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Hof

Corona verlangt Gesundheitsamt viel ab

Externe Helfer gingen der Behörde dabei zur Hand, die Aufgaben zu stemmen. Wichtige Hilfe leistete die Hochschule für den öffentlichen Dienst.



Sie hatten in den vergangenen Monaten viel zu tun, um der sich stets wandelnden Pandemie-Lage Herr zu werden. Das Bild zeigt von links: Lena Bernhardt und Andrea Becher (Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts), Landrat Oliver Bär, Jan Friedrich (Hochschule für den öffentlichen Dienst), Rick Winterling (Informations- und Kommunikationstechnik Landkreis Hof) und Claudia Köppel (stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts)
Sie hatten in den vergangenen Monaten viel zu tun, um der sich stets wandelnden Pandemie-Lage Herr zu werden. Das Bild zeigt von links: Lena Bernhardt und Andrea Becher (Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts), Landrat Oliver Bär, Jan Friedrich (Hochschule für den öffentlichen Dienst), Rick Winterling (Informations- und Kommunikationstechnik Landkreis Hof) und Claudia Köppel (stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts)  

Hof - Die Corona-Pandemie stellt nicht nur die Bevölkerung täglich vor Herausforderungen, auch bei den Behörden waren und sind flexible Abläufe gefragt. Vor allem das Gesundheitsamt hatte in den zurückliegenden Monaten viel zu bewältigen. Darüber berichtet das Landratsamt nun in einer Pressemitteilung.

Zu Spitzenzeiten mussten die Mitarbeiter 250 Corona-positiv Getestete telefonisch betreuen sowie entsprechend viele Infektionsketten nachvollziehen und Kontaktpersonen ermittelten. Von März bis Mai kamen im Schnitt 500 neue Vorgänge pro Woche hinzu.

Unterstützung bekam die Gesundheitsbehörde dabei von verschiedenen externen Helfern. "Das Hofer Gesundheitsamt wurde in dieser Zeit personell aufgestockt - sei es mit zusätzlichen Ärzten, Kontakt-Ermittlern, Medizinstudenten oder Beamtenanwärtern", erklärt Claudia Köppel, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.

Auch im IT-Bereich mussten neue Lösungen her, um die Fülle an Daten zu bewältigen. Auf Wunsch des Landrats stellte Harald Wilhelm, Leiter der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Anfang April mit Jan Friedrich einen der beiden Leiter des Studiengangs Verwaltungsinformatik ab. Der Informatiker vereinfachte die Datenerfassung und verbesserte damit die Organisation der internen Abläufe. Insgesamt wurden 7500 Datensätze in ein neues System überführt. "Damit ist nun die Grundlage gelegt, dass zukünftig fast alle Arbeitsschritte für die Bearbeitung von Corona-Fällen, wie die Verfolgung von Kontaktpersonen, Quarantäneanordnungen oder auch die Planung von Corona-Tests digital in einem System abgewickelt werden können", erläutert Friedrich.

Landrat Oliver Bär freut sich über die wirkungsvolle Zusammenarbeit: "Die schnelle Hilfe hat unsere tägliche Arbeit mit den Corona-Zahlen vereinfacht." red

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Veröffentlicht am:
28. 06. 2020
19:50 Uhr

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28. 06. 2020
19:50 Uhr



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