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Maria Mangei steigt in die Kommunalpolitik ein

Die Schwarzenbacher SPD hat ein neues Mitglied: Maria Mangei. Sie will nicht nur Mitläuferin sein, sondern aktiv werden.



Maria Mangei ist neues Mitglied der SPD-Ortsgruppe Schwarzenbach an der Saale. Von links: Vorsitzende Claudia Plaum und Maria Mangei.
Maria Mangei ist neues Mitglied der SPD-Ortsgruppe Schwarzenbach an der Saale. Von links: Vorsitzende Claudia Plaum und Maria Mangei.   Foto: Michael Stumpf

Schwarzenbach an der Saale - Der SPD-Ortsverein Schwarzenbach an der Saale hat ein neues, bekanntes Mitglied. Beim traditionellen Neujahrsanstoßen vor dem Markt der Generationen hat Vorsitzende Claudia Plaum Maria Mangei der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits seit November ist die ehemalige Geschäftsführerin der Diakonie Hochfranken Mitglied der Schwarzenbacher SPD.

Dass sie sich kommunalpolitisch engagieren will, hat Maria Mangei bereits im Frankenpost-Gespräch im Oktober angedeutet. Sich im Zuge dessen für die SPD entschieden zu haben, sei gar nicht ungewöhnlich: "Mein Herz war schon immer eher links. Das ist meine politische Heimat seit ich 18 Jahre alt bin." Allerdings habe sie es in ihrer Position als Geschäftsführerin nicht passend gefunden, einer Partei beizutreten.

Maria Mangei will nicht einfach Mitglied sein, sondern sich engagieren, unter anderem im Kreistag. "Ich sehe das als Fortsetzung dessen, was ich auch vorher getan habe. Ich habe mich schon als Geschäftsführerin der Diakonie für die Region und die Menschen eingesetzt, das mache ich jetzt weiter - eben auf politischer Ebene." Dafür ist sie fast die ganze Woche aktiv - außer am Donnerstag. "Der ist mir heilig, da sitze ich in meinen Vorlesungen an der Uni."

Vorsitzende Claudia Plaum freut sich über den prominenten Zuwachs. "Wir wollen Maria Mangei stark einbinden. Wir werden sehen, welchen Posten sie übernimmt, aber ich denke sie kommt auf jeden Fall in den Beirat." In nicht gerade einfachen Zeiten für die SPD sei eine Persönlichkeit wie Maria Mangei ein absoluter Zugewinn. "Ihr hören die Menschen vielleicht mehr zu."

Doch warum tritt eine Oberkotzauerin in die Ortsgruppe der Nachbarstadt ein? "Ich habe einfach zu Schwarzenbach mehr Drähte als zu Oberkotzau", verrät Maria Mangei. Ein Draht sei die Stiftung Marienberg, deren Vorsitzende sie ist. Durch die Nähe dazu könne sie Themen, die ihr am Herzen liegen, besser angehen - darunter fallen unter anderem der Pflegenotstand, Kinder, Jugendliche oder Familien.

Autor

Laura Schmidt
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Veröffentlicht am:
09. 01. 2019
19:38 Uhr

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09. 01. 2019
19:38 Uhr



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