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Plötzlicher Herztod ist oft vermeidbar

Davon handelt ein Vortrag, zu dem die Frankenpost und das Sana-Klinikum einladen. Ein Chefarzt erklärt, wer besonders gefährdet ist.



Plötzlicher Herztod ist oft vermeidbar
Plötzlicher Herztod ist oft vermeidbar  

Hof - Jahr für Jahr fallen in Deutschland rund 65 000 Menschen dem plötzlichen Herztod zum Opfer. Das muss nicht sein. Denn der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entrinnen gibt, sondern oftmals Folge einer langjährigen Vorerkrankung. Die Frankenpost lädt am Mittwoch gemeinsam mit dem Sana-Klinikum Hof zu einem Vortrag mit dem Titel "Plötzlicher Herztod - Wie kann man sich davor schützen?" ein.

Termin

"Plötzlicher Herztod - Wie kann man sich schützen?" heißt ein Vortrag, zu dem Sana-Klinikum Hof und Frankenpost einladen. Professor Dr. Dr. Anil-Martin Sinha, Chefarzt der Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin, spricht über Risikofaktoren, Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Herzstillstand und Behandlungsmöglichkeiten. Der Vortrag findet am Mittwoch um 19.30 Uhr im Central-Kino statt; Eintritt frei. Im Anschluss können die Besucher Fragen stellen.


Referent ist Professor Dr. Dr. Anil-Martin Sinha, Chefarzt der Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin am Sana-Klinikum Hof. Der Experte wird unter anderem erklären, wie es zum plötzlichen Herztod kommt und wer gefährdet ist, wie man Risikofaktoren frühzeitig erkennen und behandeln kann, sowie was im Falle eines plötzlichen Herzstillstands zu tun ist.

Die Herzwochen der Deutschen Herzstiftung befassen sich in diesem Jahr aus gutem Grund mit dem Thema plötzlicher Herztod: "Viele Menschen wissen nicht, was im Notfall zu tun ist", weiß Professor Sinha. Er möchte den Zuhörern seines Vortrages diese Unsicherheit nehmen. "Bei einem Herzstillstand ist es wichtig, sofort mit der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung zu beginnen oder, wo möglich, einen Notfall-Defibrillator aus der Nähe zu holen und nach Anweisung zu bedienen." Falsch machen könne man dabei nicht viel. "Wenn man jedoch gar nichts tut, sterben die Patienten."

Damit es möglichst gar nicht erst zu einem Herzstillstand kommt, gilt es, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen. Dabei spielen die sogenannten kardiovaskulären Risikofaktoren - insbesondere Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Nikotinkonsum und Stress - eine Rolle.

Patienten, bei denen solche Rhythmusstörungen festgestellt wurden, bekommen in der Regel einen Defibrillator implantiert - eine Technik, die Professor Sinha im Rahmen seines Vortrages genauer erläutern wird. Wie ein Defibrillator funktioniert, wie er eingesetzt wird oder wie es mit der Datensicherheit aussieht: Auf diese und andere Fragen, die Betroffene bewegen, wird der Experte ausführlich eingehen.

Sandra Langer

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Sandra Langer
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Veröffentlicht am:
09. 11. 2019
00:00 Uhr

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Sandra Langer

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09. 11. 2019
00:00 Uhr



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