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Freistaat fördert neuen Radweg

Naila/Bayreuth - Das Radwegenetz im Landkreis Hof wächst weiter. 1,05 Millionen Euro staatliche Zuwendungen erhält die Stadt Naila für den Bau des Radweges auf der alten Bahnlinie von der Frankenwaldstraße bis zum Bahnhof Naila.



Naila/Bayreuth - Das Radwegenetz im Landkreis Hof wächst weiter. 1,05 Millionen Euro staatliche Zuwendungen erhält die Stadt Naila für den Bau des Radweges auf der alten Bahnlinie von der Frankenwaldstraße bis zum Bahnhof Naila. Dies teilt die Regierung von Oberfranken mit, welche die Fördermittel nun bewilligt hat.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme werden auf rund 2,1 Millionen Euro geschätzt, wovon 1,17 Millionen Euro zuwendungsfähig sind. Der nun bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 1,05 Millionen Euro entspricht somit einem Fördersatz von knapp 90 Prozent. Diese Mittel werden der Mitteilung zufolge im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) vom Landtag im bayerischen Staatshaushalt zur Verfügung gestellt.

Mit dem Wegebau wird die Radverkehrsachse Schwarzenbach am Wald über Naila nach Selbitz weiter ausgebaut. Der neue Radweg verläuft künftig auf der alten Bahnlinie und führt über die bereits sanierte, denkmalgeschützte alte Bahnbrücke, die das Selbitztal in Naila überspannt. Er soll künftig zur Reduzierung des Radverkehrs auf der viel befahrenen Bundesstraße 173 und auf der Staatsstraße 2195 im Selbitztal südlich von Naila beitragen.

Der neue Radwegabschnitt ist rund 1,6 Kilometer lang und erhält eine asphaltierte Fahrbahnbreite von 2,5 Metern. "Die Stadt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse", betont die Regierung von Oberfranken in ihrer Mitteilung.

Die Sanierung der denkmalgeschützten Bahnbrücke über das Selbitztal wird ebenfalls durch die Regierung von Oberfranken mit Zuwendungen in Höhe von rund 400 000 Euro gefördert. Die Bogenbrücke am östlichen Ortseingang ist im Eigentum der Stadt Naila und liegt im Stadtumbaugebiet "Gewerbepark Carl Seyffert".

Die Bauarbeiten für den Radweg haben im September dieses Jahres begonnen und sollen, wenn alles klappt wie geplant, bis Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

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Veröffentlicht am:
23. 11. 2017
19:33 Uhr

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