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Fichtelgebirge

Die Kreistagsliste der CSU steht

Mit einer Mischung aus bewährten Kräften und frischen Gesichtern geht die Christlich-Soziale-Union in den Wahlkampf. Landratskandidat Peter Berek steht an der Spitze.



Kreisvorsitzender Martin Schöffel MdL, Landratskandidat Peter Berek und der amtierende Landrat Dr. Karl Döhler (von links) gratulieren den frisch gewählten Kreistagskandidaten der CSU.
Kreisvorsitzender Martin Schöffel MdL, Landratskandidat Peter Berek und der amtierende Landrat Dr. Karl Döhler (von links) gratulieren den frisch gewählten Kreistagskandidaten der CSU.  

Tröstau - Die vordersten Plätze auf der Kommunalwahl-Kandidatenliste reserviert der CSU-Kreisverband für Politik-Profis: Der Landratskandidat Peter Berek, Bürgermeister in Bad Alexandersbad, der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Martin Schöffel sowie der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel stehen auf Platz eines bis drei. Allerdings nur noch auf dem vorletzten Platz zu finden ist der bisherige Wunsiedler Bürgermeister Karl-Willi-Beck, der sein Amt im kommenden Jahr aufgibt. Bei der Delegiertenversammlung hat der CSU-Kreisverband Wunsiedel am Freitag im Golfhotel Fahrenbach die Kandidaten für den Kreistag nominiert. Nur noch 50 Sitze statt wie bisher 60 stehen aufgrund der sinkenden Einwohnerzahlen in der nächsten Wahlperiode zur Verfügung, ebenso viele Kandidaten finden sich auf der CSU-Liste wieder, dazu drei Ersatzkandidaten. Erfahrene Kommunalpolitiker und neue Bewerber sind dabei, bekannte Gesichter ebenso wie Menschen, die noch nicht in der Öffentlichkeit stehen.

Diese Kandidaten wollen im Fichtelgebirge Politik machen

Die Kandidaten der CSU-Kreistagsliste, geordnet nach der Reihenfolge ihrer Plätze:

Peter Berek, Martin Schöffel, Oliver Weigel, Karin Fleischer, Kornelia Schaffhauser, Rosemarie Döhler, Wolfgang Kreil, Nicolas G. Lahovnik, Martina von Waldenfels, Stephan Gesell, Matthias Müller, Dr. Stefan Brodmerkel, Harald Fischer, Ursula Tuscher, Jens Büttner, Helmut Voit, Silvia Müssel, Ulrike Braun, Anne-Sophie Göbel, Klaus Hüttelmeyer, Tim Burger, Diana Troglauer, Sabrina Kaestner, Gerald Bauer, Friederike Kränzle, Christian Paulus, Matthias Standfest, Hans Blüml, Michael Fuchs, Birgit Kuchenreuther, Dr. Hermann Friedl, Karl Peter Mötsch, Christine Hippmann, Janine Pielorz, Stefanie Mundel, Melanie Kuriczak, Alexandra Himmer-Heinrich, Carsten Hentschel, Dr. Stefan Roßmayer, Andreas Ritter, Willy Neupert, Stefanie Lahovnik, Viktor Topolski, Marisa Gebhardt, Michael Ott, Stefan Merz, Heiko Tröger, Frank-Robert Kilian, Karl-Willi Beck und Matthias Beck.

Ersatz-Mitglieder sind Robert Frenzl, Jutta Fraas und Markus Thoma.


CSU-Politiker hätten in den 17 Gemeinden des Landkreises Wunsiedel zukunftsträchtige Grundsteine gelegt, betonte CSU-Kreisvorsitzender Martin Schöffel: Stephan Gesell mit dem Kurzentrum und dem Siebenquell in Weißenstadt, Karl-Willi Beck mit der Energiestadt Wunsiedel und Theo Bauer mit dem Kräuterdorf Nagel seien ebenso hervorzuheben wie Oliver Weigel mit dem Wirtschafts- und künftig starken Behördenstandort Marktredwitz. Dazu komme in Selb der geplante Neubau der Fachschule für Produktdesign, für die er, Schöffel, sich selbst stark eingesetzt habe. Und aus der Entwicklungsagentur des Landratsamtes strahle der Freiraum für Macher weit aus: "Wir tragen unsere Stärken nach außen!" Nicht zu vergessen: Peter Berek habe mit der überaus guten Entwicklung des Heilbads Bad Alexandersbad gezeigt, was er mit anderen zusammen schaffen könne: "Er brennt fürs Fichtelgebirge, deswegen ist er auch unser Kandidat als Landrat!"

