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Hof

SPD fordert professionelles Management

Allein mit der Vertrags- unterzeichnung zum Kampf gegen Leerstände sei es nicht getan, betont die Hofer Fraktion. Es sei bereits "5 nach 12".



Hof - Die SPD-Stadtratsfraktion meldet sich mit einer Mitteilung zur Kooperation im Leerstandsmanagement zu Wort. Wie berichtet, haben Hof und weitere oberfränkische Kommunen hierzu einen Vertrag unterzeichnet. "Es ist schon 5 nach 12. Die Hofer SPD fordert seit 2016 ein aktives Leerstandmanagement. Seitdem ist wertvolle Zeit vergeudet worden", meint die Fraktionsvorsitzende Eva Döhla dazu.

Die Fraktion hoffe, dass der Vertrag sich nicht als Papiertiger entpuppt, sondern dass endlich die SPD-Forderungen in die Tat umgesetzt würden. Denn leider hätten auch die "vier Säulen für die Innenstadt-Entwicklung" keine Trendwende herbeigeführt. Stolz werde auf "bundesweite Aufmerksamkeit" für eine Bloggerin und einen einzelnen Pop-up-Laden verwiesen, doch ohne sichtbare Verbesserung der Gesamtsituation.

Laut Stadtverwaltung hätten sich zahlreiche Kommunen über den in Hof eingeschlagenen Weg informiert, erklärt die SPD. "Man kann nur hoffen, dass diese nicht in den nächsten Monaten in unsere Stadt fahren, um sich ein Bild zu machen, denn dann würde es blamabel." Die "unselige Verbindung" aus Kaufhof-Schließung und "nervenaufreibendem Stillstand" an der Hof-Galerie ziehe aktuell "die gesamte Innenstadt nach unten".

Bei den neuen gemeinsamen Planungen für Leerstandmanagement handele es sich um einen Service, den die Eigentümern von sich aus in Anspruch nehmen sollen. Die größten Probleme bereiteten jedoch nicht die engagierten Eigentümer vor Ort, sondern all jene, die selbst eben nicht aktiv werden. "Gerade hier muss ein aktives Leerstandmanagement ansetzen. Nur einen Vertrag zu unterzeichnen und dann Fördergelder für einen besetzten Schreibtisch zu kassieren, wird Hof in keiner Weise voranbringen. Wir brauchen einen echten Kümmerer", fordert die SPD. Fußgängerzone und die sich anschließenden Einkaufsstraßen müssten mit derselben Professionalität wie ein Einkaufszentrum gemanagt werden.

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Veröffentlicht am:
17. 01. 2019
19:32 Uhr

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