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Hof - Zum 50. Mal findet heuer zum Schulanfang die Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" statt.

Auch in diesem Jahr bekommen die Erstklässler in Stadt und Landkreis Hof Warndreiecke zum Umhängen. Sie sollen die Kinder auf Schul- und Heimweg erkennbar machen.



Die Signalwirkung der gelben Warndreiecke ist deutlich zu erkennen. Dank der Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" werden alle der über 1000 Schulanfänger in Stadt und Landkreis damit ausgestattet. Das Bild zeigt die drei Erstklässler Anna Pätzold, Milena Schäfers und Luan Reimer und dahinter (von links) Schulrat Ulrich Lang, Adolf Markus, zweiter Bürgermeister von Naila, Walter Rausch, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Münchberg, Frankenpost -Geschäftsführer Dr. Serge Schäfers, Klaus Adelt, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzende der Hofer Kreisverkehrswacht, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Uwe Enzenbach, Bereichsleiter der AOK-Direktion Hof, Matthias Münchberger von der Polizeiinspektion Hof und Herbert Hubert von der Sparkasse Hochfranken.	Foto: Köhler
Die Signalwirkung der gelben Warndreiecke ist deutlich zu erkennen. Dank der Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" werden alle der über 1000 Schulanfänger in Stadt und Landkreis damit ausgestattet. Das Bild zeigt die drei Erstklässler Anna Pätzold, Milena Schäfers und Luan Reimer und dahinter (von links) Schulrat Ulrich Lang, Adolf Markus, zweiter Bürgermeister von Naila, Walter Rausch, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Münchberg, Frankenpost -Geschäftsführer Dr. Serge Schäfers, Klaus Adelt, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzende der Hofer Kreisverkehrswacht, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Uwe Enzenbach, Bereichsleiter der AOK-Direktion Hof, Matthias Münchberger von der Polizeiinspektion Hof und Herbert Hubert von der Sparkasse Hochfranken. Foto: Köhler  

Hof - Zum 50. Mal findet heuer zum Schulanfang die Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" statt. Zum Auftakt trafen sich gestern in der AOK-Direktion Hof Vertreter der AOK, der Sparkasse Hochfranken, der Frankenpost, der Kreisverkehrswacht Hof, der Gebietsverkehrswacht Münchberg, der Städte Hof, Naila und Schwarzenbach an der Saale, des Landratsamtes Hof, des Schulamtes Hof und der Polizeiinspektionen Hof, Münchberg und Rehau. Stellvertretend für die über 1000 Schulanfänger in Stadt und Landkreis Hof wurden die drei Erstklässler Anna Pätzold, Milena Schäfers und Luan Reimer mit Geschenken bedacht und bekamen für den Schulweg, wie alle anderen Kinder auch noch, leuchtend gelbe Warndreiecke zum Umhängen.

"Der Straßenverkehr wird für Kinder immer unübersichtlicher und damit wird unsere Aktion auch immer bedeutsamer", betonte Uwe Enzenbach, Bereichsleiter der AOK-Direktion Hof. Als er selbst 1968 eingeschult worden sei, habe es die Aktion noch nicht gegeben, aber dafür auch weniger Autos und keine E-Bikes oder E-Scooter. Enzenbach appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, auf die Abc-Schützen zu achten. Und die Schüler selbst bat er, die Warndreiecke nicht nur an den ersten Tagen, sondern dauerhaft zu tragen. Die Aktionsteilnehmer Sparkasse, Frankenpost, Verkehrswacht und AOK zeigten mit ihrem Engagement, dass sie sich ihrer Verantwortung in der Region bewusst sind.

"Steigende Einschulungszahlen führen dazu, dass in den Schulen gebaut wird, um den Schülern gute Rahmenbedingungen zu bieten", stellte Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner fest. Für Sicherheit auf dem Schulweg würden die vielen Schulweghelfer sorgen und der Einsatz der Polizei, die verstärkt kontrolliere. "Ich bin froh, dass wir in den vergangenen Jahren vor schweren Verkehrsunfällen verschont geblieben sind", sagte der OB. Zum Beispiel Radfahren sei in Hof nicht weniger sicher als in anderen Städten. Den Schulanfängern wünschte das Stadtoberhaupt einen guten und unfallfreien Start.

Klaus Adelt, SPD-Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Hof, zeigte sich erleichtert darüber, dass Hof im Vergleich zu München von der "Seuche der E-Roller" bisher weitgehend verschont geblieben sei. Adelt appellierte an die Eltern, den Schulweg mit ihren Kindern einzuüben. Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen sei es für die Kleinen wichtig, den Weg zu Fuß zurückzulegen, denn: "So viele Parkplätze könnten wir gar nicht bauen, die es bräuchte, wenn alle Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule fahren würden."

Auf die lange Tradition der Gemeinschafts-Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" verwies Herbert Hubert, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Hochfranken. Das neongelbe Dreieck leiste einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit. "Ich hoffe, dass die Eltern ihre Kinder motivieren, das Dreieck nicht nur an den ersten Tagen zu tragen", sagte Hubert.

Dr. Serge Schäfers, Geschäftsführer der Frankenpost, ergriff das Wort in der Doppelfunktion als Vertreter der mitwirkenden Institutionen und als Vater einer Erstklässlerin: Seine Tochter Milena war eines der drei Kinder, die zu dem Termin eingeladen waren. Bei Milenas Geburt im Jahr 2012 habe er gehofft, dass er irgendwann wieder ruhiger werde schlafen können, aber die Sorge darüber, was alles passieren könne, sei eher gewachsen, sagte Dr. Schäfers. Deshalb sei die Gemeinschafts-Aktion so wichtig, denn sie helfe, die Sorgen der Eltern zu verringern. Dafür wolle sich die Frankenpost auch künftig starkmachen.

Seine ausdrückliche Unterstützung versicherte auch Schulrat Ulrich Lang von den Staatlichen Schulämtern. 368 Kinder kämen nächste Woche in der Stadt Hof, 680 im Landkreis Hof zur Schule. Gerade Kinder von Migranten müssten geschult werden.

Matthias Münchberger, Polizeihauptkommissar der Polizeiinspektion Hof, versicherte, dass Experten der Verkehrspolizei derzeit überall unterwegs seien, um aus der Sicht der Schulanfänger die Sicherheit zu prüfen und zu gewährleisten. Denn auch er wisse als Vater, wie besorgt Eltern wegen des Schulwegs seien: "Da werden selbst Polizeibeamte unruhig." In diesem Jahr habe es bisher drei Schulwegunfälle gegeben, im vergangenen Jahr seien es fünf gewesen. Zwar seien alle diese Unfälle außerhalb gesicherter Übergänge passiert, aber trotzdem bestehe Handlungsbedarf. Besondere Präsenz zeige die Polizei an der Exner-Kreuzung, die derzeit wegen der Bauarbeiten eine Herausforderung darstelle.

Autor

Manfred Köhler
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
05. 09. 2019
19:04 Uhr

Aktualisiert am:
05. 09. 2019
19:04 Uhr

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Autor

Manfred Köhler

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Veröffentlicht am:
05. 09. 2019
19:04 Uhr

Aktualisiert am:
05. 09. 2019
19:04 Uhr



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