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Matthias Beck will den Chefsessel

Die CSU in Weißenstadt nominiert ihren Ortsvorsitzenden einstimmig als Bürgermeisterkandidaten. Der strebt einen engeren Kontakt zwischen Verwaltung und Bürgern an.



Die CSU Weißenstadt hat Matthias Beck (Bildmitte, mit seiner Frau Petra) am Freitag einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Glückwünsche gab es unter anderem von CSU-Fraktionsvorsitzendem Stephan Gesell, CSU-Landratskandidat Peter Berek und der Ortsvorsitzenden der CSU Kirchenlamitz Friederike Kränzle (links) sowie Schriftführerin Christine Neuper und dem CSU-Bürgermeisterkandidaten Jens Büttner aus Kirchenlamitz (rechts). Foto: Jürgen Henkel
Die CSU Weißenstadt hat Matthias Beck (Bildmitte, mit seiner Frau Petra) am Freitag einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Glückwünsche gab es unter anderem von CSU-Fraktionsvorsitzendem Stephan Gesell, CSU-Landratskandidat Peter Berek und der Ortsvorsitzenden der CSU Kirchenlamitz Friederike Kränzle (links) sowie Schriftführerin Christine Neuper und dem CSU-Bürgermeisterkandidaten Jens Büttner aus Kirchenlamitz (rechts). Foto: Jürgen Henkel  

Weißenstadt - Mit einer Rückendeckung von 100 Prozent startet der Ortsvorsitzende der CSU Weißenstadt, Matthias Beck, in den Wahlkampf um den Chefsessel im Rathaus. Der CSU-Ortsverband nominierte ihn am Freitag einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Die 30 CSU-Mitglieder und zahlreiche Gäste quittierten die Entscheidung mit begeistertem Applaus.

Zur Person

Der CSU-Bürgermeisterkandidat Matthias Beck wurde 1970 in Weißenstadt geboren. Der Bundeswehroffizier ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Lehre zum Steuerfachgehilfen. Er ist CSU-Ortsvorsitzender und Stadtrat und leitet seit 2009 den Turnverein TV 1861 Weißenstadt, den größten Verein der Stadt. 1990 ging er nach der Lehre zur Bundeswehr. Er wurde Berufssoldat und 2001 Offizier. 2003 holte er sein Abitur nach, studierte an der Fachhochschule des Bundes in Faßberg Wirtschaftsinformatik und ist seither staatlich geprüfter Betriebswirt. Berufliche Stationen führten ihn in verschiedene Städte zwischen Neuburg an der Donau, Hamburg, Frankfurt, Köln und Flensburg. 2005 kam Beck zurück in die Region. Er arbeitet in der Oberfranken-Kaserne in Hof als Leiter des Zentralbereichs und damit des gesamten Innendienstes. Er ist Disziplinarvorgesetzter aller Unteroffiziere und Mannschaften seiner Dienststelle und trägt als "Kasernenkommandant" die Verantwortung für etwa 100 Soldatinnen und Soldaten, die sonstigen Mitarbeiter und die drei Liegenschaften am Standort.


Beck will im Falle seiner Wahl die in Weißenstadt vorhandenen Potenziale besser nutzen: "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir noch viel mehr bewegen können und müssen. Ich weiß, dass jetzt zu vieles ungenutzt bleibt und wir für sehr viele Dinge zu lange brauchen oder manches einfach liegen bleibt. Aber Stillstand ist Rückschritt."

Beck kündigte an: "Ich bin bereit, für meine und unsere wunderbare Heimat und die Menschen hier in und um Weißenstadt herum Verantwortung zu übernehmen. Ich werde mich für eine ehrliche, direkte und schnörkellose Politik sowie für einen direkten und immer heißen Draht zu unserer Staatsregierung einsetzen."

Das Wahlprogramm der Weißenstädter CSU und ihres Bürgermeisterkandidaten wird in Kürze bei der Nominierung der Stadtratsliste vorgestellt. Matthias Beck machte aber bereits jetzt deutlich: "Es darf und es wird bei uns kein Wahlprogramm mit leeren Versprechungen geben! Kommunalpolitik muss zwar im Bewusstsein der gebotenen Sparpolitik wirken, darf aber die Leidensfähigkeit der Menschen niemals mehr als unbedingt nötig strapazieren, zumal unsere finanzielle Lage in Weißenstadt eine sehr ordentliche und geordnete ist." Beck strebt einen engeren Kontakt zwischen Stadtverwaltung und Bürgern an. "Ich will eine offenere und direktere Bürgerbeteiligung. Die Stadt soll näher am Menschen sein. Die Reaktivierung der Bürgerfragestunde in der Stadtratssitzung ist nur ein kleiner Teil davon. Ein Bürgermeister muss regelmäßig zu den Menschen gehen, nicht umgekehrt." Angesichts so mancher positiven Meldungen aus dem Rathaus hielt Matthias Beck fest: "Auf der anderen Seite läuft der Wahlkampf längst auf vollen Touren. Wir dürfen aber nie den Beitrag der Bürgerinnen und Bürger, der hiesigen Wirtschaft und des gesamten Stadtrats zur positiven Entwicklung unserer Stadt vergessen."

In dieselbe Kerbe hieb auch CSU-Fraktionsvorsitzender Stephan Gesell, der Matthias Beck bei der von CSU-Bezirksgeschäftsführer Reinhold Rott geleiteten Nominierungsversammlung als Kandidaten vorschlug. "Die CSU hat die gute Entwicklung der letzten zwanzig Jahre in Weißenstadt wesentlich geprägt. Die CSU hat mit der früheren Stadtspitze und in den letzten sechs Jahren im Stadtrat wesentlich an den entscheidenden Weichenstellungen mitgewirkt und war Initiator wichtiger Entscheidungen", sagte Gesell

Der CSU-Ortsvorstand habe sich sehr bewusst für den 49-jährigen Matthias Beck entschieden. "Es ist durchaus eine große Herausforderung, den Chefposten im Weißenstädter Rathaus zurückzuerobern. Aber die heutige Nominierung ist auch eine Kampfansage. Wir haben uns mit Matthias Beck für einen erfahrenen Kommunalpolitiker entschieden, der bereits im Stadtrat und in der Fraktion beheimatet ist und die nötigen Erfahrungen mitbringt, um Weißenstadt als Bürgermeister weiter nach vorne zu bringen."

Der CSU-Landratskandidat Peter Berek beglückwünschte Matthias Beck zur Nominierung: "Bürgermeister ist ein schöner Beruf. Man ist nahe an den Menschen und hat jeden Tag die Chance, seine Heimat zu verbessern." Berek forderte, "wichtige Themen anzugehen und nicht schwelen zu lassen". Dazu zählt er unter anderem Ökologie und Umweltschutz. "Wir dürfen das Thema nicht ideologisieren, sondern müssen es konkret angehen. Dazu gehört es auch, die regionale Versorgung zu stärken und zu machen, was vor Ort möglich ist." Für den Landkreis strebt Berek eine "Exzellenzstrategie" an. "Wir müssen vorne sein wollen, denn es ist tödlich langweilig, Mittelklasse sein zu wollen."

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Jürgen Henkel
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Veröffentlicht am:
29. 09. 2019
16:54 Uhr

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Jürgen Henkel

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Veröffentlicht am:
29. 09. 2019
16:54 Uhr



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