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Kulmbach

Anselstetter peilt seine achte Amtsperiode an

Einstimmig hat der SPD-Ortsverein Wirsberg das Gemeindeoberhaupt erneut zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Er will das generationenübergreifende Miteinander weiter ausbauen.



SPD-Kreisvorsitzende Inge Aures gratuliert Hermann Anselstetter zur erneuten Nominierung für das Bürgermeisteramt. Foto: Werner Reißaus
SPD-Kreisvorsitzende Inge Aures gratuliert Hermann Anselstetter zur erneuten Nominierung für das Bürgermeisteramt. Foto: Werner Reißaus  

Wirsberg - Der bei Amtsantritt einst jüngste und heute dienstälteste Bürgermeister Bayerns und frühere Marathonläufer steht vor einem weiteren Marathon: Hermann Anselstetter will in seiner dann achten Wahlperiode erneut Wirsberger Bürgermeister werden. Am Samstag wurde Anselstetter von den 15 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten des SPD-Ortsvereins nominiert. Anselstetter: "Wirsberg und seine Bergdörfer, das ist ein Lebensraum mit Zukunft. Unsere gemeinsame Botschaft für die nächsten sechs Jahre muss daher lauten: Heimat gestalten - Zukunft entfalten." Daneben wurde auch die SPD-Liste für die Gemeinderatskandidaten aufgestellt. Als Wahlleiter fungierte Hans Werther vom SPD-Kreisvorstand Kulmbach.

Die Kandidaten

Die Gemeinderatsliste der SPD Wirsberg: 1. Hermann Anselstetter, 2. Iris Blätterlein, 3. Bernd Welsch, 4. Gilbert Ringsdorf, 5. Jörg Treutler, 6. Gottfried Luthardt, 7. Diana Gebhardt, 8. Thomas Specht, 9. Melanie Mühlbauer, 10. Fabian Hoffmann, 11. Alexander Specht, 12. Alexander Blätterlein, 13. Jannis Treutler, 14. Julian Ringsdorf, 15. Thomas Blätterlein, 16. Michael Kretschmer, 17. Heike Luthardt, 18. Erika Lauterbach, 19. Manfred Szczina, 20. Clemens Lauterbach, 21. Tina Anselstetter, 22. Walter Schmelz, 23. Udo Petzoldt, 24. Rosemarie Geigner. Ersatzkandidaten: Margit Friedrich, Inge Vogler.


SPD-Ortsvorsitzender Gottfried Luthardt war es, der Hermann Anselstetter zum erneuten Bürgermeisterkandidaten der Wirsberger SPD vorschlug. SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Inge Aures stellte fest: "Von Hermann Anselstetter habe ich viel gelernt. Er ist jemand, der geradlinig ist, seine Ziele definiert und da auch nicht locker lässt."

Anselstetter erinnerte daran, dass er 1972 mit 26 Jahren erstmals das Vertrauen als Gemeinderat erhielt. Sechs Jahre später wählten die Wirsberger ihn zum Bürgermeister, der er nach wie vor ist. Anselstetter dazu: "Ich bekam Wahl für Wahl einen Vertrauensvorschuss, der nicht hoch genug einzuschätzen ist. Diese Vertrauensbeweise waren mir stets Verpflichtung und Ansporn zugleich."

Als Grundprinzip seines Handelns nannte der Bürgermeister: "Jede einzelne Persönlichkeit verdient Respekt und Aufmerksamkeit. Die Stärken anderer zu erkennen, sie zu motivieren und für gemeinsame Projekte zu gewinnen, das ist das Geheimnis für eine erfolgreiche Teamarbeit. Dazu gehört auch der offene Dialog mit den Bürgern. Bürgernähe ist mein tägliches Brot." Es vergehe kaum ein Tag, an dem er aus Gesprächen mit Bürgern, ob live oder über Handy, facebook, Mail und Whatsapp nicht Anregungen und Verbesserungsvorschläge mit ins Rathaus nehme. Und als ehrenamtlicher Ganztagsbürgermeister wolle er sich nicht nur für die großen Projekte einsetzen, sondern auch für viele Bürgeranliegen.

Die Marktgemeinde Wirsberg präsentiert sich aus der Sicht Anselstetters gegenwärtig im Aufwind. "Wir leben in einer lebendigen Marktgemeinde. Da tut sich was. Das soziale Miteinander ist geprägt von Toleranz, Gemeinsinn und Hilfsbereitschaft. Rund 25 Vereine und Verbände bilden in Wirsberg und unseren Bergdörfern das Rückgrat unseres Gemeinschaftslebens." Zur Stärkung dieses generationenübergreifenden Miteinanders werde 2021 das schmucke Bürgerzentrum neue Chancen bieten. Mit einer Investition von 4,5 Mio Euro würden ganz neue Möglichkeiten geschaffen, um Events für Kinder, Jugendliche und Senioren veranstalten zu können. Anselstetter: "So kann das Bürgerzentrum in Verbindung mit der sanierten Bauernscheune und dem größeren Kirchenvorplatz zum Herzstück einer bunteren Dorfkultur werden."

Erfreulich hohe Geburtenzahlen haben die Marktgemeinde laut Anselstetter zu einer Erweiterung des Herbert-Kneitz-Kindergartens für 2,2 Millionen Euro bewogen. "Wir sorgen dafür, dass Jung und Alt möglichst viele lebensnotwendige Einrichtungen vor Ort finden und mit kurzen Wegen erreichen können. Mit Ärzten, Apotheke, Altenheim, Diakonie und anderem haben wir schon viel geschafft. Und mit dem neuen Einkaufsmarkt Norma und dem neuen Sparkassen-Center wird das Angebot 2020 noch attraktiver werden."

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
17:12 Uhr

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Autor

Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
17:12 Uhr



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