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Skatepark braucht eine Erneuerung

Seit 17 Jahren nutzen die Jugendlichen in Schwarzenbach die Sportstätte. Der Skater Fabian Kutscha präsentiert zur Bürgerversammlung ein Sanierungskonzept.



Schwarzenbach an der Saale - Zu einem ausführlichen Vortrag bei der Bürgerversammlung hat sich das Thema Skatepark entwickelt. Bürgermeister Hans-Peter Baumann behandelte die Anfrage des erfolgreichen Schwarzenbacher Skateboarders Fabian Kutscha am Ende der Versammlung.

Der Bürgermeister bezeichnete den Skatepark in der Stadt als wichtiges Thema. "Wir müssen jedoch berücksichtigen, dass die Sportstätte in die Jahre gekommen ist", meinte er. Die Anlage sei deshalb nicht mehr auf dem Laufenden, was den Zustand und die Aktualität angehe.

Um die Besucher der Bürgerversammlung im Detail über die Situation des Skateparks zu informieren, hatte Fabian Kutscha eine Präsentation vorbereitet. "Den Skatepark gibt es bereits seit dem Jahr 2001, jetzt ist die Anlage nicht mehr zeitgemäß, der Zustand ist nicht mehr gut", fasste Kutscha zusammen.

Der 23-jährige Student gehört zu den erfolgreichsten deutschen Skatern und steht auf der Liste der Anwärter für das olympische Team Deutschlands. Fabian Kutscha kennt die Schwarzenbacher Sportstätte bestens und hat ein Konzept erarbeitet. "Das wäre für die Verantwortlichen der Stadt eine Investition in die Jugend."

Er zeigte seinen Zuhörern aktuelle Fotos vom Skatepark in Schwarzenbach und erklärte: "Teilweise sind in der Teerdecke große Risse, die im Lauf der vergangenen 17 Jahre entstanden sind. Dieser Zustand ist gefährlich für die Kinder, die auf der Anlage mit ihren Boards unterwegs sind." Es bestehe Verletzungsgefahr.

Fabian Kutscha verhehlte nicht, dass die Anlage in seiner Heimatstadt für ihn selbst eine gern genutzte Trainingsstätte ist. "Wir sollten aber nicht vergessen, dass aus der näheren Umgebung über 50 aktive Skater in die Stadt kommen. Hier üben sieben- bis achtjährige Kinder mit ihren aktiven Eltern ebenso wie sportlich ambitionierte Jugendliche, die für Wettbewerbe trainieren", merkte er an.

Kutscha bezeichnete das Areal des Skateparks auch als gern genutzten Treffpunkt für Familien. "Viele Eltern nutzen die Anlage, um gemeinsam mit ihren Kids etwas zu unternehmen", sieht Fabian Kutschka auch einen gesellschaftlichen Aspekt zum Erhalt der Sportstätte. Ohne Probleme könne man neben dem Skatepark eine Kletterwand oder ähnliche Gerätschaften installieren, um die Anlage für Familien noch interessanter zu gestalten. "Mit der Sanierung könnten wir selbst Wettbewerbe organisieren, zu der viele Besucher aus nah und fern in unsere Stadt kommen würden", blickte der überzeugte Skate-Sportler in die Zukunft. "Gleichzeitig haben wir in Schwarzenbach das Unternehmen Blackriver, das als die größte Fingerboard-Firma der Welt optimal zum Skaterpark passt und viele Fingerboarder in die Stadt lockt."

Kutscha ging in seiner Präsentation auch auf die Sanierungskosten ein. "Wir können durchaus die bestehenden Strukturen nutzen, auf vorhandene Asphaltflächen aufbauen und damit die Kosten in Grenzen halten. Dennoch gehe ich davon aus, dass eine Investition zwischen 80 000 Euro und 120 000 Euro für die Komplettsanierung des Skaterparks notwendig ist." Zur Finanzierung eines solchen Vorhabens setzt der engagierte Skater neben der Stadt auch auf Spenden sowie Sponsoren.

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Lothar Faltenbacher

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Veröffentlicht am:
27. 11. 2018
00:00 Uhr

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