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Hof

Neue Ansätze für die Arbeit mit Kindern

"Über die ,Ja-abers' in Kitas und Horten" heißt es im Treffpunkt Familie am 14. Mai. Die Fachtagung findet zum zehnten Geburtstag der Einrichtung statt.



Hof - Kommt Entwicklung mehr von innen oder von außen? Wie viele Angebote braucht ein Kind? Was bedeuten Freiräume und freie Zeiten? Mit diesen Fragen und damit, wie sie sich auch auf den Alltag von Kindergärten und Horten niederschlagen, befasst sich der Entwicklungspsychologe Professor Dr. Malte Mienert. Nun kommt der Autor und Wissenschaftler nach Hof. Der Treffpunkt Familie der Diakonie Hochfranken lädt angesichts seines zehnten Geburtstages zu einem Fachtag mit ihm ein. Die Veranstaltung richtet sich an Leitungen und andere interessierte Fachkräfte, die ihre pädagogische Arbeit weiterentwickeln möchten.

Anmeldung

Der Fachtag findet am Montag,

14. Mai, von 9 bis 15 Uhr im Treffpunkt Familie am Schellenbergweg in Hof statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich, solange es Plätze gibt, unter der Telefonnummer 09281/160710250 jeweils montags und donnerstags von 9.30 bis 13.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Anmeldung auch bei anette.weitmeier@diakonie-hochfranken.de.


Das sind zum Beispiel Eltern, die die die Zukunft ihrer Kinder schon für die nächsten Jahrzehnte geplant haben. Sie werden schon unruhig, wenn nichts produziert, projektiert oder unternommen wird, sondern die Kinder "nur" klettern, Lego bauen und Quatsch machen. "Dieser Ruf nach der Dienstleistung Vorschulangebot ist so eines dieser Themen, die Mienert unter die Lupe nimmt", erklärt Beate Thorwirth vom Kindergarten im Treffpunkt Familie. Der Gast nimmt einige Standardsätze in der täglichen Arbeit wie "Jedes Kind braucht seinen Mittagsschlaf" ins Visier und beleuchtet die gängigen Argumente in der Elternarbeit sowie im Hinblick auf die Klagen über Rahmenbedingungen. Sein aktuelles Buch und auch der Fachtag stehen unter dem Motto "Das haben wir doch schon immer so gemacht. Die 'Ja-abers' in Kita und Hort".

Diese "Ja-abers" werden entwicklungspsychologisch betrachtet und auch mit mutmachenden Anregungen verbunden. Zum Beispiel plädiert Mienert dafür, die Kinder viel selbstbestimmt spielen zu lassen, Angebote eher auf freiwillige Basis zu stellen und auch Erzieher vor allem das machen zu lassen, was sie besonders gut und gerne tun.

"Uns erwartet ein Tag, der fachlich fundiert ist, kurzweilig und erfrischend mit den pädagogischen Standards umgeht", verspricht Beate Thorwirth.

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Veröffentlicht am:
09. 02. 2018
21:30 Uhr

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09. 02. 2018
21:30 Uhr



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