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Fernwehpark zeigt bald auch Bilder verdienter Bürger

Oberkotzau wird Pfarrer Franz Leipold und Ehrenbürger Theo Fickenscher mit Schildern würdigen. So kommt auch die besondere Geschichte eines Altars in Erinnerung.



Die Fotomontage zeigt Geistlichen Rat Franz Leipold neben dem Pius-Altar in der Sankt-Antonius-Kirche. Montage: Markt Oberkotzau
Die Fotomontage zeigt Geistlichen Rat Franz Leipold neben dem Pius-Altar in der Sankt-Antonius-Kirche. Montage: Markt Oberkotzau  

Oberkotzau - Oberkotzau will den Fernwehpark um eigene Schilder ergänzen. In einem gesonderten Bereich sollen Schilder auf Bürger hinweisen, die sich besonders um den Markt verdient gemacht haben - ähnlich wie die "Signs of Fame", die Grußschilder internationaler Stars.

Die ersten Oberkotzauer, die in den Schilderwald aufgenommen werden, sind Geistlicher Rat Franz Leipold, Träger der goldenen Bürgermedaille, und Ehrenbürger Theo Fickenscher, beide schon verstorben. Bürgermeister Stefan Breuer präsentierte in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Entwürfe der Bilder, die demnächst im Fernwehpark Platz finden sollen.

Einfach hatte sich die Suche nach einem geeigneten Foto von Theo Fickenscher gestaltet. Die Entscheidung fiel auf ein Porträtbild, umrandet von einem goldfarbenen Rahmen, der - anders als in einem ersten Entwurf - nun schlicht gehalten ist. Die Ausschussmitglieder waren sich einig: "Das ist besser als vorher."

Schwieriger war die Suche der Verwaltung nach einem Bild von Pfarrer Franz Leipold, der, wie Bürgermeister Breuer nun im Hauptausschuss erzählte, wohl recht fotoscheu gewesen war. Katja Mende von der Gemeindeverwaltung schuf schließlich am Computer eine Montage, die den Geistlichen neben dem Pius-Altar in der katholischen Kirche zeigt. Das Bild fand im Ausschuss Gefallen.

Breuer nutzte die Gelegenheit, die Geschichte des Pius-Altars in Erinnerung zu rufen. Es handelt sich um eine Tiroler Arbeit aus dem Jahr 1897 von Johann Plattner aus Steinach am Brenner. Im Jahr 1902 feierte der Kardinalpatriarch Guiseppe Sarto von Venedig - der spätere Papst Pius X. - an diesem Altar eine Messe. Der Kreuzaltar, der daraufhin Pius-Altar genannt wurde, hat heute seinen Platz in der Unterkirche der Sankt-Antonius-Kirche in Oberkotzau.

Der Beschluss, auch verdiente Bürger in den Fernwehpark aufzunehmen, war 2017 gefallen. Es sollen nur Personen mit Schildern gewürdigt werden, die die goldene Bürgermedaille oder die Ehrenbürgerwürde erhalten haben.

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Hannes Keltsch

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Veröffentlicht am:
14. 03. 2019
20:12 Uhr

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14. 03. 2019
20:12 Uhr



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