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Hof

Scharfenberg rückt die Bürger in die Mitte

Beim Neujahrsempfang der Hofer Grünen fordert die OB-Kandidatin einen Ideenwettbewerb zur Hof-Galerie. Außerdem will sie die Jugend und die Familien mehr hören.



Präsentierte einige ihrer Schwerpunkte im Wahlkampf beim Neujahrsempfang: Elisabeth Scharfenberg (Mitte) mit dem Bayreuther Landtagsabgeordneten Tim Pargent und Landesvorsitzenden Eva Lettenbauer. Weitere Bilder unter www.frankenpost.de Foto: Andreas Rau
Präsentierte einige ihrer Schwerpunkte im Wahlkampf beim Neujahrsempfang: Elisabeth Scharfenberg (Mitte) mit dem Bayreuther Landtagsabgeordneten Tim Pargent und Landesvorsitzenden Eva Lettenbauer. Weitere Bilder unter www.frankenpost.de Foto: Andreas Rau  

Hof - Alle Entscheidungen in der Stadt Hof sollen künftig auf Klimaschutz-Vereinbarkeit geprüft werden. Mit dieser Forderung stimmte Elisabeth Scharfenberg, Oberbürgermeister-Kandidatin der Grünen für Hof, ihre Partei auf die heiße Phase des Wahlkampfes für die Kommunalwahlen im März ein.

Beim Neujahrsempfang von Bündnis 90/Die Grünen am Samstag in der Diakonie am Campus in Hof sagte sie weiter, Klimaschutz werde von einer jungen, wieder politischeren Generation eingefordert und sei über "Fridays for Future" in Hof schon lange angekommen. Das Thema müsse daher endlich ernst genommen werden.

12.01.2020 - Neujahrsempfang - Die Grünen - Foto: Andreas Rau

Neujahrsempfang Die Grünen
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Breiten Raum nahm in Scharfenbergs Rede auch das "Drama um die Hof-Galerie" ein. Sie schlug einen kreativen Ideenwettbewerb für eine Alternative zur Hof-Galerie mit ergebnisoffener Entscheidungsfindung vor. Der Schwebezustand werde immer unerträglicher, und daher müssten alle Denkverbote aufgehoben werden. "Wichtig ist es für mich in jedem Fall, den Einzelhandel in der Kernstadt zu stärken", sagte die OB-Kandidatin. Ein wichtiger Schritt sei ein runder Tisch "Lebendige Innenstadt", an dem unter anderem Stadtrat, Verwaltung, Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung zusammenfinden sollten.

Als grüne Oberbürgermeisterin wolle sie das Zusammenleben in Hof gestalten, sagte Scharfenberg weiter. Dazu gehörten bezahlbares Wohnen für alle, ein sinnvolles Leerstandsmanagement und Beratungsangebote für Hausbesitzer bei Sanierungen. Damit Hof für Familien mit Kindern attraktiver werde, wolle sie einen Familienbeirat ins Leben rufen. Auch die Jugend müsse eine Stimme bekommen.

Um die Stadt im Sinne von alten und behinderten Menschen besser aufzustellen, brauche es mehr Barrierefreiheit und Ruhe-Möglichkeiten wie auch altersgerechte Gehwege, Ampelschaltungen und Beschriftungen. Die Rednerin kündigte an, als Oberbürgermeisterin die Situation regelmäßig bei Stadtrundgängen zu prüfen. Neben der Gesundheitsversorgung ging Elisabeth Scharfenberg auch auf weitere Themen wie Migration, Bürgerbeteiligung, Innovation, Kommunikation und Transparenz ein.

Die Wahlkampf-Aktivitäten der Grünen im Landkreis Hof fasste Mirjam Kühne zusammen, die Spitzenkandidatin für den Kreistag wie auch auf der Grüne-SPD-Liste für Regnitzlosau. "Der Landkreis ist im letzten Jahr ergrünt wie nie", rief sie den rund 100 Gästen zu. In etlichen Städten und Gemeinden seien neue Listen aufgestellt, in Helmbrechts sei zudem eine neue Ortsgruppe gegründet worden. Dank einer Liste in Selbitz werde auch der Frankenwald grüner.

Unter den 40 Persönlichkeiten auf der grünen Kreistagsliste finde sich ein breites Spektrum an Berufen und fast jedes Alter. So gebe es ganz junge Menschen, gerade mit der Schule fertig, und Senioren, die ein Berufsleben hinter sich hätten, aber es als ihre Pflicht betrachteten, "der nächsten Generation keine völlige Katastrophe zu hinterlassen". Gerade den Neulingen, die wie sie selbst vielleicht auch ein bisschen Angst vor der eigenen Courage hätten, dankte Mirjam Kühne dafür, dass sie "mutig und leidenschaftlich in die Parlamente" strebten.

Auf das Phänomen der grünen Aufbruchstimmung vor Ort ging auch die bayerische Landesvorsitzende Eva Lettenbauer ein. Nachdem es der Partei gelungen sei, sich innerhalb von 40 Jahren im demokratischen Parteienspektrum zu etablieren, begännen die Grünen nun auch gemäß dem Grundsatz "global denken, lokal handeln" sich in den Kreistagen festzusetzen und in den Städten an die Macht zu kommen. Denn eine intakte Umwelt und ein soziales Miteinander seien für den Einzelnen vor allem da wichtig, wo er lebe. Deshalb müsse man auch dafür werben, dass sich jede Kommune auf die Fahnen schreibe, zu 100 Prozent klimaneutral zu werden.

Den grünen Akteuren vor Ort in Hof bescheinigte die Landesvorsitzende, nicht männerdominiert zu sein, sondern "endlich mehr Frauenpower" zu zeigen. Die Listenauswahl zwischen Frauen und Männern zeuge von gelebter Gleichberechtigung. "Ich verspüre hier bei euch außerdem eine große Lust, etwas zu verändern", sagte Eva Lettenbauer. Die Hofer Grünen seien mit einer Truppe angetreten, die als so richtig kunterbunt auffalle.

Dass diese "bunte Mannschaft" gut gerüstet sei, Hof mit neuen Ideen voranzubringen, darauf ging Gudrun Kiehne ein, die Spitzenkandidatin der Stadtratsliste. Ihr eigenes Anliegen sei es, Transparenz, Offenheit und Bürgernähe nach Hof zu bringen und vor allem junge Menschen einzubinden. Die Kandidatin stellte fest: "Damit in Hof endlich was passiert, dafür steht unsere Liste mit tollen, engagierten Leuten."

Ein Grußwort sprach beim Neujahrsempfang außerdem Landtagsabgeordneter Tim Pargent. Durchs Programm führten die beiden Sprecher des Kreisverbandes Hof von Bündnis 90/Die Grünen Sebastian Auer und Martin Wolfers-Mildner. Fotos: Andreas Rau

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Manfred Köhler
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Veröffentlicht am:
12. 01. 2020
19:14 Uhr

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Manfred Köhler

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Veröffentlicht am:
12. 01. 2020
19:14 Uhr



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