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Fichtelgebirge

Vier Bands rocken die Ruine

Am Samstag wackeln in der ehemaligen Grasyma in Weißenstadt die Wände. Zum 21. Mal findet "Rock the Ruins" statt: mit Food-Trucks, Barbetrieb und Biergarten.



Kreative Kampfkapelle: Superskank ist der Headliner beim "Rock the Ruins"-Festival am Samstag in Weißenstadt. Foto: pr.
Kreative Kampfkapelle: Superskank ist der Headliner beim "Rock the Ruins"-Festival am Samstag in Weißenstadt. Foto: pr.  

Weißenstadt - Am Samstagabend steigt in Weißenstadt die 21. Auflage des "Rock the Ruins"-Festivals. Das Musikfestival geht dabei "back to the roots”, zurück zu den Wurzeln, wie es in einer Mitteilung des Fördervereins "Förderverein Kinder und Jugend Weißenstadt" heißt.

Zum 20. Jubiläum im vergangenen Jahr sei das Festival "Rock the Ruins” zurück in die Ruine im Weißenstädter Kurpark gezogen. Wegen der großen positiven Resonanz zu dieser einzigartigen Location haben sich die Veranstalter, der Förderverein, entschieden, auch in diesem Jahr die große Open-Air-Bühne zwischen die Ruinenmauern zu zwängen und den Besuchern ein weiteres Mal die "großartigste Kulisse für ein Rockkonzert im Landkreis" zu bieten, schreibt Robert Rott, der für das Festival Verantwortliche: "So war es auch damals Ende der 90er-Jahre bei den ersten Rock the Ruins-Festivals. Wer dabei war, kann sich bestimmt noch an die einmalige Atmosphäre zwischen den Ruinenmauern erinnern." Seit mehr als 20 Jahren ziehe es Besucher aus Nordbayern, Süd- und Ostthüringen sowie Sachsen und Berlin zu "Rock the Ruins" nach Weißenstadt.

Um 18 Uhr öffnen sich am Samstag die Tore zum Konzertgelände. Der Biergarten bei den Food-Trucks ist schon nachmittags geöffnet. Wie immer ist der Eintritt zum "Rock the Ruins"-Festival frei, Spenden sind erwünscht.

Den Auftakt macht Rosetta Stoned aus Waldershof. Die Band wird den hundert Jahre alten Mörtel der ehemaligen Grasyma-Steinschleiferei einer ersten ordentlichen Schalldruckprüfung unterziehen. Wo, wenn nicht in einer Ruine, sollte Stoner-Rock à la Down oder Kyuss gespielt werden.

Groovy Drums, geslappter Bass, funky Gitarre und immer eine kreative Idee mit Synthesizer oder Drumcomputer - das ist der Sound der Apollo Apes. Die Band spielt eine Mischung aus Rock, Funk, Soul und Blues. Je nach Song mal sehr fetzig, mal etwas ruhiger, aber immer groovig.

Ganz schön wuchtig für nur zwei Typen, heißt es in der Ankündigung über Bad Punchline. Ohne sich selbst auf ein Genre festzunageln, zelebriert das Duo eine Mixtur aus elektronischen Sounds und fetter Gitarre. Fast emphatisch wird die musikalische Mannigfaltigkeit bis zum Exzess getrieben und ein beachtlicher Sound aus den Boxen gezaubert.

Seit 2001 spielt die Band Superskank überall, wo sich die Gelegenheit auf ein kurzweiliges und amüsantes Konzert ergibt. Ob Berlin, München, Leipzig oder Köln, ob vor mehreren tausend Besuchern auf norddeutschen Festivals oder vor 20 Besuchern in niederbayerischen Wirtshäusern: Superskank rockt das Haus! Quer durch die Republik begeisterte die kreative Kampfkapelle in den vergangenen Jahren ein immer größer werdendes Publikum. Und nie verließ einer der Anwesenden - Zuschauer wie Musiker - trocken die Veranstaltung. Dabei überzeugt Superskank sowohl als Headliner als auch als Support-Act für so ziemlich alles, was Rang und Namen in der Ska-Szene hat.

Für das Leibliche Wohl sorgen beim "Rock the Ruins"-Festival Food-Trucks mit Fleisch und vegetarischem Barbecue, der Ausschank einer Weißenstädter Brauerei und ein großes Bar-Zelt mit allerlei Cocktail-Specials. Rund um das Festival erwartet die Besucher eine einzigartige Atmosphäre in der Ruine der ehemaligen Steinschleiferei, direkt neben dem Weißenstädter See. Dieser lädt tagsüber zum Baden oder Spaziergang unter der Sommersonne ein. Übernachtungsmöglichkeiten bieten der Campingplatz am See und zahlreiche Pensionen.

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Veröffentlicht am:
27. 08. 2019
16:14 Uhr

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Veröffentlicht am:
27. 08. 2019
16:14 Uhr



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