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Loblied auf Landwirte

Die Regierung übergibt Meisterbriefe an junge Bauern. Die Redner betonen den hohen Stellenwert der Landwirte.



Junge landwirtschaftliche Meister aus dem Raum Hof (von links) Karl Fischer vom Amt für Landwirtschaft Münchberg, der stellvertretende Bezirkspräsident des bayerischen Bauernverbandes Erwin Schwarz, Maximilian Niederle aus Stammbach, der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, Simon Schleicher aus Regnitzlosau, Matthias Roder vom Meisterprüfungsausschuss und Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken.
Junge landwirtschaftliche Meister aus dem Raum Hof (von links) Karl Fischer vom Amt für Landwirtschaft Münchberg, der stellvertretende Bezirkspräsident des bayerischen Bauernverbandes Erwin Schwarz, Maximilian Niederle aus Stammbach, der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, Simon Schleicher aus Regnitzlosau, Matthias Roder vom Meisterprüfungsausschuss und Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken.  

Bayreuth/Hof - Junge Meister vom Hof: In einem Festakt der Regierung von Oberfranken hat Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz die Meisterbriefe an 19 Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister aus den oberfränkischen Landkreisen Hof, Wunsiedel, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels sowie dem unterfränkischen Landkreis Haßberge überreicht.

"Oberfranken verfügt über eine moderne und nachhaltige Landwirtschaft mit multifunktionalen Aufgaben und Arbeitsplätzen für gut ausgebildete Frauen und Männer", betonte Piwernetz. Die Landwirtschaft sei eine der Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts. Die bayerische Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährungswirtschaft sei ein bedeutender Wirtschaftszweig in Bayern und stelle viele Tausend Arbeitsplätze. Sie sei von entscheidender Bedeutung für den ländlichen Raum, für vitale Ortskerne, die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel, die Erhaltung der Kulturlandschaft und für die Biodiversität.

"Die Absolventinnen und Absolventen haben mit dem Meisterbrief die höchste Stufe der Fortbildung im praktischen Bereich erreicht", machte Piwernetz deutlich. Die neuen Kenntnisse und Fähigkeiten befähigen sie, große fachliche und gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung, Verlust an landwirtschaftlichen Nutzflächen, Biodiversität sowie demographischer Wandel zu meistern. Die Anforderungen an die Bäuerinnen und Bauern wüchsen ständig. Heute entscheide nicht mehr allein die Betriebsgröße über den unternehmerischen Erfolg, sondern zunehmend die schnelle Reaktion auf Marktveränderungen und die Qualifizierung des Betriebsleiters. Gemeinsamer Ansporn der gesamten Gesellschaft müsse sein, die Schöpfung zu bewahren. Dies könne gelingen, wenn alle Beteiligten sich mit Offenheit, Wille zur Kooperation und gegenseitigem Respekt begegnen.

Erzbischof Ludwig Schick hielt den Festvortrag mit dem Thema "Landwirtschaft der Zukunft aus Sicht der katholischen Kirche". Er betonte: "Die Landwirtschaft der Zukunft muss erhalten und weiterentwickelt werden. Sie muss das Land als Gottes Schöpfung mit der ganzen Diversität von Acker, Wiesen und Wald erhalten. Die ganze Artenvielfalt der Tiere und Pflanzenwelt gehört dazu." Die Landwirtschaft produziere auch die Nahrungsmittel, die wir vor Ort brauchen. Dazu müsse die Landwirtschaft vom Staat gesichert werden. Schick: "Die Landwirte und ihre Arbeit brauchen Wertschätzung und Anerkennung von der gesamten Bevölkerung, auch durch den Kauf von regionalen Produkten und entsprechende Bezahlung."

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Veröffentlicht am:
13. 02. 2020
18:44 Uhr

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13. 02. 2020
18:44 Uhr



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