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Pragmatische und bürgernahe Politik

Die Freien Wähler setzen für die Kommunalwahl 2020 auf Erfahrung und Neueinsteiger. Bürgermeisterkandidatin Härtl ist stolz auf die Liste.



Die Freien Wähler setzen auf Erfahrung und neue Ideen im zukünftigen Stadtrat (von links): Tatjana Root, Oskar Kastner, Claudia Beer, Peter Hochmuth, Karl Busch, Christian Schöpf, Michaela Härtl, Stefan Spörrer, Gisela Kastner, Winfried Neubauer, Jennifer Melchert, Rainer Härtl junior, Thomas Herrler, Landratskandidat Ely Eibisch und Matthias Wolf. Foto: Oswald Zintl
Die Freien Wähler setzen auf Erfahrung und neue Ideen im zukünftigen Stadtrat (von links): Tatjana Root, Oskar Kastner, Claudia Beer, Peter Hochmuth, Karl Busch, Christian Schöpf, Michaela Härtl, Stefan Spörrer, Gisela Kastner, Winfried Neubauer, Jennifer Melchert, Rainer Härtl junior, Thomas Herrler, Landratskandidat Ely Eibisch und Matthias Wolf. Foto: Oswald Zintl  

Waldershof - Die Freien Wähler haben ihre Hausaufgaben für die Kommunalwahl 2020 gemacht. Nach der bereits vor Wochen erfolgten Festlegung auf Michaela Härtl als Bürgermeisterkandidatin wurde am Freitagabend beim "Sesser" die Kandidatenliste für den Stadtrat nominiert.

Die Kandidaten

Die Kandidaten der Freien Wähler in Waldershof: Auf Platz eins steht Bürgermeisterkandidatin Michaela Härtl (54 Jahre, Lehrerin). Auf den Plätzen folgen Karl Busch (69 Jahre, Rentner), Gisela Kastner (59 Jahre, Rektorin der Mittelschule in Mitterteich), Winfried Neubauer (61 Jahre, Polizeibeamter im Ruhestand), Peter Hochmuth (39 Jahre, Polizeibeamter), Matthias Wolf (38 Jahre, selbstständiger Schreiner), Stefan Spörrer (42 Jahre, Maurer), Oskar Kastner (61 Jahre, stellvertretender Leiter am Finanzamt Wunsiedel), Thomas Herrler (49 Jahre, selbstständiger Elektromeister), Uwe Bergler (54 Jahre, selbstständiger Radio- und Fernsehtechniker), Claudia Beer (49 Jahre, Erzieherin), Andreas Kellner (37 Jahre, Maschinenbautechniker, Projektleiter), Jennifer Melchert (35 Jahre, Personalreferentin), Rainer Härtl junior (21 Jahre, Student), Tatjana Root (37 Jahre, Kinderpflegerin) und Christian Schöpf (33 Jahre, Maschinenbautechniker). Als Ersatz stehen Marlene Zimmerer (65 Jahre, Rentnerin) und Carolin Dumler (48 Jahre, kaufmännische Angestellte) bereit.


Michaela Härtl machte bei der sehr gut besuchten Nominierungsversammlung deutlich, dass sowohl politische erfahrene Kandidaten als auch politische Neueinsteiger auf der Freie-Wähler-Liste zu finden sind. Das Spektrum gehe über alle Altersgruppen, die unterschiedlichsten Berufe sowie die Einbeziehung der Ortsteile. Für die Bürgermeisterkandidatin steht fest: "Jedem, der sich für unsere Stadt politisch engagiert, gebührt höchster Respekt. Unsere Liste steht für pragmatische und bürgernahe Politik." Härtl unterstrich diese Aussage mit dem Hinweis auf zahlreiche Ortsteilbegehungen, Firmenbesichtigungen und die Teilnahme an vielen Versammlungen und Festen örtlicher Vereine und Verbände.

Die Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit sieht Michaela Härtl in der Unterstützung der Vereine, Verbände und der Feuerwehren, die sie als Rückgrat der Gemeinde und der Gesellschaft bezeichnete. Die größte Herausforderung sieht sie im Bereich der Innenstadtentwicklung nach der Realisierung der Umgehungsstraße.

Ebenso ein Thema sei die Attraktivität der Kösseinestadt für junge Familien. Neben dem erfolgten Bau der Sporthalle und den laufenden und weiter notwendigen Investitionen für die Jobst-vom-Brandt-Schule hätten der Erhalt und die Modernisierung der Kindergärten oberste Priorität, erklärte Michaela Härtl. Um all diese Investitionen realisieren zu können, sei die Unterstützung der Unternehmen, vom Industrie- bis hin zum Einmannbetrieb, zu gewährleisten, um die Gewerbesteuereinnahmen zu stabilisieren und weiter auszubauen.

Härtl verwies auch auf die Natur in und um Waldershof: "Das ist unser großes Pfund, das wir touristisch noch besser nutzen können, aber auch pflegen müssen. Um all dies erreichen zu können, ist eine gute Zusammenarbeit mit den motivierten Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein entscheidender Schlüssel", ergänzte die Bürgermeisterkandidatin.

Vor der Verabschiedung der Nominierungsliste stellten sich alle Kandidaten vor und wurden anschließend einstimmig bestätigt. Die Wahlleitung lag beim Landratskandidaten Ely Eibisch, der nach dem Wahlgang seine Ziele für den Landkreis vorstellte und mit aktuellen Zahlen aus dem Kreistag aufwartete.

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Oswald Zintl
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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
17:40 Uhr

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Oswald Zintl

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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
17:40 Uhr



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