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Hof

Experten referieren über Barrierefreiheit

Beim siebten Vortrag aus der Reihe "Haus und Hof" geht es darum, welche Umbau-Möglichkeiten es bei Häusern gibt. Eigentümer können zudem Förderungen bekommen.



Hof/Landkreis - Barrierefreiheit beim Umbau von Häusern war das Thema des mittlerweile siebten Vortrags der Reihe "Haus und Hof". 25 Interessierte nahmen daran im Gasthof "Zum Goldenen Hirschen" in Geroldsgrün teil. Die Veranstaltungsreihe organisieren Stadt und Landkreis Hof gemeinsam, um damit Eigentümer im Umgang mit ihren Häusern zu unterstützen. "Barrierefreiheit bietet enorme Wohnqualität und muss beim Bauen selbstverständlich werden", sagte eingangs Fabian Höhne, Leerstands- und Immobilienmanager des Landkreises Hof.

Nächster Vortrag

Der nächste Vortrag im Rahmen der Reihe "Haus und Hof" der Stadt und des Landkreises Hof steht unter dem Titel "Einbruchschutz - Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor". Er findet am 4. Dezember um 18.30 Uhr im Gemeindezentrum Stammbach statt.

 

Was zu tun ist, wenn man zu Hause nur schwer zurechtkommt, wenn Türschwellen, der Badewanneneinstieg oder Treppen ein Hindernis darstellen, darüber informierte der Referent Heinrich Schimmel. Er ist Geschäftsführer Bad & Heizung Schimmel in Hof. Die Möglichkeiten seien in diesem Bereich vielfältig, sagte der Referent. Bewegungsfläche schaffen, Türen verbreitern, Schiebetüren oder schwellenlose Duschen einbauen und Badezimmer kontrastreich gestalten - barrierefreies Bauen könne nicht nur nützlich, sondern auch modern sein. "Es gibt zahlreiche Fördergelder zu barrierefreien Neu- und Umbauarbeiten." Die Ausstattung des barrierefreien Badezimmers mit Hilfsmitteln, wie beispielsweise einem Badewannen-Lifter, Haltegriffen und vielem mehr werde von den Krankenkassen im Rahmen einer Hilfsmittelverordnung durch den behandelnden Arzt übernommen.

 

Bei Pflegekassen gebe es die Möglichkeit, Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes mit einem Zuschuss für barrierefreie Umbauarbeiten mit bis zu 4000 Euro fördern zu lassen. Menschen mit einer anerkannten Pflegestufe könnten Zuschüsse bis zu 10 000 Euro aus Mitteln des sozialen Wohnungsbaus als Zuschuss für behindertengerechten Umbau bekommen.

Ab dem 1. Januar 2020 gebe es ebenso wieder die Möglichkeit, einen Zuschuss zu Barrierereduzierung und mehr Wohnkomfort mit bis zu 6 250 Euro je Wohnung von der KfW-Förderbank zu erhalten. "Diese Chance sollten alle Bürger ergreifen, die ihr Eigenheim umbauen möchten", sagte Heinrich Schimmel. Fabian Höhne ergänzte: "Wichtig ist, keine Auftragsvergabe vor Förderzusage. Sonst kann es keine Förderung geben."

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Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
18:36 Uhr

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01. 12. 2019
18:36 Uhr



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