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Hof

Chöre machen es der Jury schwer

Stolze 44 Ensembles haben sich für den Frankenpost-Wettbewerb "Hochfranken singt - eine Region erklingt" beworben. Nun hat die Jury eine Auswahl getroffen.



Sie hatten die Qual der Wahl, aus 44 Bewerbungen aus ganz Hochfranken die Chöre auszuwählen, die es auf die Frankenpost -CD und ins große Konzert im Herbst geschafft haben (von links): Georg Stanek, Kerstin Starke, Harry Tröger, Dr. Holger Otto, Dr. Dorothee Strunz, Katharina Schmidt, Birgit Döhne und Ulf Kiegeland.	Foto: Schwappacher
Sie hatten die Qual der Wahl, aus 44 Bewerbungen aus ganz Hochfranken die Chöre auszuwählen, die es auf die Frankenpost -CD und ins große Konzert im Herbst geschafft haben (von links): Georg Stanek, Kerstin Starke, Harry Tröger, Dr. Holger Otto, Dr. Dorothee Strunz, Katharina Schmidt, Birgit Döhne und Ulf Kiegeland. Foto: Schwappacher  

Hof - Glasklare Männerstimmen füllen den Konferenzraum der Frankenpost in der Hofer Poststraße mit geschliffenen Harmonien: ein erstes Hörbeispiel von vielen, durch die sich eine siebenköpfige Jury in den nächsten eineinhalb Stunden hören wird. Denn unsere Zeitung hat ein ganz besonderes Projekt gestartet, um das Kulturgut des Chorsingens zu fördern: "Hochfranken singt - eine Region erklingt". Unter diesem Motto waren alle Chöre der Region - von Schwarzenbach am Wald bis Hohenberg an der Eger, von Berg bis Marktredwitz - dazu aufgerufen, sich zu bewerben.

Die Jury hat nun die besten in den Kategorien Männer-, Frauen- oder Gospelchöre, Kinder und Jugend, Vokalensembles und gemischte Chöre ausgewählt. Die Gewinner-Chöre stellt die Frankenpost nach und nach vor. Sie alle gehen mit Harry Tröger ins Aufnahmestudio und singen ein oder zwei Lieder für eine Doppel-CD ein: "Hochfranken singt", heißt sie. Außerdem treten sie beim "Ersten Hochfränkischen Chorfestival" im Herbst auf, das voraussichtlich in drei Konzerten, verteilt auf die Region, stattfindet.

Das Echo auf den Aufruf unserer Zeitung war überwältigend: 44 Chöre aus allen Kategorien mit einer großen Bandbreite von Musikstilen - vom Kinderlied bis zum Rock-Pop-Song - haben sich mit jeweils einer kurzen Beschreibung und Klangbeispielen beworben. "Dieses gesamte Spektrum wollen wir auch auf der CD abdecken", sagt Birgit Döhne, Leiterin der Marketingabteilung der Frankenpost. Geschäftsführer Ulf Kiegeland zeigte sich zum Auftakt der Jury-Sitzung begeistert von der großen Resonanz: "Das war mehr, als wir erwartet haben. Wir wollen den Chören mit der Aktion ein wenig Aufmerksamkeit verschaffen - das haben sie verdient."

Für "Hochfranken singt" hat die Frankenpost starke Partner mit ins Boot geholt. "Sie ermöglichen uns überhaupt erst, das Projekt umzusetzen", erklärt Birgit Döhne. Lamilux, das Sana Klinikum Hof, die Sparkasse Hochfranken und das Architekturbüro Wittig - sie alle haben ihre Unterstützung zugesagt.

Für die Jury war es hart, aus dem Pool von Bewerbern diejenigen auszuwählen, die sich schließlich auf der CD wiederfinden sollen. Dem Gremium gehörten an: der Stadt- und Dekanatskantor und Kirchenmusikdirektor (KMD) Georg Stanek als ausgewiesener Chor-Fachmann, der erfahrene Musiker und Tontechniker Harry Tröger sowie von der Frankenpost Marketing-Leiterin Birgit Döhne, Redakteurin Kerstin Starke und Geschäftsführer Ulf Kiegeland. Auch die Partner des Projekts waren vertreten: Dr. Dorothee Strunz von der Rehauer Firma Lamilux und Dr. Holger Otto, Geschäftsführer des Sana-Klinikums Hof, zeigten als Jurymitglieder ihre musikalische Ader. Projektleiterin Katharina Schmidt spielte ihnen die Tonaufnahmen vor, mit denen sich die Chöre beworben hatten. Zu bewerten galt es Intonation, Textverständnis, Titelauswahl und Musizierfreude - jeweils nach Schulnoten.

"Die Auswahl war wirklich nicht leicht", berichtet Jury-Vorsitzender Georg Stanek, der auch sehr angetan ist von der Bandbreite der Einsendungen. "Da haben Nuancen den Ausschlag gegeben, denn viele Bewerber waren weitgehend auf einem Niveau." Dennoch sei sich die Jury schlussendlich einig gewesen und habe rasch einen Kompromiss gefunden, auf den sich alle einigen konnte, ergänzt Redakteurin Kerstin Starke. "Jeder der Chöre ist eine Stimme der Region und bildet somit eine Farbe der Region ab", findet Sana-Geschäftsführer Dr. Holger Otto. Und auch Dr. Dorothee Strunz von Lamilux ist angetan: "Die Begeisterung für das gemeinsame Musizieren, die sich durch alle Bevölkerungsschichten zieht, ist der Wahnsinn!"

Da auf der Doppel-CD jedoch leider nur Platz für maximal 15 Chöre ist, die mit einem oder zwei Liedern - einem weltlichen und einem Weihnachtslied - vertreten sein können, musste eine Auswahl getroffen werden. "Das heißt aber nicht, dass die anderen verloren hätten", tröstet Birgit Döhne die Chöre, die diesmal keine Nachricht von der Frankenpost bekommen haben. Denn: "Sollten wir die Aktion im nächsten Jahr wiederholen, sind sie jetzt schon in der engeren Wahl."

Für die Chöre, die diesmal ausgewählt wurden, wird es jetzt spannend: Noch in diesem Monat gehen sie mit Harry Tröger ins Tonstudio und nehmen ihre Lieder für die CD auf. Die Scheibe soll dann im Herbst, zu den Konzerten des Ersten Hochfränkischen Chorfestivals, erscheinen. Die Veranstaltungen finden am 18. November im Festsaal der Freiheitshalle Hof sowie an zwei weiteren Veranstaltungsorten im Frankenwald und im Fichtelgebirge statt, die noch bekannt gegeben werden.

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Kerstin Starke, nisch
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Veröffentlicht am:
13. 07. 2018
18:42 Uhr

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Kerstin Starke, nisch

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13. 07. 2018
18:42 Uhr



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