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Hof

Fotoausstellung schlägt Brücke zu den Filmtagen

In der Freiheitshalle sind bald Fotos zum Thema Film zu bestaunen. Die Bilder stammen von der bekannten Fotografin Isolde Ohlbaum.



Durch die Foto-Linse in die Seele des Porträtierten blicken: Das schafft Isolde Ohlbaum selbst beim sonst kaum zähmbaren Klaus Kinski.	Foto: Isolde Ohlbaum
Durch die Foto-Linse in die Seele des Porträtierten blicken: Das schafft Isolde Ohlbaum selbst beim sonst kaum zähmbaren Klaus Kinski. Foto: Isolde Ohlbaum  

Hof - Vom 27. September bis zum 1. Dezember ist im Foyer der Freiheitshalle Hof eine Ausstellung mit Fotografien der bekannten Fotografin Isolde Ohlbaum zu sehen. Die Werke beschäftigen sich mit dem Thema Film. Denn: Die Ausstellung ist während der Internationalen Hofer Filmtage 2019 zu sehen. Zu sehen ist die Schau dann von Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr.

Besucherzahlen

Wie viele Menschen die Ausstellungen in der Freiheitshalle sehen, kann die Stadt Hof nicht sagen. "Ein Teil kommt gezielt, um sich ausschließlich die Ausstellungen anzusehen, ein anderer besucht primär eine Veranstaltung der Freiheitshalle und läuft bei dieser Gelegenheit auch durch die Ausstellung", schreibt die Medienstelle der Stadt. Das Kulturamt gehe davon aus, dass durch die Kombination von Freiheitshalle und Ausstellung mehr Besucher die Ausstellungen sehen als es in einem reinen Ausstellungsraum sein würden.


Wie aus einer Mitteilung der Stadt Hof hervorgeht, bemüht sich deren Kulturamt gezielt um Ausstellungen renommierter Fotokünstler, die in den Räumen der Freiheitshalle gezeigt werden. "Die nächste Ausstellung mit Fotografien von Isolde Ohlbaum ist ein besonderer Glücksfall, weil die Künstlerin für uns ihr Archiv zum Thema Film durchforstet hat", sagt Kulturamtsleiter Peter Nürmberger. Das schlage eine Brücke zur auch international wichtigsten Kulturveranstaltung für die Stadt, den Hofer Filmtagen.

Isolde Ohlbaum ist eine der bedeutendsten deutschen Fotografinnen. Seit ihrer Ausbildung an der "Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie" arbeitet sie in München freiberuflich für Zeitungen, Zeitschriften und Verlage.

Die einfühlsamen Porträts renommierter Autoren und Künstler haben sie bekannt gemacht. Unter den Porträtierten sind 21 Literaturnobelpreisträger, etwa Herta Müller, Elfriede Jelinek, Günter Grass und Heinrich Böll. Hinzu kommen etwa Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Umberto Eco und Henning Mankell. Ihr Archiv ist ein schier unerschöpfliches Reservoir der deutschen und internationalen Literaturszene. Zahlreiche Bildbände mit ihren Fotos auch anderer Themen wie Skulpturen auf Friedhöfen, Blumen, Katzen oder Städten wie Berlin, Lemberg und Czernowitz geben Einblick in Ohlbaums nuancenreiche Fotokunst. Zuletzt erschien "Lesen & Schreiben: Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher" (2017) im Ars Vivendi Verlag. Ihre Bilder wurden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Auch dabei geht es meist um Kunst und Literatur.

Zur Eröffnung der Hofer Schau, die am 27. September um 17.30 Uhr stattfindet, wird der Kulturjournalist Moritz Holfelder sprechen. Er ist durch seine Radiobeiträge etwa im Bayerischen Rundfunk und durch seine Sachbücher und Fotografien bekannt. Filmfreunde kennen seine Biografie des Regisseurs Werner Herzog und ihn persönlich durch seine Moderationen bei den Filmtagen.

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Veröffentlicht am:
14. 08. 2019
14:42 Uhr

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14. 08. 2019
14:42 Uhr



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