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Fichtelgebirge

Weißenstädter SPD setzt weiter auf Frank Dreyer

Die Sozialdemokraten schicken den amtierenden Bürgermeister ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus. Auch die Kandidaten für den Stadtrat stehen fest.



Die SPD Weißenstadt hält an Amtsinhaber Frank Dreyer fest (von links): Landratskandidat und Vorsitzender des SPD- Ortsvereins Weißenstadt Holger Grießhammer, stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender Franz- aver Webhofer, Kerstin und Frank Dreyer, stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender Günter Kaufmann und SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Zitzmann. Foto: Uwe von Dorn
Die SPD Weißenstadt hält an Amtsinhaber Frank Dreyer fest (von links): Landratskandidat und Vorsitzender des SPD- Ortsvereins Weißenstadt Holger Grießhammer, stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender Franz- aver Webhofer, Kerstin und Frank Dreyer, stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender Günter Kaufmann und SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Zitzmann. Foto: Uwe von Dorn  

Weißenstadt - Der Weißenstädter Bürgermeister Frank Dreyer wird für eine weitere Amtszeit kandidieren. Der SPD-Ortsverein Weißenstadt hat ihn bei der Versammlung im Siebenquell "Gesundzeitresort" einstimmig nominiert. Für Dreyer wäre es die dritte Amtszeit.

16 Kandidaten

Mit folgenden Kandidaten tritt die SPD Weißenstadt bei der Kommunalwahl 2020 an: Thorsten Batschko, Hans-Jürgen Best, Frank Dreyer, Holger Grießhammer, Thorsten Hager, Kerstin Hager, Kathrin Herde, Hans Jahn, Christian Kade, Günter Kaufmann, Jeffrey Persing, Monika Piras, Michael Tuchbreiter, Franz-Xaver Webhofer, Martina Weiß und Markus Zitzmann.

Die genaue Reihung der Listenplätze legen die Sozialdemokraten in einer gesonderten Veranstaltung fest.


Viele Gäste waren zur Nominierungsversammlung gekommen. SPD-Ortsvorsitzender Holger Grießhammer begrüßte unter anderem den Marktleuthener Bürgermeister Florian Leupold, den zweiten Bürgermeister von Röslau, Kurt Lederer, sowie die SPD-Stadtratskandidaten. "Wir blicken auf erfolgreiche Jahre zurück", sagte Holger Grießhammer. "Ich habe in den vergangenen zwölf Jahren sehr eng und vertrauensvoll mit Frank Dreyer zusammengearbeitet." In dieser Zeit seien viele Dinge angeschoben worden. Als ein Highlight nannte Grießhammer das Siebenquell "Gesundzeitresort". Um die Infrastruktur dafür zu schaffen, habe die Stadt über das Kommunalunternehmen Kurortentwicklung rund 4,7 Millionen Euro investiert. Dass dieser Umstand oft verkannt würde, ärgere ihn, Grießhammer. "Es ist eine tolle Sache, und wir sind stolz auf das Haus ,Siebenquell‘, aber mir ist es auch wichtig zu sagen, dass es ein Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik war", erklärte Grießhammer.

Bürgermeister Frank Dreyer blickte zurück auf den bisherigen Verlauf seiner Amtszeit. "Ich stelle mit voller Überzeugung fest, dass wir gemeinsam gute Arbeit geleistet haben." Er sei sich jedoch auch im Klaren, dass noch nicht alle Ziele verwirklicht seien. Oft genug hätten neue Prioritäten gesetzt werden müssen, sagte Dreyer. "Als Beispiel nenne ich hier nur die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, die unseren Haushalt über mehrere Jahre hinweg belastet hat. Und in der Folge dieser Haushaltsprobleme waren wir letztlich froh über die Gewährung von Stabilisierungshilfen, die uns kräftig beim Abbau von Schulen und der Beseitigung von Haushaltsfehlbeträgen geholfen haben", sagte Frank Dreyer. Um Stabilisierungshilfen zu erhalten, habe sich die Stadt zahlreichen Auflagen unterwerfen müssen und habe so nicht alle Pläne umsetzen können. "Wir haben dennoch viel erreicht, und die Stadt Weißenstadt wird als eine der Triebkräfte für die gesamte Region angesehen." Für Dreyer ist das das Ergebnis von wichtigen, mutigen und nicht immer leichten Entscheidungen.

Förderprogramme für die Modernisierung der Schulen und Bildungseinrichtungen seien konsequent genutzt worden. "Wir bauen einen Hort für vier Gruppen, werden das Haus der Kinder um- und ausbauen und die Schulturnhalle komplett sanieren", sagte Frank Dreyer. "Für die Zukunft unserer Kinder sind das unerlässliche Investitionen, die wir konsequent vorangetrieben haben." Neben dem "Freiraum für kleine Macher" habe die Stadt die Voraussetzungen für die Errichtung einer Abbiegespur in der Bergstraße und den Bau eines Kreisverkehrs am Ehrenhain geschaffen. Die Förderoffensive Nordostbayern sei so schnell wie in kaum einer anderen Kommune genutzt worden. "Und wir haben uns getraut, einen richtig hohen Förderbetrag für die Sanierung leerstehender Gebäude in unsere Satzung aufzunehmen", erläuterte Dreyer. Die Sanierungen hätten dazu geführt, dass neuer und moderner Wohnraum geschaffen wurde. "Wir haben eine Lösung für die Nachfolge im Stadtbad und auf dem Campingplatz gefunden. Und nicht zuletzt haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Traum eines solchen Hotels mit Therapiemöglichkeiten, einzigartigen Wellnessangeboten, einem Fitness-Studio und einer öffentlich zugänglichen Wasserwelt bei uns in Weißenstadt Realität wurde." Auch der Bürgermeister wies auf den Beitrag der Stadt in Sachen Therme hin. "Diese Beispiele zeigen deutlich, dass wir mit Mut, Kreativität, Flexibilität und Beharrlichkeit viele Aufgaben angegangen sind und gelöst haben", sagte Frank Dreyer. "Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft weitergehen."

In den kommenden Wochen wolle die SPD mit ihren Kandidaten deutlich machen, wofür sie stehe. Es werde weiterhin notwendig sein, zu sparen, klare Prioritäten zu setzen und mutig in die Zukunft zu investieren. Vor allem die Investitionen in Kinderbetreuung, Infrastruktur und in "alle Dinge, die zu einem guten Leben in einer liebenswerten Stadt dazugehören", seien von großer Wichtigkeit und entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Stadt Weißenstadt, sagte Bürgermeister Frank Dreyer.

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Uwe von Dorn
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Veröffentlicht am:
18. 11. 2019
18:04 Uhr

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Uwe von Dorn

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Veröffentlicht am:
18. 11. 2019
18:04 Uhr



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