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Hof

"Essig, Liköre und Wurst verkaufen sich gut"

"Analog-Shoppen" - die Aktion des Bund Naturschutz hat gezeigt, was Hof seinen potenziellen Kunden bietet. Weitere Rundgänge sind geplant.



Interview: mit Ulrich Scharfenberg, Vorsitzender des BN, Kreisgruppe Hof
Interview: mit Ulrich Scharfenberg, Vorsitzender des BN, Kreisgruppe Hof  

Herr Scharfenberg, was haben Sie beim Rundgang am Samstag geshoppt?

Ich habe am Markt Obst, Gemüse und Wurst gekauft. Die anderen Teilnehmer - es waren insgesamt zehn - haben auch einige Dinge mit nach Hause genommen.

Wie setzte sich die Gruppe zusammen?

Jörg Ogrowsky hat die Führung gemacht. Es waren junge und ältere Menschen dabei, Frauen und Männer, eine Mutter mit Kind. Sie waren von dem Angebot begeistert und haben auch neue Läden für sich entdeckt.

Welche Läden haben Sie aufgesucht?

Wir haben unseren Rundgang im "Vertl" begonnen und sind anschließend durch verschiedene Läden und Cafés in der Innenstadt gezogen. Zum Schluss waren wir am Markt. Wir waren etwa vier Stunden unterwegs und haben mit verschiedenen Einzelhändlern gesprochen, uns über ihr Angebot informiert und erfahren, wo der Schuh drückt.

Wo drückt denn der Schuh?

Das Online-Shoppen hat natürlich das Kaufverhalten verändert und viele Händler vor Probleme gestellt. Aber die Händler haben auch berichtet, dass regionale Nischenprodukte bei ihnen sehr gut laufen - Kuchen aus der Region, Essig und Liköre oder auch Wurst. Die meisten Läden haben mittlerweile auch Online-Shops, über die sie einen Teil ihrer Waren absetzen.

Welche Dinge findet man in Hof nicht?

Das war nicht unser Grundgedanke bei der Aktion. Es sollte keine Mecker-Runde werden.

Sondern?

Wir wollten zeigen, dass man in der Region fast alle Waren des täglichen Bedarfs bekommen kann. Analog einkaufen und Online-Shopping sollte eine sinnvolle Verbindung ergeben: erst in der Region umschauen und wenn man etwas Bestimmtes nicht findet, dann eben im Internet einkaufen.

Wird es so eine Aktion wieder geben?

Ja, die Liste der Läden, die wir besuchen wollten, ist lang. Wir haben nicht alle geschafft. Deswegen wollen wir demnächst einen weiteren Rundgang organisieren. Ich hoffe, dass dann mehr Interessierte teilnehmen. Das Gespräch führte

Julia Ertel

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Veröffentlicht am:
09. 09. 2018
20:52 Uhr

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