Ungarn da waren. Ansonsten hätte es vielleicht noch etwas gedauert, bis im Sinne der Partnerschaft etwas bewegt worden wäre. Hoch motiviert war seit dem Bürgerfest jetzt eine Gruppe Marktleuthener mehrmals zusammengekommen. Die Ziele des Vereins waren schnell gesteckt: Der Städtepartnerschaft soll wieder mehr Leben verliehen, gegenseitige Besuche und gemeinsame Veranstaltungen gefördert werden. Bei der Ausarbeitung der Satzung, beim Schriftverkehr mit Finanzamt und Notar und anderen Rechtsfragen zur Vereinsgründung unterstützte besonders Jürgen List, der Berufs wegen mit der Materie vertraut ist, mit viel Rat und Tat. So konnte jetzt bereits die Gründungsversammlung mit der Wahl des Vorstands stattfinden. Gut 20 Personen waren erschienen. Susanne Schädlich und Helmut Ritter informierten über den neuen Verein. "Wir wollen möglichst schon 2020 den Marktleuthenern wieder eine Busfahrt nach Herend anbieten", sagte die neue Vorsitzende Susanne Schädlich. .

Wie die Vorsitzende betonte, wurden die Ungarn bereits darüber informiert, dass sich in der Egerstadt dieser Verein gegründet hat. Dort war die Freude bei der Abgeordneten der Minderheitenselbstverwaltung in Herend, Hajnalka Molnár, riesengroß. "Ich werde gleich Anna (Anmerkung: ebenfalls eine Abgeordnete) verständigen und ihr von dieser wirklich sehr, sehr guten Nachricht erzählen", schrieb sie. Das Bestreben, die Partnerschaft wieder zu stärken, ist nämlich in Herend sehr groß.

Mitglied im neuen Verein PVMH kann übrigens jeder werden, der Freude und Interesse an Fortbestehen und Weiterentwicklung der Partnerschaft zwischen Marktleuthen und Herend hat und die Arbeit unterstützen will: Einzelpersonen, Familien, juristische Personen, Unternehmen und Vereine. Interessenten melden sich am besten bei Susanne Schädlich oder einem anderen Vorstandsmitglied.

Autor

Anja Lohneisen
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Veröffentlicht am:
16. 08. 2019
17:42 Uhr

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Anja Lohneisen

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Veröffentlicht am:
16. 08. 2019
17:42 Uhr



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