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Hof

Tote Irakerin - Soko Alsenberg ermittelt weiter

18 Monate nach dem Tod einer 19-jährigen Irakerin in der Alsenberger Straße in Hof arbeitet die Hofer Kriminalpolizei weiter daran, den Fall doch noch aufzuklären.



"Es gibt keinen neuen Sachstand, der Fall ist offen, wir ermitteln" sagt Oberstaatsanwalt Dr. Andreas Cantzler auf Nachfrage unserer Zeitung.

Zeugenaufruf

Die Sonderkommission fragt:

Wer hat am Sonntag, 7. Januar 2018, zwischen 9 Uhr und 15 Uhr, Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich des Tatortes, Alsenberger Straße 76, gesehen?

Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen stehen könnten?


 

Selbst Wahrnehmungen, die nach erster eigener Beurteilung nicht unmittelbar etwas mit der Tat zu tun haben, können von Bedeutung sein. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Hof unter der Telefonnummer 09281/7040 in Verbindung zu setzen.

 

Wie berichtet fanden Angehörige die junge Frau am 7. Januar 2018 gegen 15.15 Uhr in dem Mehrfamilienhaus in der Alsenberger Straße 76 im Hofer Bahnhofsviertel. F. verbrachte den Jahreswechsel damals bei ihren Eltern am Bahnhofsplatz. Am Dreikönigstag kehrte sie mit ihrem einjährigen Sohn zurück und traf auf ihren Mörder. Die junge Mutter soll erwürgt worden sein, wie Nachbarn später erzählten. Bestätigen will die Staatsanwaltschaft diese Information nicht.

 

Der einjährige Sohn befand sich zur Tatzeit in der Ein-Zimmer-Wohnung, allerdings nicht unmittelbar bei der Mutter, teilte die Polizei in einer Erklärung mit.

Oberstaatsanwalt Dr. Andreas Cantzler bestätigte Anfang Oktober Recherchen unserer Zeitung, wonach die Ermittler den Täterkreis eingrenzen konnten: "Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen eine konkret beschuldigte Person." Die Ermittler gehen also davon aus, den Täter zu kennen. Ihnen fehlt jedoch der entscheidende Beweis. Wie es aus dem arabischen Umfeld in Hof heißt, schützt ein Zeuge den Täter mit einem Alibi.

Die Sonderkommission (Soko) Alsenberg bestand anfangs aus 30 Ermittlern, derzeit seien es noch 20. Im Umfeld der Getöteten kommt sie fast nur mit Dolmetschern voran - und kämpft mit den Strukturen der Familien und der Religion.

Shahad F.s Weg nach Deutschland führte die junge Frau im Oktober 2015 zunächst über Syrien in die Türkei. Von dort aus reiste die damals noch Minderjährige nach Griechenland, Serbien und Österreich. Die Familie zog in eine Wohnung am Bahnhofsplatz, die Tochter später in ihre eigenen vier Wände.

Familienangehörige fanden die 19-Jährige am 7. Januar gegen 15.15 Uhr im Mehrparteienhaus in der Alsenberger Straße 76. SöGö

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Veröffentlicht am:
24. 06. 2019
18:14 Uhr

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