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Fichtelgebirge

Schlangestehen für die Felsenbühne

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Schon vor sechs Uhr beginnt der Kampf um die besten Plätze. Die Karten für Chris de Burgh sind heiß begehrt.



Wer Tickets ergattern wollte, musste Geduld mitbringen.
Wer Tickets ergattern wollte, musste Geduld mitbringen.   Foto: Katharina Melzner

Wunsiedel - Für Gerald Gerstorfer hat der Donnerstag früh begonnen: Bereits um 5.15 Uhr verließ der Waldershofer das Bett und machte sich anschließend zügig auf den Weg nach Wunsiedel. Der Anlass: der Start des Kartenverkaufs für die Luisenburg-Festspiele. "Mittlerweile artet das in einer Tradition aus. Man trifft hier immer dieselben Leute", erzählt er.

Das zeitige Aufstehen hat sich für den eingefleischten Fan der Felsenbühne gelohnt. Gerstorfer war der erste, der bei der Verkaufsstelle des Festspielbüros in der Tourist-Information Wunsiedel eine Reihe von Tickets ergatterte: "Am meisten freue ich mich auf das Musical ‚Pinocchio‘. Ich werde es zusammen mit meiner Frau Manuela und unseren Enkeln ansehen."

Um den tapferen Anwärtern, die zwar nicht frieren, aber eine Menge Geduld mitbringen mussten, die Wartezeit etwas zu verkürzen, standen Kaffee, Wasser, Lebkuchen und Sitzmöglichkeiten bereit. Ein Angebot, das sie gerne annahmen, denn schon zum offiziellen Verkaufsstart um 8 Uhr reichte die kontinuierlich wachsende Schlange bis zur Garderobe.

An drei Schaltern hatten Harald Benz, Verwaltungsleiter der Luisenburg-Festspiele Wunsiedel, und seine beiden Kolleginnen Andrea Ernst und Karin Hille alle Hände voll zu tun, um den großen Andrang zu bewältigen. "Zum Teil haben die Leute mehr als fünf Meter Karten gekauft", berichtet Benz. Am stärksten nachgefragt sei die Show von Weltstar Chris de Burgh gewesen. Informationen unserer Zeitung zufolge gab es für das Konzert am 27. Juli bereits zur Mittagszeit keine Karten mehr.

Nicht nur an den Schaltern des Festspielbüros war der Ansturm groß, auch die Telefonleitungen glühten: "Telefonisch werden nach Online-Bestellungen und den Käufen vor Ort in der Regel die meisten Karten verkauft. Gruppen, die schriftlich bestellen, machen aber den größten Block aus." Rund 20 000 verkaufte Tickets fallen bislang in diese Sparte. "Bis zum Saisonende sind es sicherlich 30 000", vermutet Benz.

Beim Kartenverkauf sieht der Verwaltungsleiter jedes Jahr viele bekannte Gesichter. "Die Hartgesottenen haben ganz konkrete Vorstellungen, wo sie sitzen möchten."

Um sie pünktlich zu bedienen, begannen Benz und sein Team heute schon kurz nach sieben mit der Arbeit und damit eine Stunde früher als gewöhnlich: "Um die vielen Vorbereitungen zu treffen. Sonst haben wir nicht so große Schlachten zu schlagen", sagt er schmunzelnd.

 
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Katharina Melzner

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Veröffentlicht am:
21. 11. 2019
17:26 Uhr

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21. 11. 2019
17:26 Uhr



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