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A 9/Lanzendorfer Brücke: Baustelle und Staus gehen zu Ende

Ende November soll die Erneuerung der Lanzendorfer Brücke abgeschlossen sein. Doch die nächste Baustelle ist bereits in Planung.



Nichts ging mehr in Richtung Süden am vergangenen Montag auf der A9. Nach einem simplen Auffahrunfall in der Baustelle bei Lanzendorf staute sich der Verkehr kilometerweit bis ins Hofer Land zurück. Doch ein Ende ist absehbar: Ende November soll die Baustelle abgeschlossen sein. Foto: Elmar Schatz
Nichts ging mehr in Richtung Süden am vergangenen Montag auf der A9. Nach einem simplen Auffahrunfall in der Baustelle bei Lanzendorf staute sich der Verkehr kilometerweit bis ins Hofer Land zurück. Doch ein Ende ist absehbar: Ende November soll die Baustelle abgeschlossen sein. Foto: Elmar Schatz  

Himmelkron - Noch rund vier Wochen - dann ist wieder freie Fahrt auf der A9. Ende November soll die Baustelle auf der Lanzendorfer Brücke abgeschlossen sein. Dann können nicht nur die Lanzendorfer ruhiger schlafen. Sondern auch die Bad Bernecker.

Ein simpler Auffahrunfall am Montagmorgen der vergangenen Woche sorgte, wieder einmal, für einen kilometerlangen Rückstau Richtung Norden auf der A9 bis ins Hofer Land; auch auf den Umleitungsstrecken, insbesondere in Bad Berneck, staute sich der Verkehr. Doch das Ende ist in Sicht. "Ende November", so die Ansage von Thomas Pfeifer, Dienststellenleiter Bayreuth der Autobahndirektion Nordbayern. Dabei sei die rund einjährige Baumaßnahme im Wesentlichen nach Plan gelaufen.

Vor vier Monaten hatte die Zentrale in Nürnberg zwar "Ende Oktober" als Enddatum genannt; die Baustellenschilder sprechen von "November", doch für Pfeifer steht nach eigenen Worten seit dem Sommer Ende November als Fertigstellungsdatum fest. Dann soll auch die teilweise Sperrung der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron aufgehoben werden. Aktuell kann man zwischen Montagfrüh und Mittwochmittag hier nicht auf die A9 Richtung Süden auffahren.

Vergangene Woche wurde der letzte Asphalt auf der Lanzendorfer Brücke aufgebracht. "So eine Maßnahme in einem Jahr durchzuziehen, das ist schon sportlich", so Pfeifer. Die Firmen hätten gut gearbeitet; "wir hatten nicht immer Musterwetter", für bestimmte Arbeiten sei trockener Untergrund nötig, was beispielsweise im September nicht durchgängig der Fall war, das habe einige Tage gekostet. "Aber ich bin wirklich massiv erleichtert, wie geplant vor dem Winter fertig zu werden."

Auch kostenmäßig sei man mit rund 20 Millionen Euro im Plan geblieben, und damit sogar etwas unter den vom Bund genehmigten Kosten. Man habe von Anfang an realistisch kalkuliert, nicht mit "drei Jahre alten Zahlen". Geholfen habe auch, dass es auf die Ausschreibung drei Bewerber gab.

Außer den Fahrbahnoberflächen wurden an der 21 Jahre alten Brücke alle Verschleißteile erneuert; insbesondere wurde die Übergangskonstruktion, die für die berüchtigten "Klack-Klack"-Geräusche sorgte, durch eine neue, verbesserte Konstruktion ersetzt. Wie sehr der Geräuschpegel nun gesunken ist, vermag Pfeifer nicht zu sagen, aber die Rückmeldungen insbesondere aus Lanzendorf seien positiv.

Die nun gemachten Arbeiten sollen die nächsten 20 bis 25 Jahre halten. Doch nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Sie wandert sozusagen nächstes Jahr wenige Kilometer Richtung Norden. Dann wird die Fahrbahn zwischen der Talbrücke Lanzendorf und der Anschlussstelle Marktschorgast erneuert. Für das Jahr 2020 ist dabei die Erneuerung der Richtungsfahrbahn Nürnberg (Talfahrt "Schiefe Ebene") vorgesehen. Eine neuerliche längere (Teil-) Sperrung der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron ist nicht geplant. Die Baustelle wird mit drei Fahrstreifen in Richtung Berlin und zwei Fahrspuren in Richtung Nürnberg betrieben. Dazu werde in einer Vorphase die Fahrbahn Berlin provisorisch verbreitert, damit ausreichend breite Fahrspuren für die Baustellenverkehrsführung zur Verfügung stehen, so die Autobahndirektion vergangenen September. Die Fahrspuren seien damit deutlich breiter als bei der aktuellen Verkehrsführung mit fünf Fahrstreifen auf der Talbrücke Lanzendorf, die dort durch die vorhandene Brückenbreite nur sehr schmale Fahrspuren ermöglichte.

2021 folgt dann auf dem gleichen Streckenabschnitt voraussichtlich die Erneuerung der Richtungsfahrbahn Berlin.

Autor

Andreas Gewinner
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Veröffentlicht am:
05. 11. 2019
17:28 Uhr

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Andreas Gewinner

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Veröffentlicht am:
05. 11. 2019
17:28 Uhr



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