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Gäste loben vielseitiges Programm in Bad Alexandersbad

Statt Grußworten gibt es zur Einweihung Talkrunden. Vertreter aus Politik und Kirche lassen ihren Gedanken freien Lauf.



Die Talkrunde der Politiker mit (von links) Dr. Karl Döhler, Martin Schöffel, Inge Aures, Heidrun Piwernetz, Peter Berek und Dr. Joachim Twisselmann. Foto: Peter Pirner
Die Talkrunde der Politiker mit (von links) Dr. Karl Döhler, Martin Schöffel, Inge Aures, Heidrun Piwernetz, Peter Berek und Dr. Joachim Twisselmann. Foto: Peter Pirner  

Bad Alexandersbad - In drei Talkrunden gratulierten Vertreter der Politik, der evangelischen Kirche und der belegenden Gruppen zur Wiedereinweihung und legten ihre Sicht auf das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad (EBZ) dar.

Stellvertretender EBZ-Leiter Dr. Joachim Twisselmann stellte in der politischen Runde eingangs fest, dass sich das EBZ sich als Ort der öffentlichen Diskussion und Verständigung sehe. Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz ist es wichtig, dass die Region im Nordosten Bayerns starke Partner hat, die gemeinsam für einen Aufschwung sorgen. Hier aus Bad Alexandersbad kämen bedeutende Meilensteine. Landtagsabgeordnete Inge Aures verwies auf die Arbeit des Bayerischen Bündnisses für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde schützen, das im EBZ Initiativen gegen Rechtsextremismus entwickle. Martin Schöffel, Landtagsabgeordneter, hatte sich selbst im EBZ mit verschiedenen Themen befasst und darüber diskutiert: "Da bin ich oft zum tieferen Nachdenken gekommen!" Er sah das EBZ als eine Anlaufstelle für die Bäuerinnen und Bauern und dachte dabei an seine Mutter, die hier die Winterseminare besucht hat.

"Das EBZ ist etwa so alt wie ich. Da tut es gut, sich neu aufzustellen, um die weiteren Aufträge wieder erfüllen zu können", sagte Landrat Dr. Karl Döhler . Im gemeinsamen Werk werde der Landkreis vorangebracht, da wirke das EBZ mit. Bürgermeister Peter Berek nannte das EBZ "eine Keimzelle für Bad Alexandersbad". Die Gemeinde sei dankbar dafür, dass hier wichtige und aktuelle Themen diskutiert würden.

Dr. Peter Hirschberg sprach mit den Vertretern der evangelischen Runde über die innerkirchliche Bedeutung des EBZ. Pfarrerin Heloisa Gralow Dalferth lobte den regen Austausch zwischen ihrer Kirchengemeinde und dem EBZ. Sie persönlich könne sich sowohl in der theologischen Forschung als auch in Gottesdiensten einbringen. Dekan Peter Bauer sah das EBZ als gute Ergänzung zur Arbeit der evangelischen Gemeinden in der Region: "Wir leisten gemeinsam Dienst für die Welt!" Käthe Pühl, Vorsitzende des Kuratoriums und stellvertretende Leiterin des Finanzausschusses der bayerischen Landessynode, sah im EBZ einen Glanzpunkt, den die Kirche brauche. Das EBZ passe auch hervorragend zum Zukunftsprozess Profil und Konzentration (PuK) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Für Karl-Heinz Stöhr, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats des Vereins der evangelischen Bildungszentren, ist die Herzensbildung ein wichtiges Anliegen, wie es auch in der Bayerischen Verfassung niedergelegt sei. Der Moderator fasste zusammen: "Wir wollen dazu beitragen, dass Geist, Herz und Leib zusammengebracht werden!"

Heidi Sprügel, im EBZ unter anderem verantwortlich für Glaube, Naturwissenschaft und Musik, lud die Nutzer zu ihren Statements ein. Freia Wagner, die Leiterin des Kinderhorts Sankt Bartholomäus in Marktredwitz, ist mit ihren Mitarbeiterinnen öfters zur internen Fortbildung im EBZ. "Hier können wir uns abseits des Arbeitsalltags besprechen." In diesem Sommer waren die Hortkinder mit Kindern der befreundeten Kinderarche Sarajewo und Betreuern ein Wochenende lang im EBZ, allen hätte es gut gefallen. Dr. Reinhard Pausch von der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten lobte "den feinsinnigen Charakter." Im EBZ herrsche ein guter Geist, man könne zu sich selbst kommen. Thomas Ködelpeter, Leiter der Ökologischen Akademie Linden, geht es darum, die Abwanderung junger Menschen aus dem ländlichen Raum in die Zentren zu stoppen: "Hier spüren wir den Mut zum Wandel!" Rainer Fricke, der den Freundeskreis des EBZ leitet, gefallen besonders die Seminare für Familien, die der Freundeskreis unterstütze. Und Heinrich Bodendörfer, der Sprecher der Altschüler, dachte an seinen eigenen fünfmonatigen Winterkurs zurück: "Da haben wir viel gelernt!" Zum Abschluss lud Heidi Sprügel sie und alle Gäste weiterhin ins EBZ ein: "Kommen Sie hierher, es soll ein Segen für Sie ein!"

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Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
17:24 Uhr

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Autor

Peter Pirner

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Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
17:24 Uhr



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