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Hof

Labsal für die Seele

Bis zum 12. November dreht sich in den Wochen der seelischen Gesundheit alles um dieses wichtige Thema. Nicht nur Vorträge gibt es - so auch einen Trommel-Workshop.



Die Organisatoren Reiner Hager (rechts) vom Verein "Aufwind" und Martin Schuster, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Diakonie Hochfranken (Zweiter von links), danken den Unterstützern der Aktionswochen. Dazu zählen auch die Gesundheitsämter der Stadt Hof sowie der Landkreise Hof und Wunsiedel, deren Mitarbeiterinnen Tanja Hering (Zweite von rechts), Hof, und Frau Steinert, Wunsiedel, auf eine gute Vernetzung hinwiesen. Foto: Kaupenjohann
Die Organisatoren Reiner Hager (rechts) vom Verein "Aufwind" und Martin Schuster, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Diakonie Hochfranken (Zweiter von links), danken den Unterstützern der Aktionswochen. Dazu zählen auch die Gesundheitsämter der Stadt Hof sowie der Landkreise Hof und Wunsiedel, deren Mitarbeiterinnen Tanja Hering (Zweite von rechts), Hof, und Frau Steinert, Wunsiedel, auf eine gute Vernetzung hinwiesen. Foto: Kaupenjohann  

Hof - Am "Internationalen Tag der seelischen Gesundheit" haben die zehnten hochfränkischen Wochen mit einem abwechslungsreichen Programm rund ums Thema begonnen. Bis zum 12. November geht es in 30 Veranstaltungen um Strategien gegen Burnout, Depression, Altersarmut und anderes mehr. Eine wichtige Rolle spielt dabei die persönliche Entfaltung in Kunst, Bewegung und Miteinander. Am Eröffnungsabend in der Kulturkantine des Theaters Hof hat das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit Oberfranken den einzelnen Veranstaltern Gelegenheit gegeben, in lockerer Atmosphäre ihre Themen kurz vorzustellen.

Die nächsten Veranstaltungen

Montag, 14. Oktober, 14.30 Uhr, Oberkotzau, Bürgerhaus: Vortrag über "Depression - Ursachen, Anzeichen und Therapie" von Alexandra Pape, Gerontopsychiatrische Beratungsstelle der Diakonie Hochfranken.

16 Uhr, Bad Steben, Klinik am Park, Berliner Straße 2: Workshop "Drums alive" (telefonische Anmeldung unter 09288/73500).

18 Uhr, Hof, Münch-Ferber-Villa, Vortrag "Betreuungsrecht und Vorsorgemöglichkeiten", mit Karin Knöchel und Doris Rehbach von der Betreuungsstelle der Stadt Hof. 18.30, Hof, evangelisches Gemeindehaus, Maxplatz 2: Vortrag "Nix gsagt is gelobt genug", über den Sinn des Lobens, Veranstalter: Ergotherapie-Praxis Christel Schlisio.

19 Uhr, Wunsiedel, evangelisches Gemeindehaus, Jean-Paul-Platz 3: Vortrag "Wenn die Arbeit krank macht - Burnout im betrieblichen Kontext", Veranstalter: Netzwerk "Gemeinsam für die Region".

19.30 Uhr, Hof, Cental-Kino, Altstadt 8, Vortrag zum Thema "Schlafstörungen" von Dr. Torsten Brückner, Chefarzt der Bezirksklinik Rehau in Kooperation mit der Frankenpost-Reihe "Consenio".


Mit der Bitte, "wachsam zu sein für die Menschlichkeit", wandte sich Jürgen Schöberlein, Vorsitzender der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG), an die Besucher. Er warnte vor der Diskriminierung und Ausgrenzung von Gruppen, die aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung weniger leistungsstark sind. Immerhin leide fast jeder Dritte einmal im Leben an einer psychischen Beeinträchtigung.

Über Schlafstörungen und wie man ihnen begegnen kann, wird am 14. Oktober Dr. Torsten Brückner, Chefarzt der Bezirksklinik Rehau, sprechen. Leitender Psychologe Gerd Müller stellt am 12. November den Psychologischen Dienst der Klinik vor und berichtet über den Umzug der psychiatrischen Institutsambulanz. "Wir bauen unsere Tagklinik aus, sodass sich für die Patienten die Wartezeiten verkürzen", informierte Dr. Brückner. Barbara Ullrich hofft auf zahlreiche Besucher, wenn Autorin Christiane Wirtz am 24. Oktober in der Münch-Ferber-Villa in Hof aus ihrem Buch "Neben der Spur" lesen wird. Auch die Foto-Ausstellung "Mal gut, mehr schlecht" am 15. Oktober, 18.30 Uhr, im Pavillon der Münch-Ferber-Villa, legte Ullrich den Zuhörern ans Herz. Ute Hopperdietzel von der Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Hof freut sich besonders auf den Film "Für Dich dreh‘ ich die Zeit zurück" am 21. Oktober, 17 Uhr, im Central-Kino in Hof.

Martin Schuster, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Diakonie Hochfranken, wird am 16. Oktober, 18 Uhr, im Hofer SpDi, Luitpoldstraße 18, über die neue "aufsuchende Krisenversorgung in Oberfranken" sprechen. Er verwies auch auf den Spaziergang durch den Theresienstein am 18. Oktober als "Selbsthilfe in Bewegung". Treffpunkt sei um 15 Uhr am Theresienstein-Haus.

Wie man mit "Grübelmonstern" umgeht, darüber spricht am 29. Oktober, 19 Uhr, in der Münch-Ferber-Villa Alexander Höme, Leiter der Psychologen Beratungsstelle. Christian Schrader wird am 23. Oktober um 17 Uhr im "Lichthof", Jakob-Schlemmer-Straße 5 in Hof, Einblick geben in die therapeutischen Angebote.

Autor

Lisbeth Kaupenjohann
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Veröffentlicht am:
12. 10. 2019
00:00 Uhr

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Autor

Lisbeth Kaupenjohann

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Veröffentlicht am:
12. 10. 2019
00:00 Uhr



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