Peter Berek selbst nannte drei wichtige Eckpunkte, wie er als Landrat seine Aufgaben angehen wolle. Zunächst: "Ich will Politik für den Landkreis nicht ideologisch, sondern praktisch ausüben." Es gebe viele Themen, die anzupacken seien. Ob ökonomisch oder ökologisch, es gehe darum, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die den Menschen vor Ort das beste Ergebnis bringen. Als zweites kämen die Gemeinden mit Hilfe der finanziellen Förderungen so langsam aus ihrem finanziellen Tal heraus. Daraus ergäben sich Chancen, die zu nutzen seien. Marktredwitz sei mit Oberbürgermeister Oliver Weigel ein tolles Beispiel dafür. Und drittens gelte es, Politik offen und sympathisch, selbstbewusst und selbstbestimmt für die Bürger zu betreiben: "Wir alle sind Landkreis Wunsiedel!" Mit starkem Beifall standen die Delegierten und Kandidaten hinter ihm.

Dann ging Berek auf die aktuelle Deutschland-Studie ein, die das ZDF in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos erarbeitet hat. Im Gesamtranking schneidet der Landkreis Wunsiedel unter den 401 untersuchten Landkreisen und Städten auf dem hervorragenden 21. Platz ab. In den Bereichen "Freizeit und Kultur" sowie "Geld und Wohnen" liege der Landkreis ganz vorne. Aber die Studie zeige auch Schwächen in den Bereichen "Bildung und Soziales" sowie "Gesundheit und Sicherheit" auf. "Und diese Schwächen müssen wir angehen", sagte der Landrats-Kandidat.

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Martin Schöffel zeigte bei der Delegiertenversammlung auch die wichtigsten Erfolge der vergangenen zwei Wahlperioden im Landkreis auf. Dr. Karl Döhler ist im Jahr 2008 Landrat geworden. Davor war er Mitglied des Landtags. Dadurch kannte Döhler bereits viele Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung und konnte ihnen die Probleme des Landkreises Wunsiedel gut erläutern sowie Lösungsvorschläge einbringen, erklärte Schöffel. So seien die Förderoffensive Nordostbayern und die Stabilisierungshilfen dank seiner Vorschläge entstanden, sagte Schöffel.

In einem mehrstufigen Verfahren wurden die Bewerber in den letzten Wochen von den Ortsverbänden gemeldet, vom Kreisverband zu einer Gesamtliste zusammengeführt und mit den Vorständen der Jungen Union, der Frauen-Union und der Senioren-Union besprochen. Bezirks-Geschäftsführer Reinhold Rott leitete die Wahl der Delegierten-Versammlung. 82 der 97 der stimmberechtigten Delegierten waren anwesend, alle 82 abgegebenen Stimmen waren gültig. Die Liste wurde mit 80 Ja-Stimmen zu zwei Nein-Stimmen gewählt. Peter Berek führt die Liste vor Martin Schöffel und Oliver Weigel an. Dann folgen mit Karin Fleischer, der zurzeit einzigen Bürgermeisterin im Landkreis, Kornelia Schaffhauser, der CSU-Vorsitzenden in Thiersheim, und der vielfältig engagierten Rosemarie Döhler drei Frauen. "Insgesamt eine wirklich tolle Liste mit tollen Bewerbern", sagte Kreisvorsitzender Schöffel.

Zusätzlich wurden die Ersatz-Mitglieder gewählt. Michael Galimbis zog seine Nominierung kurzfristig zurück, so wurden drei Bewerber einstimmig nominiert.

Landrat Dr. Karl Döhler blieb das Schlusswort. Der Landkreis Wunsiedel habe sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt, das spürten die Bürger und das belege die ZDF-Studie, sagte er. Mit den starken Kandidaten werde das auch so weitergehen, darum: "Hängt Euch mit aller Kraft in den Wahlkampf rein, wir wollen im neuen Kreistag richtig stark sein!"

Autor

Peter Pirner
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
17:16 Uhr

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Autor

Peter Pirner

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Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
17:16 Uhr



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