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Hof

Ortsdurchfahrt im Oktober gesperrt

Eine Baustelle vorm Haus ist immer ärgerlich. Tatsächlich schwierig werden kann es aber in kleinen Dörfern, wo die Menschen auf ihre Autos angewiesen sind, aber nicht genügend Platz ist, um außerhalb der Baustelle zu parken.



Die Vorboten zum Asphaltprogramm in Eppenreuth sind schon da: Die HEW bereitet die Anschlüsse in der Straße für die Asphaltierung vor. Foto: aho
Die Vorboten zum Asphaltprogramm in Eppenreuth sind schon da: Die HEW bereitet die Anschlüsse in der Straße für die Asphaltierung vor. Foto: aho  

Hof - So wie in Eppenreuth, wo von 7. bis 9. Oktober das Asphaltprogramm läuft. Entsprechend groß war die Resonanz auf die Versammlung am Montagabend, zu der das Bauamt eingeladen hatte. Die Ortsdurchfahrt wird gesperrt, etwa das halbe Dorf hat mit dem Auto keinen Zugang zu Garagen oder Stellplätzen. Auswärtige sollten es gar nicht erst probieren - sie fahren womöglich in eine Sackgasse.

Wo sollen die Leute parken? Was ist mit dem Milchauto, das einige Landwirte anfahren muss? Mehr als 50 der 164 Einwohner kamen, um Bauamtschef Herbert Groh und seinem Mitarbeiter Frank Schönknecht ihre Fragen zu stellen. Viele der Punkte gelten auch für die anderen Maßnahmen im Asphaltprogramm. Im Programm, das heuer zehn Straßen und einen Gehweg umfasst, ist Eppenreuth eine der kleinen Maßnahmen: "Das ist alles kein Hexenwerk", sagte Frank Schönknecht.

Wann und wo wird gesperrt? Eppenreuth steht von Montag bis Mittwoch, 7. bis 9. Oktober, auf dem Plan. Erneuert wird die Ortsdurchfahrt von Hausnummer 19 gegenüber den Wertstoffcontainern bis zum letzten Haus mit Nummer 35. Man kann also von der Bundesstraße kommend noch in den Ort und dann bis zum Feuerwehrhäuschen fahren. Das heißt: Der Schulbus sollte noch Platz haben.

Der Ablauf: Was den genauen Ablauf angeht, rät Herbert Groh, den Fortschritt auf der Baustelle zu beobachten. Die Baufirma, sagt er, entscheidet vor Ort selbst, wie sie vorgeht. Die Straße wird erst abgefräst und bekommt dann, wahrscheinlich am Mittwoch, einen neuen Asphalt. Und dieser Tag wäre dann der einzige, an dem tunlichst niemand die Baustelle passieren sollte. Auf dem frischen Asphalt würde man sich nicht nur die Autoreifen ruinieren, heißt es aus dem Bauamt, sondern auch den Belag demolieren, sodass es möglicherweise bald wieder zu Straßenschäden kommt. Auch zu Fuß sollte man den frischen Asphalt nicht betreten - ohne Gehwege nicht ganz einfach. Bis Donnerstagmorgen sollte die Straße wieder befahrbar sein. Laut diesem Ablauf gibt es kein Problem für das Milchauto, das am Dienstagfrüh kommt. Und: Ein Krankenwagen wird im Notfall auch immer zum Einsatzort vordringen, betonte Schönknecht.

 

Wo parken? Es geht also im günstigsten Fall nur um einen Tag, an dem die Betroffenen mit ihren Autos irgendwo ins Dorf ausweichen müssen. Man kann sein Auto - sofern es genügend Platz gibt - in der Dorfmitte abstellen. Ein Anwohner kritisierte die Stadt Hof dafür, dass man sich nicht ein Parkkonzept überlegt habe, wo man doch wisse, dass es eng zugehen würde. Viele befürchten, dass nicht alle Autos Platz finden werden. Auf Nachfrage erklärten die Vertreter aus dem Bauamt, dass man auch außerhalb Richtung Hof am Straßenrand parken kann.

Noch mehr Schlaglöcher: Nicht asphaltiert werden heuer der Abschnitt vom Ortsschild bis zur Ortsmitte, sowie der Bereich vor dem Feuerwehrhäuschen und die Strecke außerorts zur Eppenreuther Mühle. Auch diese Passagen hätten es nötig. Wann sie an die Reihe kommen, ist unklar. Sie reihen sich ein unter all die anderen Hofer Straßen, die noch auf das Asphaltprogramm warten. Zumindest die gröbsten Schlaglöcher will man aber ausbessern lassen.

 

Zahlen und Daten: Wie Frank Schönknecht erklärt, schlägt das Asphaltprogramm in Eppenreuth mit 60 000 Euro zu Buche. Insgesamt stehen der Stadt heuer 885 000 Euro zur Verfügung. In Eppenreuth werden 2500 bis 2600 Quadratmeter asphaltiert. Laut Schönknecht trägt das Programm dazu bei, dass eine Straße wieder 15 Jahre hält, vielleicht sogar noch 30 Jahre. Etwa 300 Kilometer lang ist das Hofer Straßennetz.

 

Ansprechpartner für alle Anlieger, in deren Straßen heuer das Hofer Asphaltprogramm läuft, ist im Bauamt Jan Gemeinhardt (Telefon: 09281/815-1589). Andrea Hofmann

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Veröffentlicht am:
10. 09. 2019
19:46 Uhr

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10. 09. 2019
19:46 Uhr



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